Leserstimmen

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Buchtitel alphabetisch sortiert

A
Abschied von Danzig (Sammlung der Zeitzeugen Band 17)
Als die Feinde vom Himmel fielen (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 11)
Als Hitler meine Geige verspielte (Zeitgut Schicksale)
Also packten wir es an (Reihe Zeitgut Band 21)
Als Zwangsarbeiter in Frankreich (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 64)
Als wir Frauen stark sein mußten (Zeitgut Jubiläumsausgabe)
Am schönsten hat´s die Forstpartie (Sammlung der Zeitzeugen)
Aus meinem Logbuch (Sammlung der Zeitzeugen Band 68)

B
Barfuß übers Stoppelfeld (Zeitgut Auswahl)
Berlin - erlebt im Zeitenwandel (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 67)
Briefe, die ins Zuchthaus führten (Zeitgut Schicksale)

D
Der Traum ist aus (Reihe Zeitgut Band 20)
Deutschland-Wunderland (Reihe Zeitgut Band 18)
Die Laube (Sammlung der Zeitzeugen Band 47)
Dreimal Soldat (Sammlung der Zeitzeugen Band 46)

E
Ein deutscher Junge weint nicht (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 3)
Ein Hesse setzt sich durch (Sammlung der Zeitzeugen Band 16)
Ein Stück Berlin (Zeitgut Auswahl)
Endlich wieder tanzen gehen (Zeitgut Auswahl)

F
Fluchtweg Bulgarien (Sammlung der Zeitzeugen Band 61)
Frontbegegnungen (Sammlung der Zeitzeugen Band 34)

G
Gebrannte Kinder (Reihe Zeitgut Band 1)
Getäuscht und verraten (Reihe Zeitgut Band 16)

H
Halbstark und tüchtig (Reihe Zeitgut Band 17)
Hätten wir doch Flügel (Sammlung der Zeitzeugen Band 37)
Heil Hitler, Herr Lehrer (Reihe Zeitgut Band 13)
Hungern und hoffen (Reihe Zeitgut Band 10)

K
Kinder des Jahrhunderts (Zeitgut Auswahl-Taschenbuch)
Kindheit unterm Kirschenbaum (Sammlung der Zeitzeugen Band 36)

L
Lebertran und Chewing Gum (Reihe Zeitgut Band 14)
Letzte Bilder von der Mauer (Zeitgut Spezial)

M
Mauer-Passagen (Reihe Zeitgut Band 19)
Mein Bonn (Zeitgut Regional)
Mein Herz blieb in Russland (Zeitgut Schicksale)
Meine Jugend in Sowjetlagern (Sammlung der Zeutzeugen Bd. 29)
Mit Staunen und Dank (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 56)
Morgen wird alles besser
(Reihe Zeitgut Band 22)

N
Nachkriegs-Kinder (Reihe Zeitgut Band 2)
Nichts führt zurück (Zeitgut Auswahl)

P
Pimpfe, Mädels & andere Kinder (Reihe Zeitgut Band 4)
Pommersche Erinnerungen (Sammlung der Zeitzeugen Band 52)

S
Schäfers Tochter (Sammlung der Zeitzeugen Band 55)
Schlüssel-Kinder (Reihe Zeitgut Band 6)
Sei tausendmal gegrüßt (Zeitgut Spezial)
Spasibo Iwan - Danke Soldat (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 54)
Spurensuche in Moskau und Twer (S. der Zeitzeugen Band 59)
Sterne über Ost und West (Sammlung der Zeitzeugen Band 35)
Stöckchen-Hiebe (Reihe Zeitgut Band 3)

T
Täglich Krieg (Reihe Zeitgut Band 9)
Treiben gegen den Strom (Sammlung der Zeitzeugen Band 50)

U
Und weiter geht es doch (Reihe Zeitgut Band 8)
Unvergessene Ferienzeit (Zeitgut Auswahl-Taschenbuch)
Unvergessene Schulzeit (Zeitgut Auswahl)
Unvergessene Weihnachten (Zeitgut Weihnachten)

V
Vergebliches Exil (Sammlung der Zeitzeugen Band 53)
Vermißt in Stalingrad (Sammlung der Zeitzeugen Band 28)
Vom Ostseestrand in fernes Land (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 66)
Von Gummibriketts und Heidjern (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 69)
Von hier nach drüben (Reihe Zeitgut Band 11)

W
Wir sollten Helden sein (Reihe Zeitgut Band 12)
Wir wollten leben (Reihe Zeitgut Band 5)
Wo ist Gandhi? (Sammlung der Zeitzeugen Band 43)
Wo morgens der Hahn kräht (Zeitgut Jubiläumsausgabe)

Z
Zwei Brüder allein (Sammlung der Zeitzeugen Band 25)
Zwischen Kaiser und Hitler (Reihe Zeitgut Band 15)
Zwischen Kreuz und Hakenkreuz (Sammlung der Zeitzeugen Bd. 40)

Leserstimmen zur Reihe Zeitgut allgemein


Ihre Bücher liebe ich sehr. Sie sind unverzichtbar für meine ehrenamtliche Betreuung von Senioren. Besonders inspirierend für Erzählrunden waren bisher: Unvergessene Weihnachten und Unvergessene Schulzeit. Da kann jeder in der Runde etwas Persönliches berichten.
Gisa Matrisch, Bonn

Ich finde Ihre Reihe ausgezeichnet. Geschichte wird anschaulich. Mir gefällt die Mischung verschiedener Milieus, auch dass Lustiges und Trauriges vermischt wird.
Ricarda Mafille

Besser als durch diese Zeitzeugenberichte kann man kaum über die Kinder- und Jugendzeit der Eltern und Großeltern unterrichtet und informiert werden. Man merkt hier wieder, dass "Geschichte" die Summe von unzähligen Einzelschicksalen ist.
Patrick Zinder, Bremerhaven

Ich lese aus Ihren Büchern ehrenamtlich im Altenheim vor. Die alten Leute hören diese Geschichten so gern.
Sigrid Krell, Meerbusch

