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erreichen uns Briefe, Postkarten und E-Mails mit Urteilen und Kommentaren
von Zeitgut-Lesern. |
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Leserstimmen zur Reihe Zeitgut allgemein Ihre Bücher
liebe ich sehr. Sie sind unverzichtbar für meine ehrenamtliche Betreuung
von Senioren. Besonders inspirierend für Erzählrunden waren
bisher: Unvergessene Weihnachten und Unvergessene Schulzeit. Da kann jeder
in der Runde etwas Persönliches berichten. Ich finde
Ihre Reihe ausgezeichnet. Geschichte wird anschaulich. Mir gefällt
die Mischung verschiedener Milieus, auch dass Lustiges und Trauriges vermischt
wird. Besser als
durch diese Zeitzeugenberichte kann man kaum über die Kinder- und
Jugendzeit der Eltern und Großeltern unterrichtet und informiert
werden. Man merkt hier wieder, dass "Geschichte" die Summe von
unzähligen Einzelschicksalen ist. Ich lese
aus Ihren Büchern ehrenamtlich im Altenheim vor. Die alten Leute
hören diese Geschichten so gern. Wir führen
Lesungen mit Büchern aus der Zeitgut-Reihe in unserer gerotopsychiatrischen
Einrichtung mit viel Erfolg und Resonanz durch. Ich setze
Zeitgut-Bände in der Ergotherapie in einem Seniorenheim ein. Die
Geschichten werden sehr gut angenommen und regen zu Gesprächen an.
Mir gefällt
das Schlaglichtartige der einzelnen Beiträge, auch die Offentheit
der Schreibenden. Sehr ansprechende Ausstattung, insgesamt eine einzigartige,
weit über das Nostalgische hinausgehende Reihe. Danke! Habe viele Zeitgut-Bücher schon gelesen. Liest sich wie das Leben war und ist, hell und dunkel, traurig und lustig, informativ für meine Töchter (15 und 18 J.) Gaby Erschig, Teningen Die Erzählungen
öffnen Türen zur Unterhaltung, zum Beispiel bei den Senioren.
Zeitzeugen
erinnern sich, die fesselnste Art und Weise der Geschichtsschreibung.
Diese Reihe
spiegelt die Zeitgeschichte sehr gut wieder, aus den einzelnen Berichten
ergeben sich wie bei einem Puzzle zeitgeschichtliche Zusammenhänge.
Unsere älteren
Enkelkinder hatten es satt, über die Zeit 1933-1950 immer nur Bücher
der anderen Seite zu lesen. Von sich aus wollten sie wissen, wie es den
Deutschen in dieser Zeit erging und was sie erleiden mußten. Das
Angebot für Kinder war schlecht und minimal. ZEITGUT ist ein Glücksfall
und gute Lektüre für alle Heranwachsenden. Die Bände gehörten
in jede Schul- und Stadtbücherei! Ich habe
mir zu meinem 40jährigen Dienstjubiläum 10 Zeitgut-Bücher
schenken lassen. Man kennt
den Ablauf der Geschichte im Großen - wie hat sie aber der "kleine
Mann" erlebt? Darauf können nur die Menschen antworten, die
in Ihrer Reihe zu Worte kommen. Das Buch
hat mehr berührt, weil ich zur Erlebnisgeneration (Flucht, Krieg)
gehöre. Ihre Publikationen sind besonders lobenswert, weil sehr viele
Menschen berichten können, denn meistens wird ja in einem Buch nur
eine Lebensgeschichte erzählt. Diese ganz
persönlichen Berichte dürfen nicht vergessen werden. Bitte veröffentlichen
Sie noch viele Bände zu diesem Thema. Wunderbare Bücher, die
Pflichtlektüre für Schulen werden sollten! Danke. So war es damals wirklich. Eberhard von Bülow, Goslar Das Buch
- wie die ganze Reihe - gefällt mir sehr gut. Ich habe sie nach und
nach schon fast vollständig für unsere Schülerbibliothek
angeschafft. Ich bin immer wieder begeistert und gefesselt von diesen Büchern (mittlerweile 6 Stück). Ich lese sie nicht nur gerne selber, sondern benutze sie auch ständig bei meiner Arbeit im Seniorenheim. Constanze Schneider, Glinde Leserstimmen
zu einzelnen Büchern
- Abschied von Danzig - mehr zum Buch Von einem
Zeitzeugen, geschrieben ist dieses Buch von großer Intensität,
bedenkt man, dass der Autor zu dieser Zeit erst 13 Jahre alt war. Persönliche
Erlebnisse lassen den Leser nicht mehr los, und er ist besonders am Anfang
gut beraten, eine Lesepause zu machen, weil die Ereignisse sich überschlagen
und schier unglaublich sind. Als die Feinde vom Himmel fielen - mehr zum Buch Ein erstaunlich
positives Buch über ein schlimmes Thema. Sehr sorgfältig recherchiert,
gut lesbar, einmal angefangen, legt man es nicht mehr aus der Hand. Als Hitler meine Geige verspielte - mehr zum Buch Ein gelungener
Einblick - Vorab: Es hat mir gefallen. Warum? Schon der
Titel macht neugierig, und diese Neugier setzt sich fort, je weiter man
beim Lesen kommt. Es ist ein ehrliches Buch und lässt - insbesondere
was die Probleme des heranreifenden jungen Menschen anbelangt - keine
Wünsche offen, vermittelt aber doch zart und verhalten seine ersten
Erfahrungen auf diesem Gebiet. Im Mittelpunkt aber steht das politische
Geschehen: die immer stärker um sich greifende Macht des Nationalsozialismus,
die unausweichlich in das Privatleben hineinwirkt und schließlich
zum Krieg führt, den der Autor fast fünf Jahre lang erleben
und überleben musste. Ein schicksalhaftes Walten bietet sein Geigenspiel,
dem er letztendlich sein Überleben verdankt. Ein fesselndes Buch
- nicht zuletzt, weil es aus einer mir bisher völlig neuen Betrachtungsweise
ein sehr dunkles Kapitel jüngster deutscher Geschichte spannend und
faszinierend schildert, ja geradezu miterleben lässt. Klasse Buch
- Der Autor beschreibt sehr malerisch seine Kindheit im Idyll eines Dorfes
an der Elbe und berichtet faszinierend aus der Sicht des Kindes über
den Widerstand des Vaters gegen das alles beherrschende NS-System. Eigentlich
lese ich nicht so gerne Bücher über Krieg und Militär,
aber der Autor erzählt derart spannend und zum Teil humorvoll über
seine Militärzeit und Kriegseinsatz, dass mich auch dieser Part überzeugt
hat. Mir gefiel das Buch so gut, dass ich darüber eine Präsentation
auf Französisch in meinem French oral Kursus gehalten habe, die meine
Mitstudenten sehr beeindruckt hat. Ich bin völlig
gefesselt von der Geschichte. Die Begrenzung des Erzählzeitraums
von 1931 bis '45 ist sicher ein Grund dafür, dass die Erzählung
so dicht ist. Wohltuend ist das Fehlen jeglicher Larmoyanz, obwohl es
dafür Grund genug gäbe. Die Diktion ist sehr eindringlich und
klingt absolut authentisch. Spannende Aufzeichnungen aus dem Leben eines
jungen Deutschen in einer mehr als turbulenten Zeit Mitreißende
Autobiografie - Ragnar Tessloff, Sohn eines sozialdemokratischen Redakteurs,
wächst im Nationalsozialismus nicht gerade unter einfachen Bedingungen
auf. Der Vater muss unter dem Druck der Nazis die Arbeit bei seiner Zeitung
aufgeben und in seinem winzigen norddeutschen Dorf als Bäcker und
Konditor arbeiten. Im Untergrund verbreitet er weiterhin sozialdemokratische
Schriften, wird verraten und verhaftet. In dieser Zeit tritt der Junge
Ragnar in die HJ ein, um sein Abitur ablegen zu können. Er versucht
den schwierigen Spagat, seine Überzeugungen nicht aufzugeben und
dabei unauffällig zu bleiben. Studieren darf er wegen des politisch
unkorrekten Vaters nicht, also beginnt er eine Ausbildung. Dann fängt
der Krieg an. Er führt den jungen Mann nach Belgien, Marseille und
Jugoslawien. Faszinierend
- Ein toller Stoff! Nichts kann so spannend sein wie die Wirklichkeit
- heißt es auf der Rückseite des Buchumschlags. Und so ist
es in diesem Buch. Authentischer und glaubwürdiger konnte ich die
Turbulenzen der deutschen Schicksalsjahre 1931 bis '45 noch nie (gewissermaßen)
miterleben. Der Text ist von besonderem Stil, ist leicht lesbar und lässt
dem Leser Raum, sich sein eigenes Bild von Personen und Situationen zu
machen. Durch persönliche und intime Erlebnisse entsteht ein großes
Spannungsfeld. Zugleich ist das Buch ein Dokument eines Zeitzeugen in
außergewöhnlich einprägsamer und faszinierender Darstellung. Ich bin
ganz hingerissen. Begann zu lesen und konnte nicht mehr aufhören.
Nicht nur, dass ich immer noch nicht genug darüber weiß, wie
sie erlebt wurde, die Kriegs- und Vorkriegszeit, wie es war, als die Floskel
'das Leben geht weiter' alltäglich real neu umgesetzt werden musste.
Ich bin vor allem eingenommen von der Art, wie der Autor erzählt,
so unsentimental und leicht, so völlig uneitel, selbst die intimsten
Begebenheiten so direkt und persönlich, so menschlich und aufrichtig.
Womöglich deshalb so eingängig. Das Buch beschäftigt mich
sehr - es lässt mich nicht mehr los. Temporeich
und spannend. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, könnte
weinen und lachen. Jede Seite wäre Stoff für ein neues Buch.
Abgesehen von der Spannung, die im persönlichen und intimen Bereich
liegt, ist das Buch ein Dokument besonderer Art jener turbulenten Zeit
von 1931-1945. Die Besonderheit liegt darin, dass es nicht rückblickend
mit der 'Weisheit des Alters' dokumentiert, sondern den Leser direkt in
den jeweiligen Bewusstseinszustand des Protagonisten versetzt , und ihn
die Erlebnisse und Gedanken aus der jeweiligen Sicht des Kindes, Heranwachsenden,
jungen Mannes und schließlich Soldaten miterleben lässt. Also packten wir es an - mehr zum Buch Die Geschichten
haben mich bewegt. Zu Hause wurde früher viel aus dieser Zeit erzählt.