Wir führen Lesungen mit Büchern aus der Zeitgut-Reihe in unserer gerotopsychiatrischen Einrichtung mit viel Erfolg und Resonanz durch.
Hr. Bauer, Haus Hildwein, Blankenheim

Ich setze Zeitgut-Bände in der Ergotherapie in einem Seniorenheim ein. Die Geschichten werden sehr gut angenommen und regen zu Gesprächen an.
Monika Kontschakowsky, Oldenburg

Mir gefällt das Schlaglichtartige der einzelnen Beiträge, auch die Offentheit der Schreibenden. Sehr ansprechende Ausstattung, insgesamt eine einzigartige, weit über das Nostalgische hinausgehende Reihe. Danke!
Andreas Steinhöfel, Berlin

Habe viele Zeitgut-Bücher schon gelesen. Liest sich wie das Leben war und ist, hell und dunkel, traurig und lustig, informativ für meine Töchter (15 und 18 J.) Gaby Erschig, Teningen

Die Erzählungen öffnen Türen zur Unterhaltung, zum Beispiel bei den Senioren.
Maria Sie, Rodgau

Zeitzeugen erinnern sich, die fesselnste Art und Weise der Geschichtsschreibung.
Uta Vagianos, Thessaloniki, Griechenland

Diese Reihe spiegelt die Zeitgeschichte sehr gut wieder, aus den einzelnen Berichten ergeben sich wie bei einem Puzzle zeitgeschichtliche Zusammenhänge.
Werner Rathmachers, Berlin

Unsere älteren Enkelkinder hatten es satt, über die Zeit 1933-1950 immer nur Bücher der anderen Seite zu lesen. Von sich aus wollten sie wissen, wie es den Deutschen in dieser Zeit erging und was sie erleiden mußten. Das Angebot für Kinder war schlecht und minimal. ZEITGUT ist ein Glücksfall und gute Lektüre für alle Heranwachsenden. Die Bände gehörten in jede Schul- und Stadtbücherei!
Maria Strohmeier, Würzburg

Ich habe mir zu meinem 40jährigen Dienstjubiläum 10 Zeitgut-Bücher schenken lassen.
Ilona Polley, Cuxhaven

Man kennt den Ablauf der Geschichte im Großen - wie hat sie aber der "kleine Mann" erlebt? Darauf können nur die Menschen antworten, die in Ihrer Reihe zu Worte kommen.
Ullrich Taube, Brandenburg

Das Buch hat mehr berührt, weil ich zur Erlebnisgeneration (Flucht, Krieg) gehöre. Ihre Publikationen sind besonders lobenswert, weil sehr viele Menschen berichten können, denn meistens wird ja in einem Buch nur eine Lebensgeschichte erzählt.
Joachim Witschel, Bad Hersfeld

Diese ganz persönlichen Berichte dürfen nicht vergessen werden. Bitte veröffentlichen Sie noch viele Bände zu diesem Thema. Wunderbare Bücher, die Pflichtlektüre für Schulen werden sollten! Danke.
Ulrike Sandvoß, Holle Derneburg

So war es damals wirklich. Eberhard von Bülow, Goslar

Das Buch - wie die ganze Reihe - gefällt mir sehr gut. Ich habe sie nach und nach schon fast vollständig für unsere Schülerbibliothek angeschafft.
Egon Rothenhäusler, Bad Wurzach

Ich bin immer wieder begeistert und gefesselt von diesen Büchern (mittlerweile 6 Stück). Ich lese sie nicht nur gerne selber, sondern benutze sie auch ständig bei meiner Arbeit im Seniorenheim. Constanze Schneider, Glinde

Leserstimmen zu einzelnen Büchern -
alphabetisch


Abschied von Danzig - mehr zum Buch

Von einem Zeitzeugen, geschrieben ist dieses Buch von großer Intensität, bedenkt man, dass der Autor zu dieser Zeit erst 13 Jahre alt war. Persönliche Erlebnisse lassen den Leser nicht mehr los, und er ist besonders am Anfang gut beraten, eine Lesepause zu machen, weil die Ereignisse sich überschlagen und schier unglaublich sind.
Aber auch am Schluss lässt den Leser der Reigen des Geschehens nicht los. Subtil geschrieben, lesenswert. Ein Erfahrungsbericht der ganz besonderen Art.
Ricarda Bongartz
/ aus amazon.de


Als die Feinde vom Himmel fielen - mehr zum Buch

Ein erstaunlich positives Buch über ein schlimmes Thema. Sehr sorgfältig recherchiert, gut lesbar, einmal angefangen, legt man es nicht mehr aus der Hand.
"irmgardschultes" / aus amazon.de


Als Hitler meine Geige verspielte - mehr zum Buch

Ein gelungener Einblick - Vorab: Es hat mir gefallen. Warum?
Zum einen, weil der Alltag in der NS-Zeit - und auch davor - noch sehr wenig reflektiert ist durch Erzählungen, bei denen nicht große, bekannte Persönlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Wir wissen viel über die Führungsriege, aber wenig vom Unterbau, der Bevölkerung, einzelnen Lebenswegen in dieser Zeit. Auf dem Weg zu einem besseren Verstehen ist das vielleicht mehr von Bedeutung, als Hitlers Geburtsdatum zu kennen.
Zum anderen fließt das Buch wie ein ruhiger Fluß. Es macht einem nichts vor. Man erkennt darin Querverbindungen zu anderen Schicksalsfäden (Mannheim, Harz, Bergman etc.) und macht sich auch Gedanken über sein eigenes Leben. In Gummersbach habe ich schon gewohnt, kenne ich Kinder dieser oberbergischen Bauernfamilie? Wer weiß? Wie klein doch die Welt ist. Das Rheintal, durch das ich immer mit dem Motorrad gefahren bin, wenn ich meine Freunde im Bergischen Land besucht habe. Welch friedfertigen und selten glücklichen Gefühle durchströmten mich bei der Fahrt zwischen Bingen und Andernach.
Das Buch ist ein guter Einblick in diese Zeit. So sollte es sein. Auch mit dem Hintergrund pubertärer Erfahrungen in HJ, Schule und bei den Mädchen. Die Schilderung des ghettomäßigen Mietshauses, dessen soziales Konstrukt es heute in jeder Trabantenstadt gibt. Oftmals mit den selben politischen Einstellungen. Es gab nicht nur das "Regime". Es gab auch das normale Leben mit all seinen Sorgen. Ich glaube, das Buch wäre ein guter Film.
Heiko Tessmann / aus amazon.de

Schon der Titel macht neugierig, und diese Neugier setzt sich fort, je weiter man beim Lesen kommt. Es ist ein ehrliches Buch und lässt - insbesondere was die Probleme des heranreifenden jungen Menschen anbelangt - keine Wünsche offen, vermittelt aber doch zart und verhalten seine ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet. Im Mittelpunkt aber steht das politische Geschehen: die immer stärker um sich greifende Macht des Nationalsozialismus, die unausweichlich in das Privatleben hineinwirkt und schließlich zum Krieg führt, den der Autor fast fünf Jahre lang erleben und überleben musste. Ein schicksalhaftes Walten bietet sein Geigenspiel, dem er letztendlich sein Überleben verdankt. Ein fesselndes Buch - nicht zuletzt, weil es aus einer mir bisher völlig neuen Betrachtungsweise ein sehr dunkles Kapitel jüngster deutscher Geschichte spannend und faszinierend schildert, ja geradezu miterleben lässt.
Hans-Joachim Heincke / aus amazon.de

Klasse Buch - Der Autor beschreibt sehr malerisch seine Kindheit im Idyll eines Dorfes an der Elbe und berichtet faszinierend aus der Sicht des Kindes über den Widerstand des Vaters gegen das alles beherrschende NS-System. Eigentlich lese ich nicht so gerne Bücher über Krieg und Militär, aber der Autor erzählt derart spannend und zum Teil humorvoll über seine Militärzeit und Kriegseinsatz, dass mich auch dieser Part überzeugt hat. Mir gefiel das Buch so gut, dass ich darüber eine Präsentation auf Französisch in meinem French oral Kursus gehalten habe, die meine Mitstudenten sehr beeindruckt hat.
Katharina Arntzen / aus amazon.de

Ich bin völlig gefesselt von der Geschichte. Die Begrenzung des Erzählzeitraums von 1931 bis '45 ist sicher ein Grund dafür, dass die Erzählung so dicht ist. Wohltuend ist das Fehlen jeglicher Larmoyanz, obwohl es dafür Grund genug gäbe. Die Diktion ist sehr eindringlich und klingt absolut authentisch. Spannende Aufzeichnungen aus dem Leben eines jungen Deutschen in einer mehr als turbulenten Zeit
Angela Koch / aus amazon.de

Mitreißende Autobiografie - Ragnar Tessloff, Sohn eines sozialdemokratischen Redakteurs, wächst im Nationalsozialismus nicht gerade unter einfachen Bedingungen auf. Der Vater muss unter dem Druck der Nazis die Arbeit bei seiner Zeitung aufgeben und in seinem winzigen norddeutschen Dorf als Bäcker und Konditor arbeiten. Im Untergrund verbreitet er weiterhin sozialdemokratische Schriften, wird verraten und verhaftet. In dieser Zeit tritt der Junge Ragnar in die HJ ein, um sein Abitur ablegen zu können. Er versucht den schwierigen Spagat, seine Überzeugungen nicht aufzugeben und dabei unauffällig zu bleiben. Studieren darf er wegen des politisch unkorrekten Vaters nicht, also beginnt er eine Ausbildung. Dann fängt der Krieg an. Er führt den jungen Mann nach Belgien, Marseille und Jugoslawien.
In der Zusammenfassung klingt dies wenig spektakulär, doch lässt sich anhand dieses Buchs das Leben eines nur äußerlich Angepassten wunderbar miterleben und begreifen. Der nach dem Krieg geborene Leser erhält anschauliche Einblicke in das Alltagsleben unter der NS-Knute, die Ängste derer, deren Angehörige weggesperrt wurden, das eigenartige, von der Gestapo nicht völlig durchdrungene Netz Gleichgesinnter und Verfolgter im Untergrund und den Konflikt, den schon der allfällige Hitler-Gruß im Hitler-Gegner auslöste.
Zur nüchternen Biografie gerät dieses Buch an keiner Stelle, zumal der Autor auch ganz intime Details seiner Entwicklung vom Kind zum Mann einflicht, erste erotische Erfahrungen eingeschlossen, die das Bild von Kindheit und Jugend unter dem Hakenkreuz ergänzen. Über seinen Vater lernt Ragnar Tessloff zudem interessante Künstler und Literaturschaffende kennen, deren Schicksale in sein Buch mit einfließen.
Gerade als Frau habe ich kein ausgesprochenes Faible für Kriegsberichte, doch Tessloff erzählt so fesselnd von seinen Erlebnissen, dass ich nicht einen Satz überspringen wollte. Als Soldat, wie auch schon während seiner Zeit in der HJ, öffnet dem jungen Mann sein schönes Geigenspiel manche Tür, die Geige spielt Schicksal und bewahrt ihn vor einer zweiten soldatischen Grundausbildung und dem Eid auf den Führer; später, als seine Einheit in Opatija bereits von Partisanen umzingelt ist, rettet ihm die Geige möglicherweise sogar das Leben.
Sehr interessant fand ich auch den kurzen Abriss am Ende, in dem Tessloff den Aufbau seines Verlags zusammenfasst. Die berühmten Kinder-Sachbücher "Was ist Was" habe ich sehr geliebt. Unter welchen Schwierigkeiten und mit welcher Vorgeschichte sie das Licht der Welt erblickten, erfuhr ich erst durch Tessloffs Autobiografie. So lässt sich anhand dieses Buchs auch manche Nachkriegs-Erfolgsgeschichte exemplarisch nachvollziehen.
Auf dem Umschlag des übrigens mit vielen wunderbaren Fotografien ausgestatteten Bandes (Tessloff arbeitete auch immer wieder als freier Fotograf) zitiert der Autor seine Tochter: "Nichts kann so spannend sein wie die Wirklichkeit!"
Wie wahr.
Regina Karolyi / aus amazon.de