Geschichten dieser Art dürfen nicht verlorengehen; die Reihe ZEITGUT
ist beeindruckend. Realistische
Schilderungen, wie ich sie z.T. selbst erlebt habe. Die nachfolgenden
Generationen können ein gutes Bild bekommen, was damals in Deutschland
geschah und was ihre Eltern und Großeletern erlebt haben.
"Wer
die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen!" - dies
war einer der ersten Sätze meines damaligen Geschichtslehrers - diese
Worte sind mir durchaus im Gedächtnis haften geblieben und haben
bei mir nachhaltiges Interesse an Geschichte und vor allen Dingen Zeitgeschichte
geweckt. Seit ich
auf die Reihe Zeitgut gestoßen bin, gehen mir die Zahlen-Namen-Daten-Geschichtslehrer
noch mehr auf den Geist. Denn ihre Schüler wissen zwar viel, verstehen
aber wenig. Nicht, dass dies ein Aufruf wäre, nur noch Plaudertaschen
anzustellen, aber ohne das Erzählen von Geschichten bleibt Geschichte
blutleer. Als Zwangsarbeiter in Frankreich - mehr zum Buch Es war höchste Zeit, dass dieses Buch geschrieben wurde. Ich habe ein ähnliches Schicksal gehabt und bin für die historical correctness sehr dankbar. Manfred Blaicher, Feldafing Als wir Frauen stark sein mußten - mehr zum Buch Die vielseitigen Kriegserlebnisse ließen auch in mir Vieles wieder aufleben. Wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben! Irmgard Weimar, Veitshöchheim Zeitgeschichte,
in kurze oder lange authentische Episoden gefaßt, ist die beste
mir bekannte Weise, diese an jüngere Generationen weiterzugeben.
Das ist sehr gut gelungen! Ich fand
das Buch interessant. Die Geschichten sind verschieden genug, um diese
schwierige Zeit von der deutschen Perspektive zu zeigen. Traurig für
alle Zivilisten! Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die unterschiedlichen Schicksale
und wie die Frauen mit der ständigen Angst und Not fertig wurden,
ist unbegreiflich. Ich habe auch nie gewußt, dass es so viele weibliche
Zwangsarbeiterinnen in Deutschland gegeben hat. Ich finde,
man braucht starke Nerven, um dieses Buch zu lesen, und ich kenne keine
Frau, die so etwas heute überstehen würde. Sehr vieles war mir
überhaupt nicht bekannt. Geboren 1933,
erlebte ich einige dieser furchtbaren Dinge als Kind mit. Im Gegensatz
zu dieser heutigen "allzuguten" Zeit, bewundere und respektiere
ich viele jener Frauen in ihrer oft doch positiven Haltung in schwersten
Zeiten. Bin begeistert.
Habe selbst diese Zeit, Ausbombung, Hunger usw. erlebt und stellte Vergleiche
mit meiner Kindheit an. Auf ihre Bücher bin ich durch meinen Enkelsohn
gekommen. Er ist 18 Jahre alt und bekommt immer große Augen und
Ohren, wenn Oma Geschichten aus ihrer Kindheit erzählt. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Ich bin seit ein paar Jahren beigeisterte Zeitgut-Leserin
und habe bereits 14 Bände im Schrank. Die Berichte von Zeitzeugen
vermitteln Geschichte nicht trocken und langweilig sondern anschaulich
und berührend. Am schönsten hat´s die Forstpartie - mehr zum Buch Eine hochinteressante
Lebensgeschichte eines Menschen meiner Generation, sehr offen und ehrlich,
nicht ohne Humor. Aus meinem Logbuch - mehr zum Buch Sehr gut,
absolut authentisch. Eine gekonnte
und unterhaltsame, sehr kompetente Darstellung der See und der Schiffahrt. Ihr Buch
hat mir sehr gut gefallen. Auch die Karte und Entfernungsangaben für
das Fahrtgebiet Europa, sind gut für die Orientierung. Man(n) ist
praktisch mit an Bord. The book
has a theme that interests all seafarers - not the normal technical articles
- but life on board.
Eine eindrucksvolle
Beschreibung der Seefahrt. Ich (ehem. Schiffsoffizier) wurde an meine
eigene Seefahrtzeit (1972-1981) erinnert. Eine sehr gute Beschreibung
von Weihnachten an Bord habe ich in diesem Buch gefunden. Viele Erlebnisse
waren bei mir ähnlich. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Es gibt ein realistisches Bild der Seefahrt
auf kleiner und mittlerer Fahrt. Auch Menschen, die nicht "befahren"
sind können alles gut nachvollziehen. Harry Banaszak
hat das Leben an Bord in einmaliger Offenheit dargestellt und seine Erinnerungen
über die schönen und schweren Tage, Monate u. Jahre an Bord
seiner Schiffe eindrucksvoll erzählt. Genau so ist und war die Seefahrt.
Harte Arbeit, große Entbehrungen, schöne Stunden, tolle Kameradschaft.
Danke für das wunderbare Buch. Barfuß übers Stoppelfeld - mehr zum Buch Ganz, ganz
wunderschön zu lesen. Ich habe von den unvergessenen Dorfgeschichten
auch schon Band 1 und 2. Ich liebe solche Geschichten, wo man ins Träumen
kommt und die Gerüche praktisch wahr nimmt von Heu, frischen Mostbirnen,
die Farben des Herbstes, krähende Hähne, usw. Es wäre schön,
wenn es noch viele solche Bücher gäbe. Ich lese
diese Bücher einer alten Dame (85) im Altenheim vor. Und es ist interessant,
wie sie teilweise in diese Zeit eintaucht. Meine Generation weiß
davon schon recht wenig und ich bin froh, wenn heute noch jemand diese
oder jene Frage dazu beantworten kann. Gut, wenn so einige Dinge in solchen
Büchern bewahrt bleiben. Teilweise
fand ich mich in meiner eigenen Kindheit wieder.
Man entdeckt
eigene Kindheitserlebnisse, und das habe ich so in noch keinem anderen
Buch gespürt. Außerordentlich
gut, ich fühle mich zurückversetzt in meine Kindheit! Sehr gut
- bringt sachlich und sehr anschaulich die Vergangenheit näher. Auf
spannende und unterhaltsame Weise lernt man viel über den damaligen
Alltag und das Leben der Menschen.
Mit "Zeitgut"
eintauchen in längst vergessene Zeiten. Schön, dass es sich
jemand zur Aufgabe gemacht hat, wertvolle Erinnerungen an Einzelschicksale,
verknüpft mit historischen Ereignissen, zu bewahren. Ich würde
das Buch nie hergeben. Es war meine Zeit. Ich habe vieles selbst erlebt.
Bin auf dem Land aufgewachsen. Ein wunderbares Buch. Danke. Sehr, sehr
gut. Da ich 1935 geboren wurde und in einem Dorf aufwuchs, habe ich zu
90% die gleichen Geflogenheiten miterlebt. Das Buch versetzte mich zurück
in meine Kindheit. Danke dafür. Berlin - erlebt im Zeitenwandel - mehr zum Buch Gut. Die
Erinnerung muß wachgehalten werden, damit die Maßstäbe
nicht noch mehr verloren gehen. Briefe, die ins Zuchthaus führten - mehr zum Buch Als Leipziger
Druckerlehrling kam der Verfasser bei einem von der SED organisierten
gesamtdeutschen Jugendtreffen mit einem Gleichaltrigen aus Westdeutschland
in Kontakt, der ihm Orwells "1984" auf dem Postweg schickte.
In der DDR gab es aber faktisch kein Postgeheimnis, und der naive gesellschaftskritische
Briefwechsel wurde bald von der Stasi überwacht. Selbst der eigene
Schwager des Verfassers wurde als Informant der Stasi tätig. Baldur
Haase wird verhaftet, und Orwells Utopie wird für ihn rasch zur bitteren
Wirklichkeit. Er wird zu 3 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus verurteilt.
Zum Schein und zum Teil tatsächlich vollzieht er den Anpassungs-
und Unterwerfungsprozeß, den der totalitäre Staat von ihm fordert.
Zehn Jahre nach seinem "Verbrechen" wird er sogar zu einem Literaturstudium
zugelassen. Diese Ausbildung mag ein Grund dafür sein, daß
die literarische Qualität dieser gelungenen Mischung aus Autobiographie
und Dokumentation (z.B. Ausschnitte aus seinen Stasi- Akten, aus Verhörprotokollen,
amtlichen Texten und immer wieder Zitate aus Orwells Klassiker) in seiner
literarischen Qualität weit über den Durchschnitt hinausragt.
Das Buch wäre hervorragend geeignet, bei einer Behandlung von Orwells
Klassiker im Gymnasium oder im Literaturstudium als Ergänzung zu
dienen, inwieweit literarische Vision und durchlittene Realität einander
entsprochen haben oder voneinander abgewichen sind. Der Traum ist aus - mehr zum Buch Besonders
dieser Band sollte in jede Schulbücherei und Stadtbibliothek. 31 Frauen
und Männer, alle in Jahr 1945 zwischen 14 und 20 Jahre alt, berichten
in diesem Band als Zeitzeugen, wo und wie sie das Ende des Zweiten Weltkriegs
erlebt haben - als Flüchtlinge oder zu Haus, als Volkssturm-Soldaten
oder beim Reichsarbeitsdienst. Manche der Autor/inn/en berichten mit einer
merkwürdigen Distanz, als wenn es ihnen noch immer schwer fiele,
die eigenen Erinnerungen zuzulassen; andere erzählen mit einer starken
rückblickenden Selbstreflexion. Gerade bei den letztgenannten Berichten
begegnet der Leser immer wieder dem Gesichtspunkt, wie stark die nationalsozialistische
Prägung seit Kindheit an war, dass jungen Menschen von vielleicht
17 oder 18 Jahren darauf brannten, endlich für den "Endsieg"
Heldentaten zu vollbringen und selbst nach dem 30. April 1945 noch Rache
üben zu wollen für den "Heldentod" ihres "Führers"
Adolf Hitler. Es gelingt mir jedoch nicht, über einen dieser damals
jungen Menschen den Stab zu brechen, wenn ich mit Betroffenheit oder auch
mit Unverständnis ihre Berichte lese und ihren Erfahrungen nachspüre.