Faszinierend - Ein toller Stoff! Nichts kann so spannend sein wie die Wirklichkeit - heißt es auf der Rückseite des Buchumschlags. Und so ist es in diesem Buch. Authentischer und glaubwürdiger konnte ich die Turbulenzen der deutschen Schicksalsjahre 1931 bis '45 noch nie (gewissermaßen) miterleben. Der Text ist von besonderem Stil, ist leicht lesbar und lässt dem Leser Raum, sich sein eigenes Bild von Personen und Situationen zu machen. Durch persönliche und intime Erlebnisse entsteht ein großes Spannungsfeld. Zugleich ist das Buch ein Dokument eines Zeitzeugen in außergewöhnlich einprägsamer und faszinierender Darstellung.
"uwmoe" / aus amazon.de

Ich bin ganz hingerissen. Begann zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Nicht nur, dass ich immer noch nicht genug darüber weiß, wie sie erlebt wurde, die Kriegs- und Vorkriegszeit, wie es war, als die Floskel 'das Leben geht weiter' alltäglich real neu umgesetzt werden musste. Ich bin vor allem eingenommen von der Art, wie der Autor erzählt, so unsentimental und leicht, so völlig uneitel, selbst die intimsten Begebenheiten so direkt und persönlich, so menschlich und aufrichtig. Womöglich deshalb so eingängig. Das Buch beschäftigt mich sehr - es lässt mich nicht mehr los.
Florentine Hoffmann / aus amazon.de

Temporeich und spannend. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, könnte weinen und lachen. Jede Seite wäre Stoff für ein neues Buch. Abgesehen von der Spannung, die im persönlichen und intimen Bereich liegt, ist das Buch ein Dokument besonderer Art jener turbulenten Zeit von 1931-1945. Die Besonderheit liegt darin, dass es nicht rückblickend mit der 'Weisheit des Alters' dokumentiert, sondern den Leser direkt in den jeweiligen Bewusstseinszustand des Protagonisten versetzt , und ihn die Erlebnisse und Gedanken aus der jeweiligen Sicht des Kindes, Heranwachsenden, jungen Mannes und schließlich Soldaten miterleben lässt.
"hmihme" / aus amazon.de


Also packten wir es an - mehr zum Buch

Die Geschichten haben mich bewegt. Zu Hause wurde früher viel aus dieser Zeit erzählt. Geschichten dieser Art dürfen nicht verlorengehen; die Reihe ZEITGUT ist beeindruckend.
Insa Baier, Anröchte

Realistische Schilderungen, wie ich sie z.T. selbst erlebt habe. Die nachfolgenden Generationen können ein gutes Bild bekommen, was damals in Deutschland geschah und was ihre Eltern und Großeletern erlebt haben.
Axel von der Lancken, Lancken/Wittow

"Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen!" - dies war einer der ersten Sätze meines damaligen Geschichtslehrers - diese Worte sind mir durchaus im Gedächtnis haften geblieben und haben bei mir nachhaltiges Interesse an Geschichte und vor allen Dingen Zeitgeschichte geweckt.
Wer sich mit der Reihe Zeitgut beschäftigt, wird bereits nach wenigen Seiten feststellen dürfen, dass Geschichte / Zeitgeschichte nicht zwangsläufig trockene Materie sein muss.
Die hier vorliegenden 43 Zeitzeugenberichte füllen den Raum zwischen bereits bekannten Daten, Zahlen und Fakten zu historisch belegten Ereignissen und den mit diesen Ereignissen bereits vielfach namentlich in Verbindung gebrachten Persönlichkeiten mit Leben. Es ist die Perspektive des sog. "Normalbürgers", welche Geschichte / Zeitgeschichte nachvollziehbar macht und somit erfolgreich belebt.
Die teilweise erschütternden Berichte der Zeitzeugen sind es, welche sehr eindrucksvoll die weitreichenden Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges verdeutlichen.
Mai 1945 - Der Krieg ist vorbei, zum eigenen Frieden jedoch hatte jeder der 43 Zeitzeugen unterschiedlich lange und steinige Wege zu bewältigen..... Als Beispiel mag mir der Bericht von Hans Braun dienen - Braun hatte sich während seiner französischen Kriegsgefangenschaft freiwillig als Minenräumer gemeldet, u.a. in der Hoffnung, er könne seine Versorgungslage verbessern.... - Wer die 23 Seiten dieses Berichtes gelesen hat, wird in aller Deutlichkeit erfassen, dass Krieg nicht nur während der sog. "heißen Phase" unmenschlich ist, sondern dass auch in der Zeit nach dem eigentlichen Konflikt nicht einfach weitergelebt werden kann und darf, als wäre nichts gewesen...
Mit den Bänden der wertvollen Reihe Zeitgut lassen sich ganz bestimmt auch sog. (lesefaule) Geschichtsmuffel hinterm Ofen vorlocken!
Direkt zu Beginn bietet das Buch ein umfangreiches Ortsregister, mit dessen Hilfe man sich einen schnellen Überblick verschaffen kann, ob in diesem Band Berichte aus der eigenen Heimat zu finden sind. Die ebenfalls zum Einstieg abgedruckte "Chronologie 1945 - 1947" liefert den Zahlen-Namen-Daten-Fans genügend Futter und bereitet somit vor auf die Zeit, aus der die ganz persönlichen Geschichten der 43 gänzlich unterschiedlichen Verfasser stammen.... - Wer wissen möchte, was aus den Verfassern wurde und ob es "schriftliche Fortsetzungen" aus deren Feder gibt, wird am Ende des Buches fündig.
Stephan Seither / aus amazon.de

Seit ich auf die Reihe Zeitgut gestoßen bin, gehen mir die Zahlen-Namen-Daten-Geschichtslehrer noch mehr auf den Geist. Denn ihre Schüler wissen zwar viel, verstehen aber wenig. Nicht, dass dies ein Aufruf wäre, nur noch Plaudertaschen anzustellen, aber ohne das Erzählen von Geschichten bleibt Geschichte blutleer.
Dieser Band der Zeitgut-Reihe machte mich besonders betroffen. Denn je weiter ich mit der Lektüre kam, desto mehr wurde mir bewusst, wie wenig ich mich in das Leben meiner Mutter, ihrer Freunde und Verwandten einfühlen konnte. Stellte ich einfach die falschen Fragen? Formulierte ich sie zu vorwurfsvoll? Oder konnte ich nicht akzeptieren, dass Schweigen eine legitime Überlebensstrategie ist? Jedenfalls sah ich beim Lesen Menschen, die mir nahe waren bzw. sind, weil sie Geschichten erlebten, wie sie in diesem Buch andere in Worte fassen. Geschichten von der Heimkehr, von Verlust, vom Hunger, vom Aufrappeln und neu beginnen. Die bewegenden Lebenserinnerungen werden nicht im Jammerton vorgetragen, von dem ich mich so leicht distanzieren könnte. Die Grundschwingung der persönlichen Berichte ist eher eine Art dankbare Nüchternheit, die ohne moralische Untertöne menschliches Überleben in Ausnahmesituationen darstellt. Das große Schweigen einer ganzen Generation wird so verständlicher.
Mein Fazit: Die 43 Geschichten aus den Jahren 1945-1947 bewegen durch ihre Authentizität und Gradlinigkeit. Es wird weder beschönigt, noch verteufelt oder literarisch verfremdet. Hier sprechen einfach Menschen, die Zeiten erlebten, die sich Nachgeborene nur schwer vorstellen können. Da kann ich auch über ein Layout hinwegsehen, das mich nicht sonderlich begeistert.
Fuchs Werner Dr. / aus amazon.de


Als Zwangsarbeiter in Frankreich - mehr zum Buch

Es war höchste Zeit, dass dieses Buch geschrieben wurde. Ich habe ein ähnliches Schicksal gehabt und bin für die historical correctness sehr dankbar. Manfred Blaicher, Feldafing


Als wir Frauen stark sein mußten - mehr zum Buch

Die vielseitigen Kriegserlebnisse ließen auch in mir Vieles wieder aufleben. Wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben! Irmgard Weimar, Veitshöchheim

Zeitgeschichte, in kurze oder lange authentische Episoden gefaßt, ist die beste mir bekannte Weise, diese an jüngere Generationen weiterzugeben. Das ist sehr gut gelungen!
Sabine Hagenschulte, Menden

Ich fand das Buch interessant. Die Geschichten sind verschieden genug, um diese schwierige Zeit von der deutschen Perspektive zu zeigen. Traurig für alle Zivilisten!
Renée E. Boyd, Lexington, USA

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die unterschiedlichen Schicksale und wie die Frauen mit der ständigen Angst und Not fertig wurden, ist unbegreiflich. Ich habe auch nie gewußt, dass es so viele weibliche Zwangsarbeiterinnen in Deutschland gegeben hat.
Brunhilde Lampe, Hilkenbrook

Ich finde, man braucht starke Nerven, um dieses Buch zu lesen, und ich kenne keine Frau, die so etwas heute überstehen würde. Sehr vieles war mir überhaupt nicht bekannt.
Elfi Willam, Hatzle

Geboren 1933, erlebte ich einige dieser furchtbaren Dinge als Kind mit. Im Gegensatz zu dieser heutigen "allzuguten" Zeit, bewundere und respektiere ich viele jener Frauen in ihrer oft doch positiven Haltung in schwersten Zeiten.
Eike Ganger, Hermaringen

Bin begeistert. Habe selbst diese Zeit, Ausbombung, Hunger usw. erlebt und stellte Vergleiche mit meiner Kindheit an. Auf ihre Bücher bin ich durch meinen Enkelsohn gekommen. Er ist 18 Jahre alt und bekommt immer große Augen und Ohren, wenn Oma Geschichten aus ihrer Kindheit erzählt.
Irmgard Cabrich, Hamburg

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich bin seit ein paar Jahren beigeisterte Zeitgut-Leserin und habe bereits 14 Bände im Schrank. Die Berichte von Zeitzeugen vermitteln Geschichte nicht trocken und langweilig sondern anschaulich und berührend.
Michaela Gröning, Kirchzarten


Am schönsten hat´s die Forstpartie - mehr zum Buch

Eine hochinteressante Lebensgeschichte eines Menschen meiner Generation, sehr offen und ehrlich, nicht ohne Humor.
Dr. med. Guenter Jung, Neustadt


Aus meinem Logbuch - mehr zum Buch

Sehr gut, absolut authentisch.
Dirk Edler, Stade

Eine gekonnte und unterhaltsame, sehr kompetente Darstellung der See und der Schiffahrt.
Werner Hinsch, Eitorf

Ihr Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch die Karte und Entfernungsangaben für das Fahrtgebiet Europa, sind gut für die Orientierung. Man(n) ist praktisch mit an Bord.
Jürgen Giese, Leverkusen

The book has a theme that interests all seafarers - not the normal technical articles - but life on board.
Paul Hoddinot, Agathenburg

Eine eindrucksvolle Beschreibung der Seefahrt. Ich (ehem. Schiffsoffizier) wurde an meine eigene Seefahrtzeit (1972-1981) erinnert. Eine sehr gute Beschreibung von Weihnachten an Bord habe ich in diesem Buch gefunden. Viele Erlebnisse waren bei mir ähnlich.
Ulrich Mühlberger, Frankfurt

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt ein realistisches Bild der Seefahrt auf kleiner und mittlerer Fahrt. Auch Menschen, die nicht "befahren" sind können alles gut nachvollziehen.
Stefan Krebs, Duisburg

Harry Banaszak hat das Leben an Bord in einmaliger Offenheit dargestellt und seine Erinnerungen über die schönen und schweren Tage, Monate u. Jahre an Bord seiner Schiffe eindrucksvoll erzählt. Genau so ist und war die Seefahrt. Harte Arbeit, große Entbehrungen, schöne Stunden, tolle Kameradschaft. Danke für das wunderbare Buch.
Horst Nemeyer, Langen