Für mich ein wichtiges Zeitzeugen-Buch, gerade rechtzeitig zur 60.
Wiederkehr der deutschen Kapitulation erschienen. Die historischen
Eckdaten des Zweiten Weltkrieges dürften jedem Leser dieser Zeilen
aus eigener Schulzeit einschlägig bekannt sein - was sich zwischen
dem 01.September 1939 und dem 7./8.Mai 1945 in vielen Teilen der Welt
ereignete, wurde und wird in einer Vielzahl von Veröffentlichungen,
TV-Serien und Dokumentationen behandelt. Deutschland-Wunderland - mehr zum Buch Ich finde
die gesamte Reihe sehr gut und informativ und profitiere auch im Unterricht
- ich bin Geschichtslehrer - gerne davon. Die Laube - mehr zum Buch Zweimal innerhalb
eines Monats verschlungen; von viel Nachdenklichkeit begleitet, trotzdem
gelacht. Ich lebte in Reinickendorf, wir waren viel in all den erwähnten
Bezirken. Ein außerordenlich
unterhaltsames, aber zugleich auch tiefgründiges Buch von einem Charakterstarken
und gegenüber seinen Brüdern verantwortungsbewußt Handelnden.
Aber auch ein interessantes Buch zum Schmunzeln. Mir hat dieses
Buch sehr gut gefallen. Es schildert die Lebensumstände der Generation,
zu der auch meine Eltern gehören. Von den Ängsten und Entbehrungen
der Menschen können wir uns heute kaum ein Bild machen. Ich habe
es mit Begeisterung über den fließenden Erzählstil gelesen.
Es betrifft auch meine Lebenszeit - mit zahlreichen ähnlichen Kriegs-
und Nachkriegserfahrungen. Sehr interessante
Lebensgeschichte. Beeindruckend ist, wie man in einfachen, ärmlichen
Verhältnissen glücklich sein kann. Ein Stück Zeitgeschichte. Dreimal Soldat - mehr zum Buch Ein Zeitdokument
erster Klasse. Gern hätte ich Klapp sen. kennengelernt. Ein deutscher Junge weint nicht - mehr zum Buch Das Buch
von Hasso Pacyna gibt einen Einblick in das Leben unserer Väter und
Großväter, die als Kinder in den Krieg geschickt wurden. Die
Erlebnisse in den Kriegzeiten sind verdrängte Erfahrungen, über
die meist in Famlien geschwiegen wurde. Hasso Pacyna versteht es, sachlich
und doch sehr persönlich einen Einblick in das Leben eines Jugendlichen
zwischen 1939 und 1945 zu geben. Viele seiner Generation, die den Krieg
als Kinder mitmachen mußten, werden denken:"Ja so war es".
Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch, gerade auch für Jugendliche
!!! Deshalb auch: 5 Sterne Ein Hesse setzt sich durch - mehr zum Buch Ein interessanter
Lebensweg, spannend geschildert, gut zu lesen,hier wird ohne Umschweife
ehrlich geschildert, wie es damals war. Ein Stück Berlin - mehr zum Buch Mit diesem
Buch kamen Kindheitserinnerungen zurück. Habe bis zu meinem 8. Lebensjahr
meine Kindheit in Berlin verbracht. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichten haben mich sehr berührt,
da sie mich an Erzählungen meiner Großmutter, Mutter und selbst
Erlebtes erinnert haben. Endlich wieder tanzen gehen - mehr zum Buch Es war eine
Rückkehr an den Küchentisch meiner Großmutter!! Behaglich,
warm - unsagbar schön! Fluchtweg
Bulgarien - mehr
zum Buch Das Buch
schildert in beeindruckender Weise am Beispiel der Erlebnisse und des
Schicksals der Autorin zu welchen menschenverachtenden Taten ein totalitäres
Regime fähig ist. Eine empfehlenswerte, spannend erzählte Fluchtgeschichte,
insbesondere angesichts des 20ten Jahrestages der Maueröffnung und
des Endes der DDR in diesem Jahr. Frontbegegnungen - mehr zm Buch Mir hat das
Buch sehr gut gefallen. Es hat mich sehr berührt, was der Autor an
der Front erlebt hat. Ich kenne
den Autor persönlich. Schon in unserem gemeinsamen Berufsleben hat
mir seine humorige Art gefallen. Er ist ein guter Erzähler. Sein
Schicksal ist das vieler "armen Schweine" im Zweiten Weltkrieg.
Eine einmalig
gute Beschreibung eines Soldatenschicksals!!! Der Autor hat sicherlich
eine Art Tagebuch führen können. Alle Achtung! Gebrannte Kinder - mehr zum Buch Bei uns lesen
drei Generationen diese Bücher. Macht weiter so, es ist genau richtig.
Ich spare auf die Bände 2 bis 4. Die muß ich haben. Die Tatsachenberichte
gehen teilweise ganz schön unter die Haut, trotzdem bin ich durch
die Zeitgut-Bücher in meinem Alter zur Leseratte geworden. Das Buch
weckt Erinnerungen, die der Alltag mittlerweile zugedeckt hatte. Ich freue
mich, dass ich noch lebe und wir den Frieden in Deutschland genießen
können. Die geschilderten
Erlebnisse werden beim Lesen hautnah miterlebt. Ich hab´die
ganze Nacht gelesen! Ein tolles und ergreifendes Buch. Zuerst war
ich etwas enttäuscht über die Kürze der Berichte, doch
nach einer Weile fand ich die Berichte so berührend, dass sie gar
nicht hätten länger sein dürfen. Ein sehr gutes Buch. Auch
für die jüngeren Generationen - um die Schrecken und Realitäten
des Krieges nicht zu vergessen. Das Buch
ist wie mein Leben!
Eberhard Gottwald, Mainz Die beiden
Bücher "Gebrannte Kinder" sind dokumentierte Kinderzeit
unserer Generation. Sehr interessant! Es ist gerade
gut, dass hier keine Schriftsteller am Werk sind, die Gefahr laufen, ihre
Ansprüche an einen guten Text zwischen sich und die Leser zu stellen.
Hier erinnern sich Zeitzeugen an Szenen aus ihrer Kinderzeit - und es
entsteht sofort Nähe. Die Momentaufnahmen sind eben gerade nicht
auf Effekt hin geschrieben, sie sollen auch keine übertragene Bedeutung
haben. Es ist einfach so, wie es ist. So unfassbar Krieg auch sein mag,
hier wird er Stückchen für Stückchen vorstellbar - wenn
etwa die Familie mit vier Kindern zwischen 6 und 13 Jahren flüchten
muß, weil die "Heimat vorübergehend Kampfgebiet werden
könnte." "Wer glaubt, dass wir Kinder traurig waren, hat
sich getäuscht. Schließlich fuhren wir ja nur zu Verwandten,
und außerdem hatten wir am Vorabend den gesüßten Kakao
in einem Glas in der Küche aufgegessen, was die Mutter noch nicht
bemerkt hatte." Bomben und
Tiefflieger, Nazis und Vertreibung, Kinderlandverschickung und fehlende
Väter: das Leben der Kinder im zweiten Weltkrieg war alles andere
als leicht. 61 Zeitzeugen berichten in diesem Buch aus ihren Kindheitserinnerungen.
Da ist die Mutter, die zu jeder Veranstaltung fährt, bei der Hitler
auftritt, und die Mutter, die verhindert, dass der Sohn auf das Elitegymnasium
NaPoLa der Nazis geschickt wird. Väter, die Beute aus den besetzten
Gebieten nach Hause schicken und der geliebte Musiklehrer, der plötzlich
verschwindet. Der Zug, der ein Mädchen zurück nach Hamburg bringt,
fährt nur noch im Schritttempo durch eine Steinwüste voller
Ruinen. Ein Mädchen verliert in einem der überfüllten Züge
die Mutter. Bei einem Bombenalarm wird die geliebte Puppe zertreten. Getäuscht und verraten - mehr zum Buch "Wenn
du nichts bist und ich nichts und wir alle nichts, dann sind wir ja alle
nur Nullen. Das ganze Volk bestände nur aus Nullen! Ich sage dir
eines als dein wohlmeinender Lehrmeister: Strebe immer weiter aus eigener
Kraft, aber nicht für Hitler, sondern für dich selbst, und tue
nur das, was du vor dir verantworten kannst!" Halbstark und tüchtig - mehr zum Buch Ein interessantes
Lehrbuch. So viele Dinge, die ich vorher nicht wußte, sind mir jetzt
bekannt. Sehr interessant zu erfahren, wie das Leben früher war.
Diese Reihe ist Bildung. Petticoat,
Ballerinenschuhe, Ringelsöckchen und Hochwasserhosen, zum Entenpopo
mit Pomade gestylte Frisuren der Jungens und Elvis "The King";
aber auch ein brennendes Aufklärungslokal der Nationalen Front -
Ausnahmezustand in Leipzig - . Hätten wir doch Flügel - mehr zum Buch Der erste
flüchtige Blick: Ein Briefwechsel eines ganz gewöhnlichen Ehepaars
unter ungewöhnlichen Bedingungen. Nach dem zweiten Blick die Frage:
Was ist eigentlich "gewöhnlich", oder anders gefragt: Was
macht diesen Briefwechsel außergewöhnlich und damit auch die,
die er verbindet, und damit wiederum dieses Buch? Heil Hitler, Herr Lehrer - mehr zum Buch Man hört
nur über die Großen einer Epoche, aber nicht über die
Bevölkerung. Jetzt habe ich einen Eindruck bekommen, der mich sehr
zum Nachdenken bringt. Das Buch,
in dem die unterschiedlichsten Sichtweisen und Aspekte der Kinder unter
Hitlers Führerschaft beleuchtet wurde, hat mir sehr gut gefallen!