Barfuß übers Stoppelfeld - mehr zum Buch

Ganz, ganz wunderschön zu lesen. Ich habe von den unvergessenen Dorfgeschichten auch schon Band 1 und 2. Ich liebe solche Geschichten, wo man ins Träumen kommt und die Gerüche praktisch wahr nimmt von Heu, frischen Mostbirnen, die Farben des Herbstes, krähende Hähne, usw. Es wäre schön, wenn es noch viele solche Bücher gäbe.
Nicole Löscher, Kiel

Ich lese diese Bücher einer alten Dame (85) im Altenheim vor. Und es ist interessant, wie sie teilweise in diese Zeit eintaucht. Meine Generation weiß davon schon recht wenig und ich bin froh, wenn heute noch jemand diese oder jene Frage dazu beantworten kann. Gut, wenn so einige Dinge in solchen Büchern bewahrt bleiben.
Margit Stein, Steinbach Hallenberg

Teilweise fand ich mich in meiner eigenen Kindheit wieder.
Dieter Herold, Herten-Westerholt

Man entdeckt eigene Kindheitserlebnisse, und das habe ich so in noch keinem anderen Buch gespürt.
Sabine Hagenschulte, Menden

Außerordentlich gut, ich fühle mich zurückversetzt in meine Kindheit!
Margret Bock, Fröndenberg

Sehr gut - bringt sachlich und sehr anschaulich die Vergangenheit näher. Auf spannende und unterhaltsame Weise lernt man viel über den damaligen Alltag und das Leben der Menschen.
Maria Wagner, Poing

Mit "Zeitgut" eintauchen in längst vergessene Zeiten. Schön, dass es sich jemand zur Aufgabe gemacht hat, wertvolle Erinnerungen an Einzelschicksale, verknüpft mit historischen Ereignissen, zu bewahren.
Heike Apel, Dresden

Ich würde das Buch nie hergeben. Es war meine Zeit. Ich habe vieles selbst erlebt. Bin auf dem Land aufgewachsen. Ein wunderbares Buch. Danke.
Betty Schmidt, Nürnberg

Sehr, sehr gut. Da ich 1935 geboren wurde und in einem Dorf aufwuchs, habe ich zu 90% die gleichen Geflogenheiten miterlebt. Das Buch versetzte mich zurück in meine Kindheit. Danke dafür.
Gertrud Steinbrenner; Eberswalde


Berlin - erlebt im Zeitenwandel - mehr zum Buch

Gut. Die Erinnerung muß wachgehalten werden, damit die Maßstäbe nicht noch mehr verloren gehen.
Elisabeth Schmitt, Frankfurt/M


Briefe, die ins Zuchthaus führten - mehr zum Buch

Als Leipziger Druckerlehrling kam der Verfasser bei einem von der SED organisierten gesamtdeutschen Jugendtreffen mit einem Gleichaltrigen aus Westdeutschland in Kontakt, der ihm Orwells "1984" auf dem Postweg schickte. In der DDR gab es aber faktisch kein Postgeheimnis, und der naive gesellschaftskritische Briefwechsel wurde bald von der Stasi überwacht. Selbst der eigene Schwager des Verfassers wurde als Informant der Stasi tätig. Baldur Haase wird verhaftet, und Orwells Utopie wird für ihn rasch zur bitteren Wirklichkeit. Er wird zu 3 Jahren und 3 Monaten Zuchthaus verurteilt. Zum Schein und zum Teil tatsächlich vollzieht er den Anpassungs- und Unterwerfungsprozeß, den der totalitäre Staat von ihm fordert. Zehn Jahre nach seinem "Verbrechen" wird er sogar zu einem Literaturstudium zugelassen. Diese Ausbildung mag ein Grund dafür sein, daß die literarische Qualität dieser gelungenen Mischung aus Autobiographie und Dokumentation (z.B. Ausschnitte aus seinen Stasi- Akten, aus Verhörprotokollen, amtlichen Texten und immer wieder Zitate aus Orwells Klassiker) in seiner literarischen Qualität weit über den Durchschnitt hinausragt. Das Buch wäre hervorragend geeignet, bei einer Behandlung von Orwells Klassiker im Gymnasium oder im Literaturstudium als Ergänzung zu dienen, inwieweit literarische Vision und durchlittene Realität einander entsprochen haben oder voneinander abgewichen sind.
Volkmar Weiss / aus amazon.de


Der Traum ist aus - mehr zum Buch

Besonders dieser Band sollte in jede Schulbücherei und Stadtbibliothek.
Renate Rochner, Bremen

31 Frauen und Männer, alle in Jahr 1945 zwischen 14 und 20 Jahre alt, berichten in diesem Band als Zeitzeugen, wo und wie sie das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt haben - als Flüchtlinge oder zu Haus, als Volkssturm-Soldaten oder beim Reichsarbeitsdienst. Manche der Autor/inn/en berichten mit einer merkwürdigen Distanz, als wenn es ihnen noch immer schwer fiele, die eigenen Erinnerungen zuzulassen; andere erzählen mit einer starken rückblickenden Selbstreflexion. Gerade bei den letztgenannten Berichten begegnet der Leser immer wieder dem Gesichtspunkt, wie stark die nationalsozialistische Prägung seit Kindheit an war, dass jungen Menschen von vielleicht 17 oder 18 Jahren darauf brannten, endlich für den "Endsieg" Heldentaten zu vollbringen und selbst nach dem 30. April 1945 noch Rache üben zu wollen für den "Heldentod" ihres "Führers" Adolf Hitler. Es gelingt mir jedoch nicht, über einen dieser damals jungen Menschen den Stab zu brechen, wenn ich mit Betroffenheit oder auch mit Unverständnis ihre Berichte lese und ihren Erfahrungen nachspüre. Für mich ein wichtiges Zeitzeugen-Buch, gerade rechtzeitig zur 60. Wiederkehr der deutschen Kapitulation erschienen.
Dr. Karl-Heinz Hecke / aus amazon.de

Die historischen Eckdaten des Zweiten Weltkrieges dürften jedem Leser dieser Zeilen aus eigener Schulzeit einschlägig bekannt sein - was sich zwischen dem 01.September 1939 und dem 7./8.Mai 1945 in vielen Teilen der Welt ereignete, wurde und wird in einer Vielzahl von Veröffentlichungen, TV-Serien und Dokumentationen behandelt.
Die Bände des Zeitgut-Verlages stellen für mich eine wichtige Ergänzung zu reinen "Datensammlungen" dar - hier z.B., in Band 20 "Der Traum ist aus", kommen 31 Zeitzeugen zu Wort, deren Berichte verdeutlichen was es bedeutete, jenes Teils des Lebens beraubt zu werden, der in heutiger Friedenszeit als unbeschwerte Jugend erlebt werden darf - die Jugendlichen, oft kaum älter als 15 Jahre, wurden vorsätzlich ins Chaos getrieben....
Von Schivelbein (heute Swidwin in Polen) über Zweibrücken, Bexbach, Hamburg, Berlin, Schlesien u.v.a.m begibt man sich auf eine Zeitreise, erfährt man Seite um Seite, welchem (Überlebens-)Kampf sich die ausgenutzte und oftmals auch verführte Jugend zu stellen hatte, um dem ihr vermittelten Weltbild zu entsprechen und somit nicht in Ungnade des in Auflösung befindlichen Systems zu fallen....
"Der Traum ist aus" - beschreibt durchweg Wechselbäder der Gefühle - zuerst die uneingeschränkte Hoffnung auf den "Endsieg" und der unerschütterliche Glaube an die Stärken des Regimes und seiner zahlreichen Handlanger - dann die Angst vor der Rache der Russen und die Hoffnung auf die "Befreier" aus dem Westen - oft beeindruckende und zugleich schockierende Berichte über Ereignisse innerhalb dieser beklemmend wirkenden Endzeitstimmung, die sich an vielen Orten offenbar wie eine Decke aus Blei über den letzten Wochen des Dritten Reiches ausbreitete... - Befreiung, oder doch eher schmerzliche Niederlage? Die Antwort gibt jeder Zeitzeuge au seiner Sicht - ungeschminkt...
Beeindruckend und erschütternd zugleich war zu lesen, wie sich mancher Zeitzeuge zur damaligen Zeit auf der "richtigen", der Propagana folgend, unbesiegbaren Seite glaubte, wie mancher "Pimpf" darauf brannte sich in den Reihen des letzten Aufgebotes, dem Volkssturm, zu beweisen und selbst kurz vorm Ende noch Unterstützung und Ansporn bei den eigenen Eltern fand - bereit sein Leben für Führer, Volk und Vaterland zu opfern. So wurde es gelehrt, so wurde es geglaubt und lange Zeit nicht in Frage gestellt - oft bis hin zur persönlichen Stunde Null...
Die Jugend als Teil des Volkes - Opfer oder Täter? Zu 100% verführte Jugend? Antworten werden gegeben und durchaus neue Fragestellungen ergeben sich aus diesem Band, den ich nicht gelesen, sondern verschlungen habe...
Wie ich schon in meiner Rezension zu Band Nr. 9 "Täglich Krieg" urteilen durfte, gilt dies auch für diesen wertvollen Beitrag der Zeitgeschichte: "5 Sterne - jeder Stern weniger würde den Zeitzeugen, die es sicherlich einige Überwindung gekostet haben wird, hier zu berichten, um die Ereignisse dieser schwierigen Zeit festzuhalten, nicht gerecht werden!"
Stephan Seither / aus amazon.de


Deutschland-Wunderland - mehr zum Buch

Ich finde die gesamte Reihe sehr gut und informativ und profitiere auch im Unterricht - ich bin Geschichtslehrer - gerne davon.
Erika Enghofer, Eggenfelden


Die Laube - mehr zum Buch

Zweimal innerhalb eines Monats verschlungen; von viel Nachdenklichkeit begleitet, trotzdem gelacht. Ich lebte in Reinickendorf, wir waren viel in all den erwähnten Bezirken.
Ursula Hirschner, Koblenz

Ein außerordenlich unterhaltsames, aber zugleich auch tiefgründiges Buch von einem Charakterstarken und gegenüber seinen Brüdern verantwortungsbewußt Handelnden. Aber auch ein interessantes Buch zum Schmunzeln.
Dr. agr. Walter Strauß, Haldensleben

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es schildert die Lebensumstände der Generation, zu der auch meine Eltern gehören. Von den Ängsten und Entbehrungen der Menschen können wir uns heute kaum ein Bild machen.
Martina Klischies, Essen

Ich habe es mit Begeisterung über den fließenden Erzählstil gelesen. Es betrifft auch meine Lebenszeit - mit zahlreichen ähnlichen Kriegs- und Nachkriegserfahrungen.
Ursula Roese, Berlin

Sehr interessante Lebensgeschichte. Beeindruckend ist, wie man in einfachen, ärmlichen Verhältnissen glücklich sein kann. Ein Stück Zeitgeschichte.
Ulrich Mühlberger, Frankfurt


Dreimal Soldat - mehr zum Buch

Ein Zeitdokument erster Klasse. Gern hätte ich Klapp sen. kennengelernt.
Joshua Blum, Hamburg


Ein deutscher Junge weint nicht - mehr zum Buch

Das Buch von Hasso Pacyna gibt einen Einblick in das Leben unserer Väter und Großväter, die als Kinder in den Krieg geschickt wurden. Die Erlebnisse in den Kriegzeiten sind verdrängte Erfahrungen, über die meist in Famlien geschwiegen wurde. Hasso Pacyna versteht es, sachlich und doch sehr persönlich einen Einblick in das Leben eines Jugendlichen zwischen 1939 und 1945 zu geben. Viele seiner Generation, die den Krieg als Kinder mitmachen mußten, werden denken:"Ja so war es". Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch, gerade auch für Jugendliche !!! Deshalb auch: 5 Sterne
Karl Heinen / aus amazon.de