Interessant - aufwühlend - nachdenklich machend - berührend! Lässt
sich auch im Geschichtsunterricht einsetzten, um Zugang zu neuen Themen
mit persönlicher Sicht zu schaffen. Gut verständlich geschrieben. Manches davon
habe ich selbst in meiner Kindheit erlebt. Insofern haben mich die Beiträge
dieses Buches unmittelbar berührt. Wenn die anderen Bücher auch
so gut sind, kann ich Ihren Verlag nur loben! Das Buch
ist sehr gut. Kann mich selbst gut an diese schlimme Zeit erinnern. Die
hier im Buch enthaltenen 50 Erinnerungen gehen wirklich auf das Leben,
die Entbehrungen, die Ereignisse dieser Zeit mit wahrheitsgetreuen Berichten
ein. Hungern und hoffen - mehr zum Buch Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Eigene Erinnerungen wurden wach. Hat mich dazu
inspiriert, eigene Erlebnisse niederzuschreiben... Das Buch
hat mir sehr gut gefallen, weil es Geschichte lebendig macht. Ich halte
es für einen kleinen Schatz. Ich habe
gefunden, was ich gesucht habe in diesem Buch. Ich bin immer
wieder begeistert und gefesselt von diesen Büchern. Ich lese sie
nicht nur gerne selber, ich benutze sie ständig bei meiner Arbeit
im Seniorenheim. Es hat mir
mehrfach bestätigt, daß wir durch die Propaganda geblendet
wurden und wie verhältnismäßig gut diese Zeit an mir vorüberging.
Mir gefällt
an diesem Buch, dass es Menschen, trotz schwerer Not, Entbehrungen und
Schicksalsschlägen gelungen ist, ein normales Leben zu führen
und zu finden. Kinder des Jahrhunderts - mehr zum Buch Habe eben,
während meine Kinder Hausaufgaben machen, in "Kinder des Jahrhunderts"
quer gelesen. Es ist nicht trockene Geschichte, einige Sachen werde ich
meinen Kindern vorlesen (7 + 9 J.) Es ist mein
5. Buch vom Zeitgut Verlag. Ich setze die Bücher in meiner beruflichen
Tätigkeit ein und lese Senioren daraus vor. Danach habe ich eine
prima Gesprächsrunde. Hoch interessant.
War gefesselt und gerührt beim Lesen, habe aber auch gelacht. Die
Erzählweise gefällt mir gut. Sammelbände
von Kurzgeschichten sind für mich die ideale Lektüre für
lange Zugfahrten. "Kinder des Jahrhunderts" begleitete mich
auf dem Weg zu einem Referat über "Storytelling". Und als
ich im Frankenland ankam, war auch mein Vortrag leicht umgeschrieben,
weil sich einige der 35 biographischen Erinnerungssplitter so tief in
mein Gedächtnis bohrten, dass ich sie in nochmals gekürzter
Form gleich weitergeben mußte. Was will man bei Lesern mehr erreichen?
Bei diesem
ausgesprochen preisgünstigen Paperback der Reihe "Zeitgut"
handelt es sich um eine Art "Schnupperband" mit ausgewählten
Beiträgen aus den anderen Bänden der Reihe. Für Zeitgut-"Neulinge"
bietet dieses Buch daher eine großartige Möglichkeit, herauszufinden,
welcher Einzelband sie interessieren könnte. Die kleinen, ganz natürlich
erzählten Episoden aus den Jahren 1916-1960 präsentieren sich
so vielgestaltig wie das Leben selbst. Manche von ihnen sind auf nostalgische
Weise heiter-unterhaltsam, andere - besonders einige aus der Zeit des
2. Weltkriegs und der Nachkriegszeit - wiederum derart erschütternd
und dramatisch, dass der Leser noch tagelang darüber nachsinnt. Kindheit unterm Kirschenbaum - mehr zum Buch Das Buch
hat mir sehr gut gefallen, habe es bei einer Fahrt durchs Alte Land gekauft.
Dadurch sind mir Land und Leute sehr nahe gekommen. Es war einfach wunderbar!,
Wollen Sie
interessant und anschaulich geschilderte Szenen aus dem alltäglichen
Leben im Alten Land an der Elbe lesen, dann ist diese Erzählung von
Gertrude Schrauber genau die passende Lektüre für Sie. Schrauber
schreibt über ihre Kindheit auf einem Obstbauernhof in Königreich
bei Jork und schwelgt in Erinnerungen an besondere Ereignisse aus ihrer
Kindheit wie dem Schlachtfest vor Weihnachten, das damals auf jedem Hof
stattfand oder den Skatabenden im Winter. Sie macht mit ihren Lesern einen
bunten Streifzug durch das Kirschenland an der Elbe, wohin alle Jahre
zur Baumblüte ganz Hamburg einen Ausflug machte. Lebertran und Chewing Gum - mehr zum Buch Die Bücher
machen eine Zeitreise möglich in eine Zeit, die man sich heute kaum
noch vorstellen kann. Sehr fesselnd! Das Buch
ist Zeitgeschichte, d.h. immer aktuell. Die beschriebene Generation ist
bewundernswert. Als Ausländer bekommt man mit, wie sehr das einfache
deutsche Volk gelitten hat. "Lebertran
und Chewing Gum" war das erste von mittlerweile vier Büchern
aus der Zeitgut-Reihe, das ich gelesen habe, und es werden sich mit Sicherheit
noch viele anschließen. Letzte Bilder von der Mauer - mehr zum Buch Spannend,
interessant, informativ. Einfach das Treffende aufgezeigt. Einfach Geschichte
wiedergegeben - unsere Geschichte. Eine spannende,
fundierte Lektüre. Man meinte selbst mit der Kamera von Kai von Westerman
zu sehen. Sehr gut,
gute Geschichte. Mal eine andere Perspektive auf die Wende in der DDR
1989. Letzte Bilder
von der Mauer ist sehr interessant. Da ich bis 1998 in Berlin lebte, traf
ich im Buch sehr viel Bekanntes, Vertrautes und genau so Erlebtes. Mauer-Passagen - mehr zum Buch Ich bin tief
berührt und bewundere die Autoren für ihr detailliertes Erinnerungsvermögen.
Ich wußte, wovon die Rede ist! Selbsterlebte
Zeitgeschichte - hervorragend erzählt! "Mauer-Passagen"!
Genauso war es! Seit 1975 sind wir jährlich zweimal in die ehemalige
DDR gefahren. Man fühlt sich beim Lesen dieses Buches in diese Zeit
zurückversetzt. Es war schlimm. Groß war die Freude bei der
Grenzöffnung. Sehr interessant,
Geschichte gut aufbereitet, Historie bekommt "ein Gesicht". Ich habe
erstmalig ein Buch aus ihrem Verlag kennengelernt. Es ist hervorragend.
Die Texte sind nachvollziehbar und wühlen auf. Empfehlenswert für
den Geschichtsunterricht an Gymnasien! Das Buch
über die deutsche Teilung hat mir sehr gut gefallen, weil hier (Zeit-)
Geschichte durch die persönlichen Schilderungen ganz normaler Personen/Zeitzeugen
vorgenommen wurden. Dadurch wird diese Phase wesentlich interessanter,
weil die nüchternen Zahlen, Daten und Fakten ein menschliches Antlitz
bekommen. Es hat mich
an meine Jugend und Studentenzeit in Berlin/West erinnert. Die kurzen
Kapitel sind gut abends im Bett zu lesen. Viele Autoren schreiben witzig. Es hat mich
sehr berührt. Es müßten nur etwas mehr Berichte von Fluchten
oder Fluchtplanungen beschrieben sein. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen und hat mich berührt. Es erinnerte mich
an die selbst erlebten DDR-Grenzkontrollen und brachte die Bedenken, die
man dabei hatte, gut auf den Punkt. Für
mich als "Betroffene" dienen diese Bücher der Vergangenheitsbewältigung.
Es ist mir ein Bedürfnis mehr darüber zu erfahren. Außerordentlich
interessant, weil es den grauen Alltag im geteilten Deutschland wiedergibt
und vieles an Selbsterlebtes erinnert. Da ich diese
Zeit miterlebte, war das Buch sehr ansprechend und vor allem spannend.
Für Leser, die diese Zeit nicht kennen, ist es wichtig zu erfahren,
wie es damals war. Durch das Buch bekommen sie einen realistischen Einblick.
Ja, so war es wirklich. Ein alles in allem gelungenes Buch!! Der 9. November
1989, der Tag, an dem die Berliner Mauer fiel, liegt erst 16 Jahre zurück.
Und doch lesen sich die Berichte in den "Mauer-Passagen" wie
Berichte aus einer anderen Welt. Deshalb ist es gut, daß sie in
diesem Buch bewahrt werden. Berichte aus dem absurden Alltag der deutschen
Teilung. Etwa über den Schmuggel von Geld in ausgehöhlten Leberwurstbrötchen
oder über einen regelmäßigen Besucher Ostberlins, der
als vermeintlicher Kurier eines Fluchthelferrings von der Stasi observiert
wird. Oder darüber, daß allein der Umstand, daß man keine
Lust hat, einen Thälmann-Film zum zweiten Mal anzusehen, den Weg
an die Uni versperren kann. Oder über Kleinbürger, die als Grenzkontrollen
an der innerdeutschen Grenze ihre lächerliche Macht ausspielen. Natürlich
sind nicht alle 46 Berichte Volltreffer und bei dem einen oder anderen
hat wohl der Drang nach Selbstdarstellung den Umstand überwogen,
daß eigentlich nichts Bedeutendes zu berichten ist. Die große
Mehrzahl der Berichte ist jedoch zur privaten Lektüre und Erinnerung
genauso gut geeignet wie zur Verwendung als Quelle im Geschichtsunterricht
an Schule und Universität. Fazit: Ein gelungenes Projekt! Für
den, der wie der Rezensent in West-Berlin den Mauerbau 1961 erlebt hat,
dem Passierscheine und Grenzübergänge, Transitverkehr und Einreisen
in die ehemalige DDR 28 Jahre lang vertraut gewesen sind, für den
ist dieses Buch eine Rückkehr in die Vergangenheit. 46 Zeitzeugen
berichten von ihren Erfahrungen bei Fluchten "in den Westen",
bei Besuchen im jeweils anderen Teil Deutschlands, bei einer freiwilligen
Rückkehr in die DDR oder bei der Ausweisung in die Bundesrepublik.
Treffend werden Gefühle und Emotionen geschildert wie etwa das innere
Aufatmen, wenn man die Grenzkontrollen wieder einmal hinter sich hatte
und sich im "freien" Teil Deutschlands wiederfand. Wie gesagt:
Für den einen ist dieses Buch eine Rückkehr in die Vergangenheit.
Allen anderen, die all dies nicht (mehr) erlebt haben, möchte ich
das Buch dennoch um so wärmer ans Herz legen: Nur wer diese Erfahrungen
zumindest aus der Lektüre kennt, wird unterschiedliche Emotionen
bei "Wessis" und "Ossis" heute verstehen und nachvollziehen
können. Mein Bonn - mehr zum Buch Mir gefällt
gut, dass es nicht der "normale" geschichtliche Abriss ist,
sondern die vielen unterschiedlichen, persönlichen Erlebnisse. Man
erhält dadurch vielleicht die ein oder andere Sichtweise der Dinge Ausgezeichnet
- Spannend! - Informativ - Ich kann es gar nicht aus der Hand legen! Die meisten
Geschichten haben mir gut gefallen - die Stimmungslage der Kinder im Krieg/zum
Kriegsende wurde sehr gut transportiert und mir haben sich neue unbekannte
Aspekte eröffnet. Gut auch die Kurzinfos über die Autoren. Sehr gut!
Ich habe diese wunderbaren Geschichten meiner 87-jährigen Mutter
vorgelesen. Sie hatte viel Freude, weil ihr vieles sehr bekannt war. Mir
als Tochter hat das Vorlesen Spaß gemacht. Sehr, sehr
gut! Erzählungen aus einer Zeit, die eigene Erinnerungen wachrufen. Mein Herz blieb in Russland - mehr zum Buch Sehr gut
- sehr gefühlvoll geschrieben Hervorragende
Informationen zum Schicksal der Deutschen im Osten. Nun habe ich eine
Ahnung, was es heißt in einer Kohlengrube in Sibirien arbeiten zu
müssen. Texte und
Bilder gut! Sehr gut, dass Chronologie, Begriffslexikon und Kartenmaterial
beigefügt sind. Das Verhältnis von Text und Bild ist sehr gut. Es war für
mich sehr wichtig, etwas mehr über die Leiden, Verschleppungen und
Schicksale der Russland-Deutschen zu erfahren. Ideal für
Geschichtskollegen, Schulbüchereien, Schulen allgemein. Viele Aspekte
werden angesprochen; große Bandbreite an Erfahrungen; nachvollziehbare
Lebenszeugnisse, die Zugang und Verständnis ermöglichen. Sehr gut!
Seit ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich die Russlanddeutschen mit
ganz anderen Augen. Sehr informativ
- die Einleitung sehr hilfreich - Zeitzeugen überliefern authentisch Meine Jugend in Sowjetlagern - mehr zum Buch Peter Bannert
hat die Zeit sehr gut geschildert. Da ich selbst die "Festungszeit
in Breslau" erlebt habe und nur ein halbes Jahr jünger bin,
konnte ich seine Gedanken gut verstehen. Sehr gutes
Buch, ergreifendes Schicksal. Ich habe
das Kriegsende in Berlin erlebt und kann daher beurteilen, wie treffend
die damalige Situation geschildert ist. Mit Staunen und Dank - mehr zum Buch Außerordentlich!
Stilistisch erfreulich, sehr gut lesbar Morgen wird alles besser - mehr zum Buch Eine gute
Mischung der Beiträge, interessant und aufschlußreich, guter
Geschichtsunterrricht. Für junge Leute ein Lerneffekt und für
Menschen ab 75 ein Wiedererkennen. Sehr interessant.
Wir erwarten den zweiten Band. Über den Inhalt wurde viel im Bekanntenkreis
gesprochen. Das Buch
ist super. Ich werde jetzt statt Blumen so ein schönes Buch verschenken.
Blumen verwelken, die Erinnerung nie. Es ist sehr gut geschrieben. Auch
für meine Kinder ist das Buch eine Bereicherung. Ich begegnete
meiner eigenen Vergangenheit. Die Berichte sind zum größten
Teil sehr lebendig geschrieben und vermitteln ein gutes Bild jener Zeit.
Die kurzen Angaben zu den Verfassern lassen darüber staunen, was
aus denen, die so viel Elend tapfer überstanden haben, schließlich
geworden ist. Nachkriegs-Kinder - mehr zum Buch Es war einfach
fantastisch. In vielen Erzählungen habe ich mich "wiedergesehen".
Durch die Fotos "Mädchen mit Zöpfen" sah ich mich.
Durch Erzählungen meiner Mutter und durch Selbsterlebtes, war ich
mittendrinDanke, nochmals danke. Dieses Buch
hat mich total in meine Kindheit zurückversetzt. Wir waren 4 Kinder,
haben unseren Vater im Krieg verloren und trotz allem eine wundervolle
Kindheit
verlebt. Das Buch ist für mich sehr wertvoll. Viele Umstände
dieser Zeit waren mir nicht bewußt. Die Erzählungen vermitteln
Wissen auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise. Ich habe
schon einige Bücher Ihres Programms gelesen. Die vielen ganz persönlichen
Erzählungen liefern immer wieder Stoff für Gespräche mit
meinen Töchtern. Nichts führt zurück - mehr zum Buch Ein außerordenlich
notwendiges Buch, das vor allem der Jugend als Pflichtlektüre verordnet
werden müßte und in jede Schulbibliothek gehört! Es hilft,
das Geschichtsbewußtsein der jungen Generation zu fördern.
Mir hat das
Buch sehr gut gefallen. Es ist heute nur noch schwer vorstellbar, was
diese Menschen erleben mußten während des Krieges. Allen Autoren
ein herzliches Dankeschön für dieses interessante Buch der Zeitgeschichte. Ich bin Jahrgang
1934 und kann ein wenig mitreden. Die Zeitzeugen haben nicht übertreiben.
So war es! Auch die Anfänge in Westdeutschland sind korrekt beschrieben.
So habe ich es auch erlebt. Sehr wichtige
Zeitgeschichte über Unrecht. Nichts gelogen, nichts dazu gedichtet! Ich bin zutiefst
ergriffen über das Buch "Nichts führt zurück".
Ich bin gläubige Christin und kann nur sagen, wie gut es uns heute
geht. Viele unzufriedene Menschen unserer Zeit sollten dieses Buch lesen.
Schlimm finde ich immer, daß die Zeugen des Erlebten ja bald nicht
mehr unter uns sind und die jungen Leute ja gar keine Vorstellungen davon
haben (können sie ja auch nicht), wie diese Menschen gelitten haben.
Die geliebte Heimat verloren und das körperliche und seelische Leid,
die entsetzliche Armut. Bin betroffen
- niemand hat je geredet. Jetzt ist es weit weg und nicht mehr nachvollziehbar.
Erst damit wird mir klar, wie geschützt mein Vater mich auf einem
Gutshof (zur Arbeit) unterbrachte. Schade, dass
das Buch nicht schon vor 50 oder mehr Jahren erschienen ist. Die einheimische
Bevölkerung hätte den leidgeprüften Menschen dann vielleicht
mehr Verständnis und Hilfe entgegengebracht. Erschütternde,
nahe gehende Berichte! Lebendige Geschichte! Sollte in den höheren
Klassen in der Schule berücksichtigt werden. Pimpfe, Mädels & andere Kinder - mehr zum Buch Da ich Jahrgang 1929 bin, fesselte mich das Buch sehr. Ich werde es später in die Bibliothek der Deutschen Schule Pretoria stellen lassen. Heinrich Voges, Pretoria South Africa Dieser Band
enthält 56 Kindheitserlebnisse in Deutschland während der Jahre
1933 bis 1939. Keine Aufsätze von Kindern, sondern Rückblicke
von Erwachsenen, die sich erinnern möchten oder müssen. Der
Herausgeber wählte glücklicherweise nicht nur Geschichten aus,
die in direktem Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Machtergreifung
stehen. Das würde dem Anliegen der Reihe nicht gerecht, einen Zeitraum
in all seinen Facetten zu beleuchten. Und besonders schön finde ich,
dass Kleindienst das Wort auch denen erteilt, die weniger geschliffen
schreiben können als Akademiker. Mich interessierte vor allem, woran
sich Menschen nach vielen Jahren erinnern, welche Kleinigkeiten, Gesten,
Freuden und Verletzungen Gedächtnisspuren hinterliessen. Der Band
ist nicht nur für Lehrer und politische Bildungsarbeit eine Fundgrube,
sondern auch für die, welche sich mit Storytelling beschäftigen.
Mein Fazit: Dem Herausgeber der Reihe Zeitgut gelang es, auch zu diesem
Thema eine Auswahl zu treffen, die dem Leser ein lebhaftes Panoptikum
einer Periode bietet. Ob er sie nun selber erlebte und nur vom Hörensagen
her kennt. Pommersche
Erinnerungen - mehr
zum Buch Das Buch
hat mir sehr gefallen, da ich alle dargestellten Begebenheiten selbst
auch so erlebt habe, als 10jähriger im Kreis Bütow. Am 15. März
1945 (einen Tag vor dem Autor) kam ich auch durch das menschenleere Dorf
Jassen. Daher kann ich die dargestellten Ereignisse und Stimmungen sehr
gut beurteilen! Ein echtes Zeitzeugnis! Ich fand
es hochinteressant, da der Autor seinen Fluchtweg mit Skizze wiedergibt,
denn in Zewitz ist meine Frau 1937 geboren und von dort 1947 geflohen,
nachdem sie 2 Jahre unter den Polen lebte. Wir waren bereits 4 mal in
Zewitz, die neuen Besitzer des Elternhauses besuchen, es sind ganz liebe
Leute, wir schreiben uns 2 mal im Jahr. Norbert Schwuchow
schildert sehr gut die Atmosphäre in unserer pommerschen Heimat. Schäfers Tochter - mehr zum Buch Das Buch
ist wunderbar. Ich war auch im Einsatz mit Frau Summ, wir sind Kriegskameradinnen.
Das Buch ist sehr zu empfehlen. Ich bin dankbar,
dass ich doch ziemlich unbesorgt leben kann. Dieses Buch werde ich vielen
zum Lesen weitergeben. Man bekommt doch einen anderen Blick, was die Menschen
in dieser Zeit mitgemacht haben. Sehr interessante,
gut zu lesende Lebensgeschichte. Besonders der Bericht über das Erlernen
des Berufs ist sehr gut - werde ich in den Unterricht mit einflechten! Das Zeitgut-Programm
ist eine sehr gute Idee. Da ich selbst 4 Jahre Dienst als Krankengymnasitun
im Heimat-Lazarett und im amerik. Gefangenlazarett gemacht habe, weiß
ich diese echte und schlichte Darstellung zu schätzen. Erika Summ
verlebt eine scheinbar idyllische Kindheit als 1921 geborene Tochter eines
Schäfers. Als der Vater mit seinem Bruder ein Hofgut erwirbt, das
aufgrund schlechter Böden unerwartet wenig Gewinn abwirft, beginnen
die Schwierigkeiten. Die Nazis schließlich teilen das Gut unter
mehreren Familien auf. Erika muss, nicht einmal vierzehnjährig, nach
dem Schulabschluss als Landdienst-Magd arbeiten. Die Jahre im Landdienst
machen ihr bewusst, dass sie keine Magd bleiben möchte. Zunächst
wird sie Pfarrersköchin, dann macht sie eine Ausbildung zur Rotkreuzschwester
- eine harte und entbehrungsreiche Zeit für das junge Mädchen,
die 1942 mit dem Notexamen endet. Sofort muss Erika für eine schwer
erkrankte Frontschwester einspringen; auf abenteuerlichen, lebensgefährlichen
Wegen gelangt sie zu ihrem Einsatzort Shitomir in der Ukraine. Dort erlebt
sie passiv die Hölle der Front, indem sie im Dauereinsatz - und ohne
die Möglichkeit, ihre eigenen gelegentlichen Krankheiten auszukurieren
- verwundete und verstümmelte junge Frontsoldaten pflegt und die
Sterbenden begleitet, von denen es allzu viele gibt. Es kommt aber auch
immer wieder zu kleinen Glücksmomenten der Menschlichkeit und zu
spontaner Hilfeleistung über die starren Grenzen hinweg. Schlüssel-Kinder - mehr zum Buch Ich bin glücklich,
meine Kindheit und Jugend noch einmal zu erleben. Ich schenke meinen Bekannten
zu jeder sich bietenden Gelegenheit ein Buch der Zeitgut-Reihe. Auch unter
meinen Spielkameraden gab es Schlüsselkinder. Aber das war in der
Schweiz. Und wie wenig vergleichbar das mit den Nachkriegsjahren in Deutschland
ist, wurde mir bei der Lektüre der 46 Geschichten bewusst. Und doch
gibt es Gemeinsamkeiten, die wesentlich sind. Mein bester Freund fand
die Wohnung nach Schulschluss ebenso leer wie sein unbekannter Leidensgenosse
im Norden. Und er musste sich ebenfalls temporäre Ersatzeltern suchen,
gute Geschichten zurechtlegen, in Selbstdisziplin und Verzicht üben.
Zudem ist Armut immer relativ. Wenn alle ein Fahrrad haben, ist ein Tretroller
eben wie ein fahrendes Nichts. Wenn mehr Waren da sind, ist wenig Taschengeld
noch weniger. Sich an Kleinigkeiten erfreuen können, gehört
zu den Künsten, die überall schwer zu erlernen sind. Und wie
wir heute von der Glücksforschung wissen, hat Lebensstandard nur
bedingt mir Lebensqualität zu tun. Sei tausendmal gegrüßt - mehr zum Buch Hatte noch
nie von ihrem Verlag gehört und bin begeistert. Ich interessiere
mich sehr für den Alltag vergangener Zeiten, besonders während
des Dritten Reiches, und wer kann davon besser erzählen als Zeitzeugen?
Bin sehr berührt von dem Buch, insbesondere von dem letzten Brief
von Irene an ihren Mann. Danke für die Brücke in die Vergangenheit! Spasibo Iwan - Danke Soldat - mehr zum Buch Eine fesselnde
Erzählung von der Ostfront und der russischen Kriegsgefangenschaft
wie ich sie noch nie gelesen oder gehört habe. Dieses Buch trägt
zur Versöhnung bei. Mein Bild von den "bösen" Russen
hat sich verändert. Sehr gut,
authentisch geschrieben, sachlich fair und spannend. Ein tolles Buch. Elfriede Rosar, Riegelsberg Ein bewegendes
und aufschlussreiches Buch, ohne die bekannten Vorurteile. Russische Menschen,
wie man sie aus der Literatur des 19. Jahrhunderts kennt. Spurensuche in Moskau und Twer - mehr zum Buch Eine hervorragende,
eindrucksvolle und informative Verbindung von persönlicher Erinnerung
(Kriegsgefangenschaft) und Gegenwart. Ein kluges, anregendes Buch.
Der Autor
hat die Angst als junger Soldat und den Hunger in der Gefangenschaft sehr
realistisch beschrieben. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, wir
hätten von einander abgeschrieben. Gut ist die
Verbindung der beiden Zeitebenen - Zeit der Gefangenschaft - Zeit im heutigen
Rußland. Ein klarer
Bericht, der auch der Völkerverständigung dient. Sterne über Ost und West - mehr zum Buch Wie wird
man ausgerechnet Astronom? - Und dann auch noch in einer Zeit der Entbehrungen,
in der es am Notwendigsten fehlt, geschweige denn, dass man Komponten
eines Teleskops käuflich erwerben könnte ... Stöckchen-Hiebe - mehr zum Buch Besser als
durch diese Zeitzeugenberichte kann man kaum über die Kinder- und
Jugendzeit der Eltern und Großeltern unterrichtet und informiert
werden. Man merkt hier wieder, dass Geschichte die Summe von unzähligen
Einzelschicksalen ist. Ich fand
das Buch sehr interessant. Durch dieses Buch habe ich mehr über diese
Zeit erfahren als im Geschichtsunterricht. Die Geschichten halten uns
vor Augen, wie gut es uns geht, auch wenn wir bisher dachten, es geht
uns schlecht. Lese fast
jeden Tag Berichte und Geschichten ihres Verlages und bin mehr als gerührt
über all die Ereignisse und Erlebnisse dieser Zeitzeugen. Die Augen
bleiben nicht trocken. Danke sagt Ihnen Das Buch
war für mich sehr hilfreich. Ich arbeite im Dresdner Schulmuseum
und kann nun den Kindern viel interessante Geschichten erzählen.
Etwa 40 Zeitzeugen
berichten hier aus ihrer Kindheit. Erzählt werden der Alltag, aber
auch besondere Erlebnisse aus Deutschland zwischen den Weltkriegen. Diese
Zeit war durch Reparationszahlungen, Inflation, Deflation und Arbeitslosigkeit
sehr schwer und für viele durch Armut und Hunger geprägt. Elektrizität
und das Auto hielten gerade erst Einzug. Endlich mal
eine Buchreihe, die aus dem Leben kommt, sehr gut, weiter so! Täglich Krieg - mehr zum Buch 1000 Erinnerungen wurden wieder wach, der Bombenkrieg in Berlin, aber auch ein ungeheures Glücksgefühl, all das überlebt zu haben. Anne Woll, Duisburg Was bedeutet
eigentlich Krieg? Sind es lediglich nackte Zahlen, Daten und Fakten der
Geschichtsschreibung, welche den Inhalt dieser Worthülse mit Namen
KRIEG beschreiben können? Die Dokumentation
dieser Zeit gelingt Ihnen in vorbildlicher Weise. Treiben gegen den Strom - mehr zum Buch Der Autor
berichtet in dem Buch über seine Erlebnisse als Schüler, Luftwaffenhelfer
und Soldat. Was er erlebt, läßt ihn schon frühzeitig auf
Distanz zu der Herrenmenschenideologie der Nationalsozialisten gehen.
Seine Einstellung zu Krieg und Gewalt bringt ihn bereits als Schüler
in Konflikt mit den Herrschenden, ohne dass er sein Handeln oder Nichthandeln
als Widerstand heroisiert. Er schildert vielmehr seine misslingenden Versuche
sich anzupassen und seine Ängste. Nach dem Zusammenbruch des Dritten
Reiches, den er in Dresden erlebt, beteiligt er sich von Anfang an am
Aufbau eines demokratischen und friedlichen Deutschlands. Er verhehlt
nicht seine anfängliche Sympathie für die Kommunisten, die er
wegen ihres Widerstandes im 3. Reich bewunderte. Sehr schnell aber erkennt
er, dass gerade von den Kommunisten die Gefahr einer erneuten Diktatur
ausgeht. Aus dem anfänglichen Widerstehen wird schon bald bewusster
Widerstand. 1952 wird er vom Staatssicherheitsdienst der DDR verhaftet
und landet im Zuchthaus Bautzen. Eindringlich, jedoch ohne Hass und ohne
zu lamentieren beschreibt er die Zeit in der Stasi-Untersuchungshaft,
den Prozess und die Tücken in der Urteilsbegründung, die Haft
im Zuchthaus Bautzen II und im Arbeitslager. Nach seiner Entlassung aus
der Haftanstalt Bautzen II siedelt er in die Bundesrepublik über.
Auch hier wird er wieder sehr schnell politisch aktiv. Seine berufliche
Tätigkeiten als Journalist, Filmemacher und Referent der politischen
Bildung werden von seinem Streben nach Toleranz und Verständigung
bestimmt. Immer wieder sucht er die Auseinandersetzung mit radikalen und
extremistischen Heilsverkündern und deren Anhängern. Toleranz
und Demokratie sind für ihn Herzensanliegen. Widerstand, dort wo
er erforderlich wird, gilt für ihn als moralische Verpflichtung. Und weiter geht es doch - mehr zum Buch Ihre Bücher
sind wunderbar! Sie hätten viel früher erscheinen müssen.
Ich habe diese Art von Geschichtsvermittlung jahrelang vermißt. Der Krieg
ist aus, 60 Millionen Menschen sind tot. Deutschland, so wie man es kannte,
existiert nicht länger. Für ein Kind der Wohlstandsgesellschaft
der Bundesrepublik haben diese historischen Fakten mittlerweile etwas
Irreales. Zwar spulen sich Filmaufnahmen im Gehirn ab, die von vier Besatzungszonen
sprechen, in die Deutschland aufgeteilt war. Die von Entnazifizierung,
Reeducation, Morgenthau- und Marshallplänen, von ersten Versuchen,
Demokratie aufzubauen, von der Berlin-Blockade, der Gründung der
beiden deutschen Staaten und dem Wirtschaftswunder handeln. Aber trotzdem
bleibt eine unüberbrückbar scheinende Distanz zwischen den Kindern,
die wie selbstverständlich mit Computern aufwachsen, von einem Rechtsstaat
beschützt werden, Mangel nur aus Büchern kennen und medizinische
Versorgung für ein selbstverständliches Grundrecht halten, und
den Menschen, die in den Jahren 1945 bis 1950 um ihr Überleben kämpften.
Man hält, obwohl man die Großeltern als vernünftige Menschen
kennt, die damaligen Zeiten für endgültig erledigt, wie aus
einer anderen Epoche, die damals lebenden Menschen für hilflose und
unmündige Dispositionsmasse der Mächtigen. Unvergessene Ferienzeit - mehr zum Buch Das weite,
breite Spektrum der Autoren und ihrer Texte hat mir besonders gefallen.
Die einzelnen
Erlebnisse sind so lebendig geschrieben, dass man glaubt, dabeigewesen
zu sein. Ich arbeite beruflich mit Demenzkranken im Pflegeheim. Da sind ihre Bücher für mich eine Fundgrube für meine Biografiearbeit! Ich werde sie für eigene Informationen nutzen aber auch zum Vorlesen. Ich bin froh, ihre Buchreihe der Zeitzeugenberichte gefunden zu haben. Karola Wohld, Rieseby Die Augenzeugenberichte
und -geschichten sind lebendige Geschichte des 20. Jahrhunderts. Klasse!! Unvergessene Schulzeit - mehr zum Buch Sehr gute
Erinnerungen, die viele Schreiber sehr lebendig geschildert haben. Ich
sah meine eigene Kindheit und Jugendzeit. Besser als
jeder Geschichtsunterricht.
Wie immer
SUPER. Eine kleine Kritik: Meine Nachtruhe war dahin, weil ich das Buch
nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe
mit großem Interesse und vielen bewegenden Erinnerungen gelesen.
Vielen Dank für die kleinen persönlichen Zeitdokumente! Ich habe
schon mehrere Bände Ihrer Reihe gelesen und bin von dieser Art, Geschichte
lebendig zu machen, begeistert. Die Geschichten
der sog. "kleinen Leute" sind viel interessanter als die offiziellen
Geschichtsbücher. Das Buch
war ganz toll, es ist Geschichte pur! Nur schade, dass es so schnell ausgelesen
war!!! Unvergessene Weihnachten - mehr zum Buch Ein sehr
schönes Buch voller Erinnerungen. Eines der
besten Weihnachtsbücher, das ich seit langem gelesen habe. Die Geschichten
sind warmherzig und haben genau die richtige Länge. Durch Zufall
fiel mir bei Weihnachtseinkäufen der Doppelband 2-4 Unvergessene
Weihnachten in die Hand. Total
fasziniert konnte ich das Buch nicht wieder aus der Hand legen und las
es in 2 Tagen von vorn bis hinten durch. Die
schönsten und kuriosesten Kindheitserinnerungen wurden wieder in
mir wach. In kürzester Zeit erwarb ich die fehlenden Bände und
nun schwelge ich weiter in Erinnerungen. Besonders die Zeit vor 1950 interessiert
mich sehr. Danke
für diese schöne Sammlung an Weihnachtserinnerungen. Ich finde
das Buch (Doppelband 1 und 3) großartig. Ich bin Jahrgang 1924.
Beim Lesen bin ich wieder Kind geworden. Jede Geschichte
beschreibt andere Weihnachten. Sie sind fröhlich, ernst, auch nachdenklich
und besinnlich. Manche auch etwas traurig und wehmütig. Sehr interessant
und geschichtlich sehr wertvoll.
Die Bände
"Unvergessene Weihnachten" sind jeder für sich ein Erlebnis.
So auch der Band 4. Genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit.
Ich finde
Ihre Reihe ausgezeichnet. Geschichte wird anschaulich. Mir gefällt
die Mischung verschiedener sozialer Milieus, auch dass Lustiges und Trauriges
vermischt wird. Das ist Realität. Ich werde weiterhin Bücher
aus dieser Reihe kaufen. Ich arbeite
schon seit längerem mit ihren Büchern in der Altenpflege. Die
Geschichten wecken Erinnerungen bei alten Menschen und regen zum Gespräch
an. Danke!!! Besonders
gut fand ich die ausführlichen Quellenangaben (Autoren, Orte...) Eines der
besten Weihnachtsbücher (Band 3), das ich seit langem gelesen habe.
Die Geschichten sind warmherzig erzählt und haben genau die richtige
Länge. Bin Jahrgang
1937. Beim Lesen: lachen und weinen, und immer wieder die Gedanken: Ja,
so wars! Schwere Zeiten; aber schön waren der Einfallsreichtum und
das Sich-Freuen-Können! Das Buch
war für mich das allerschönste Weihnachtsgeschenk. So viel Kindheitserinnerungen
wurden wach. Herrlich geschrieben; vieles macht traurig, meistens jedoch
musste ich schmunzeln und lachen. Eine tolle Idee, Erinnerungen unterschiedlicher
Generationen aufschreiben zu lassen, damit viele Menschen daran teilhaben
können! Noch niemals
hat mich ein Buch so gefreut, ich fühlte mich oft in meine Kindheit
versetzt, habe vieles genauso erlebt. Phantastisch!
Ich bin erstaunt, wie diese Geschichten meine neunjährige Enkelin
immer wieder faszinieren. So wird Geschichte ein wenig weitergegeben. Mittlerweile
habe ich schon mehrere Zeitgut-Taschenbücher. Angefangen hat alles
in der vergangenen Adventszeit, wo ich durch einen Zeitungsartikel auf
"Unvergessene Weihnachten Band 1" stieß und seitdem fast
"süchtig" nach neuen Zeitgut-Bänden bin. Besonders
gefällt mir, dass es sich um authentische Berichte handelt, die die
damalige Zeit anschaulich machen. Das erinnert mich an Berichte meiner
Eltern und Großeltern aus jenen Zeiten. Die Geschichten
sind einfach prima zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest. In dieser Preisklasse
eignen sich die Bücher auch herrlich als kleines Geschenk. Ich liebe
diese Zeitdokumente und möchte noch mehr von Unvergessene Weihnachten
lesen. Sehr interessant
und wichtig. Es zeigt was Menschen alles aushalten können und trotzdem
hoffen, helfen und nicht verzagen. Die Nachkriegszeit darf nicht vergessen
werden, als Mahnung für die nächsten Generationen, aber auch
nicht die Schilderung von Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, Glaube
und Hoffnung. Die Fotos ergänzen wunderbar das geschilderte Zeitgeschehen. Vergebliches Exil - mehr zum Buch Ein kleines
Büchlein von 80 Seiten, das auf beeindruckende Weise das Schicksal
einer jüdischen Berliner Familie zwischen den Jahren 1936 und 1948
beleuchtet. Auf diesen wenigen Seiten, die sehr viele Reproduktionen von
Zeitdokumenten (Fotos, amtliche Dokumente, Briefe) enthalten, wird an
einem Einzelschicksal deutlich, was historische Werke, die die Hitlerzeit
insgesamt beleuchten, oft nicht zu zeigen vermögen: Das Schicksal
der in Deutschland verfolgten jüdischen Familien, die nicht einmal
durch rechtzeitige Flucht ins Ausland dauerhaft der Verfolgung entkommen
konnten. Der Autor ist 1926 in Berlin geboren und mit seinen Eltern 1936
nach Italien ausgewandert. Bis 1943 besuchte er ein jüdisches Gymnasium
in Mailand; die Familie sah sich zwar Repressionen ausgesetzt, war aber
nicht an Leib und Leben bedroht. Als jedoch nach dem Sturz Mussolinis
1943 deutsche Truppen Oberitalien erobern, beginnt auch dort eine gandenlose
Verfolgung. Der Vater des Autors wird bei einer Razzia der Wehrmacht festgenommen,
deportiert und ermordet. Mutter und Sohn gelangen mit Hilfe von Schleusern
nach mehreren vergeblichen Versuchen in die Schweiz, wo sie die Hitlerzeit
überleben. Doch das Buch endet nicht 1945, sondern dokumentiert auch
die verzweifelte und vergebliche Suche des Autors nach seinem Vater in
den folgenden Jahren, bis schließlich die letzte Hoffnung auf ein
Überleben des Vaters erlischt. Der Bericht Jakubowskis ist für
jeden Leser, der sich für die Hitlerzeit interessiert, uneingeschränkt
lesenswert. Er erscheint gerade für Unterrichtszwecke besonders gut
geeignet. Kurz vor
seinem Tod rekonstruiert der Berliner Beamte Hans Jakubowski das Exil
seines Vaters Isidor. Hans wurde 1936, wegen seiner jüdischen Herkunft
immer mehr schikaniert, nach Italien geschickt, die Eltern folgten 1938,
als der Vater im "Stürmer" denunziert wurde. Die Lage für
die Juden verschlechterte sich auch in Italien. Alle nach 1918 eingewanderten
Juden sollten binnen eines halben Jahres das Land verlassen, sonst drohe
die Ausweisung. Eine Auswanderung nach Übersee scheiterte an den
Bedingungen der einzelnen Staaten. 1943 konnte Jakubowski mit seiner Mutter
in die Schweiz fliehen, der Vater blieb in einem italienischen Lager interniert.
Eine Flucht erschien ihm zu riskant. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert
und starb 1945 auf einem Marsch von dem Nebenlager nach Mauthausen oder
Mauthausen selbst. Vermißt in Stalingrad - mehr zum Buch Alle Vorstellungskraft
reicht nicht aus, um nachvollziehen zu können, was die Soldaten an
der Front und in der Gefangenschaft durchlebt haben. Ich verneige mich
vor diesen Menchen!!! Ein kleines,
aber wohl gerade deshalb so spannendes Buch, von der ersten bis zur letzten
Seite. Ehrlich und überzeugend wiedergegeben, haben wir mitgelitten
und mitgefroren. Ein mitreissender Beitrag gegen den Krieg! Diese realistische
Geschichte über einen jungen Soldaten hat mich besonders gefesselt
und tief bewegt. Dieser Bestseller ihrer Zeitgut-Reihe sollte zur Pflichtlektüre
in den Schulen werden. Das Buch
gehört zu meinen allerbesten Büchern und hat einen Ehrenplatz
in meiner Bibliothek. Auch historisch gesehen äusserst wertvoll!!
Die bewegende
Geschichte eines jungen Soldaten wird ergreifend erzählt. Ich habe
mich gefragt: Wie kann ein Mensch das alles aushalten? Dank an Autor und
Verlag für den Mut diesen spannenden Tatsachenbericht aufzuschreiben
und zu veröffentlichen. Nur durch
solche Bücher können wir ja erfahren, was damals geschehen ist... Das Buch
hat mich sehr berührt. Die Hölle 1942/43 in Stalingrad wurde
vom Autor sehr bewegend aber schon fast zu schlicht erzählt. Trotzdem
hat er mich dazu gebracht, über die Sinnlosigkeit des Krieges nachzudenken. Schonungslos-Erschütternd!
Brachte mir das Schicksal meines bei Stalingrad vermissten Bruders nahe. Ein fesselndes
Soldatenschicksal mit gewaltiger Ausstrahlung. Erzählt wird ohne
Pathos und Selbstverherrlichung in einer verständlichen Sprache;
dabei ohne Hass auf den Gegner. Ich liebe dieses Buch -über das man
lange nachdenken muss - weil es mich auch an meinen vermissten Vater erinnert.
Solche Erlebnisberichte
sind für die kommende Generation von enormer Bedeutung, weil sie
den Schrecken der Kriege im Bewusstsein halten. Erfreulich:
Hier hat kein Schriftsteller eine nach Hörensagen verfaßte
Geschichte erfunden. Ein Zeitzeuge berichtet über seine Erlebnisse
als junger Soldat in Stalingrad. Das ist authentisch, ehrlich, sehr ergreifend
und manchmal auch sehr hart! Respekt dem Verlag für die Veröffentlichung
dieses kleinen Werkes gegen Diktatur und Krieg! Vom Ostseestrand in fernes Land - mehr zum Buch Sehr gut!
Schön, dass es derartige Zeugnisse der Vergangenheit gibt, aus denen
die Menschen sprechen!
Ein aufregendes
Leben, spannend geschildert. Das Buch
ist auch jüngeren Leuten zu empfehlen. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Ich bin selbst Heimatvertriebene aus Pommern.
Wir hatten ähnliche Erlebnisse wie in diesem Buch beschrieben! Ein fantastisches
Buch, so spannend und gut geschrieben. Für mich als Australierin
war es faszinierend, Margitta Ackers erstaunliche Lebensgeschichte ein
bisschen kennenzulernen. Bravo! Von Gummibriketts und Heidjern - zum Buch Mit großer
Freude habe ich das o.a. Buch gelesen. Gerade Menschen meiner Generation
werden in vielen geschilderten Situationen eigene Erlebnisse wiederfinden.
Mir persönlich ging es so, da ich jedes Jahr die Ferien bei meinen
Großeltern in Farven bei Bremervörde verbrachte und mit den
Jungen des Dorfes manche gleichen oder ähnliche Erlebnisse hatte.
Sehr gut,
zumal mir Hermannsburg, Schneverdingen und die erwähnten Orte bekannt
sind. Für mich persönlich ein wertvolles Zeitdokument. Eine interessante
Lebensgeschichte eines Kriegskindes. Amüsante und interessante Erlebnisse
aus der Heide. Eine schöne Lektüre für lange Winterabende. Von hier nach drüben - mehr zum Buch Sehr gut!
In der Tat sehr berührend, da Berichte aus dieser Zeit in der BRD
jahrzehntelang unterdrückt wurden und so total unbekannt geblieben
waren. Weiter so, und noch mehr in die Öffentlichkeit drängen.
Die Tatsachen
konnte ich so besser verarbeiten. Trotz der
thematisch und sprachlich recht heterogenen Beiträge vermittelt das
Buch Einblicke in für die Zeit charakteristische Lebenssituationen.
Aus eigenen Erfahrungen kann ich vieles bestätigen. Wir sollten Helden sein - mehr zum Buch Zum Verständnis
von Generationslagen sehr wichtig, z.B. - meine Verwendung - in der Ausbildung
von Altenpflegern, Sozialpädagogen etc. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen, weil man sich die Lebensumstände von damals
viel besser vorstellen kann, wenn man, anders als im Geschichtsunterricht,
die Ängste, Sorgen und Freuden von einzelnen Zeitzeugen aus erster
Hand erfährt. Die Berichte
der Zeitzeugen haben mich tief beeindruckt und stark beschäftigt.
- Nur wo bleiben die 98 Prozent der Deutschen, die Adolf Hitler legal
an die Macht brachten? Es ist erschütternd,
oft erschreckend und aus heutiger Sicht unverständlich, wie dieser
Jugend all das geschehen konnte. Doch es ist sehr gut, uns heute darüber
zu berichten. Unter diesen traumatischen Erinnerungen leidet auch meine
Generation bis heute. Es ist unglaublich
beeindruckend, erschreckend und total faszinierend!!! Es kommt selten
vor, dass ich mir ein Buch, dass ich mir ausgeliehen habe (Bücherei),
anschließend kaufe. Die Geschichten sind unglaublich berührend.
Ich bin 18 und das Buch hätte mich sowieso interessiert. Ich arbeite
momentan jedoch mit einer Gruppe an einem Theaterstück über
das Dritte Reich (in Bezug auf Göttingen). Daher ist mir dieses Buch
besonders hilfreich!!! KOMPLIMENT!!! Wir wollten leben - mehr zum Buch Habe dieses
Buch mit großem Interesse gelesen, weil ich selbst ähnliches
erlebte. Ein Zeitdokument welches genau das wiederspiegelt, was wir damals
als junge Menschen empfunden haben. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein interessanter Rückblick auf
das Leben damals. ... sehr
bewegend und erschütternd Wo ist Gandhi? - mehr zum Buch Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr unterhaltsam, leicht zu lesen und
behandelt dieses schwierige Thema nüchtern und wertfrei. Ein echter
Geheimtip.
Das Buch
hat uns sehr gut gefallen, obwohl es eine sehr traurige Zeit war. Eigentlich
sollte jede Generation dieses Buch lesen, damit solch eine Zeit nie wieder
kommt. Gerhard Pordzik ist unser Cousin - das es so schlimm war, was Geri
mit 13 Jahren erlebt hat, hätte ich nicht geglaubt. Spannend,
ergreifend, aufwühlend; so packend, dass man meint, dabei zu sein.
Solche Bücher sollten in der Schule gelesen werden; einen besseren
Geschichtsunterricht über den 2. Weltkrieg gibt es nicht! Wo morgens der Hahn kräht - mehr zum Buch Habe meine
Kindheit gespürt. Bin glücklich, traurig und nachdenklich zugleich.
Sie haben einen dankbaren Leser mehr. Es ist mein
erstes Buch von Ihrem Verlag und es wird nicht das letzte sein! Bemerkenswerte
Eindrücke in Deutschlands Vergangenheit, vieles aus der ersten Hälte
des 20 Jh., aber auch noch 50er und 60er Jahre. Bemerkenswert, da Arbeitsverhalten
und Wohnverhältnisse doch recht anders waren als heute und weil offensichtlich
das Leben weniger durch große Politik als durch die Erfordernisse
der Arbeitswelt bestimmt wurde. Das Buch
war für mich eine schöne Reise in die Vergangenheit. Eignet sich
gut zum Vorlesen im Altenheim; Erinnerungen werden geweckt, Anregung für
Gespräche und Austausch unter den Bewohnern gegeben; gerade wegen
oft "einfacher Sprache aus dem Herzen". Werde Zeitgut gerne
an Kollegen weiterempfehlen! Ich habe
als Kind die 50er Jahre auf dem Lande erlebt. Ich hatte immer Hunger,
"mitwachsende" Kleidung, aber eine wunderbare Kindheit. Dieses
Buch hat mir das Herz geöffnet. Manches erinnert
mich an Dinge, welche unsere Mutter meinen Geschwistern und mir in unserer
Kindheit erzählte. Beim Kartoffelnlesen, Rübenernten oder beim
Obstauflesen verging die Zeit und wir Kinder arbeiteten gerne, wenn unsere
Mutter von früher erzählte. Eine gelungene
Auswahl erlebter Zeitgeschichte. "Kleine
Geschichten, die das Leben schrieb", so könnte der Titel ebenfalls
lauten. Menschen "wie Du und ich" haben kleine und große
Ereignisse ihrer Kindheit zwischen 1912 und 1968 aufgeschrieben und damit
für uns alle festgehalten. Und das ist es, was es auch aus meiner
Sicht so wichtig macht! Das, was diese Menschen zu erzählen haben
(ob die Tochter eines Schäfers oder die eines Gutsbesitzers und damit
quer durch alle Gesellschaftsschichten) ist nicht nur angenehm und manchmal
auch spannend zu lesen, sondern irgendwie ja auch ein Teil unserer Geschichte!
Nicht die "große" Geschichte, wie sie uns in der Schule
und in Fernsehdokumentationen präsentiert wird, sondern der Alltag
einer vergangenen Zeit. Hier werden ganz persönliche Erfahrungen
und Erinnerungen erzählt, mal schön, mal traurig. Ganz so, wie
man es damals als Kind erlebt hat. Zwei Brüder allein - mehr zum Buch Das Buch
hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in das Geschehen hineinversetzten
- mein Opa war auch Flüchtling, deshalb hat mich das Schicksal sehr
berührt. Werde mir auf jeden Fall mehr Ihrer Bücher kaufen! Sehr interessant
und lebendig geschrieben. Das Buch
hat mir gut gefallen. Es wurden viele Erinnerungen wach. Wurde selbst
mit 20 jahren Vollwaise. Zwischen Kaiser und Hitler - mehr zum Buch Das Buch
gibt einen guten Einblick in die Zeit und erinnert an die Erzählungen
der Eltern. Ideal für junge Menschen, um ihnen Geschichte näherzubringen,
nicht so trocken wie ein Schulgeschichtsbuch. Das Buch
hat mir sehr gut gefallen, weil es an meine Kindheit erinnert, weil es
die Erlebnisse aus den verschiedenen Gebieten Deutschlands festhält,
weil mir die Zeit von 1914-1929 näher gebracht wurde, die ich nicht
erlebt habe, die aber meine Erziehung stark beeinflusste. Gut, das die
Autoren aus verschiedenen Gesellschaftsschichten zu Wort kommen. Zwischen Kreuz und Hakenkreuz - mehr zum Buch Es heißt,
Erinnerungen seien die Wirklichkeit im Sonntagsanzug. Möglich. |