Ein Hesse setzt sich durch - mehr zum Buch

Ein interessanter Lebensweg, spannend geschildert, gut zu lesen,hier wird ohne Umschweife ehrlich geschildert, wie es damals war.
Der Titel trifft den Inhalt nicht ganz, denn auch ein Bayer oder Westfale hätte Ähnliches erleben können.
Fritz Allstaedt / aus amazon.de


Ein Stück Berlin - mehr zum Buch

Mit diesem Buch kamen Kindheitserinnerungen zurück. Habe bis zu meinem 8. Lebensjahr meine Kindheit in Berlin verbracht.
Eva Büche, Markkleeberg

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichten haben mich sehr berührt, da sie mich an Erzählungen meiner Großmutter, Mutter und selbst Erlebtes erinnert haben.
Renate Köttnitz, Berlin


Endlich wieder tanzen gehen - mehr zum Buch

Es war eine Rückkehr an den Küchentisch meiner Großmutter!! Behaglich, warm - unsagbar schön!
Katharina Grünewald, Köln


Fluchtweg Bulgarien - mehr zum Buch

Das Buch schildert in beeindruckender Weise am Beispiel der Erlebnisse und des Schicksals der Autorin zu welchen menschenverachtenden Taten ein totalitäres Regime fähig ist. Eine empfehlenswerte, spannend erzählte Fluchtgeschichte, insbesondere angesichts des 20ten Jahrestages der Maueröffnung und des Endes der DDR in diesem Jahr.
Dr. Claus Hensch
/ aus amazon.de


Frontbegegnungen - mehr zm Buch

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich sehr berührt, was der Autor an der Front erlebt hat.
Sabrina Kreisle, Halblech

Ich kenne den Autor persönlich. Schon in unserem gemeinsamen Berufsleben hat mir seine humorige Art gefallen. Er ist ein guter Erzähler. Sein Schicksal ist das vieler "armen Schweine" im Zweiten Weltkrieg.
Raimund Wehner, Waldbröl

Eine einmalig gute Beschreibung eines Soldatenschicksals!!! Der Autor hat sicherlich eine Art Tagebuch führen können. Alle Achtung!
Johann Kathenbach, Morsbach


Gebrannte Kinder - mehr zum Buch

Bei uns lesen drei Generationen diese Bücher. Macht weiter so, es ist genau richtig. Ich spare auf die Bände 2 bis 4. Die muß ich haben.
Sandra Ehrhard, Böbing

Die Tatsachenberichte gehen teilweise ganz schön unter die Haut, trotzdem bin ich durch die Zeitgut-Bücher in meinem Alter zur Leseratte geworden.
Vera Albers, Friedeburg

Das Buch weckt Erinnerungen, die der Alltag mittlerweile zugedeckt hatte. Ich freue mich, dass ich noch lebe und wir den Frieden in Deutschland genießen können.
Elfgart Schlüter

Die geschilderten Erlebnisse werden beim Lesen hautnah miterlebt.
Elisabeth, Kreißl, Zahna

Ich hab´die ganze Nacht gelesen! Ein tolles und ergreifendes Buch.
Bettina Mertscheit, Wiesbaden

Zuerst war ich etwas enttäuscht über die Kürze der Berichte, doch nach einer Weile fand ich die Berichte so berührend, dass sie gar nicht hätten länger sein dürfen. Ein sehr gutes Buch. Auch für die jüngeren Generationen - um die Schrecken und Realitäten des Krieges nicht zu vergessen.
Marc Schuffert, Smithers, Canada

Das Buch ist wie mein Leben! Eberhard Gottwald, Mainz

Die beiden Bücher "Gebrannte Kinder" sind dokumentierte Kinderzeit unserer Generation. Sehr interessant!
Erich Ambiel, Epfenbach

Es ist gerade gut, dass hier keine Schriftsteller am Werk sind, die Gefahr laufen, ihre Ansprüche an einen guten Text zwischen sich und die Leser zu stellen. Hier erinnern sich Zeitzeugen an Szenen aus ihrer Kinderzeit - und es entsteht sofort Nähe. Die Momentaufnahmen sind eben gerade nicht auf Effekt hin geschrieben, sie sollen auch keine übertragene Bedeutung haben. Es ist einfach so, wie es ist. So unfassbar Krieg auch sein mag, hier wird er Stückchen für Stückchen vorstellbar - wenn etwa die Familie mit vier Kindern zwischen 6 und 13 Jahren flüchten muß, weil die "Heimat vorübergehend Kampfgebiet werden könnte." "Wer glaubt, dass wir Kinder traurig waren, hat sich getäuscht. Schließlich fuhren wir ja nur zu Verwandten, und außerdem hatten wir am Vorabend den gesüßten Kakao in einem Glas in der Küche aufgegessen, was die Mutter noch nicht bemerkt hatte."
Bernhard Lassahn / aus amazon.de

Bomben und Tiefflieger, Nazis und Vertreibung, Kinderlandverschickung und fehlende Väter: das Leben der Kinder im zweiten Weltkrieg war alles andere als leicht. 61 Zeitzeugen berichten in diesem Buch aus ihren Kindheitserinnerungen. Da ist die Mutter, die zu jeder Veranstaltung fährt, bei der Hitler auftritt, und die Mutter, die verhindert, dass der Sohn auf das Elitegymnasium NaPoLa der Nazis geschickt wird. Väter, die Beute aus den besetzten Gebieten nach Hause schicken und der geliebte Musiklehrer, der plötzlich verschwindet. Der Zug, der ein Mädchen zurück nach Hamburg bringt, fährt nur noch im Schritttempo durch eine Steinwüste voller Ruinen. Ein Mädchen verliert in einem der überfüllten Züge die Mutter. Bei einem Bombenalarm wird die geliebte Puppe zertreten.
Und dennoch finden die Kinder Gelegenheiten zum Spielen, es gibt Kindergeburtstage mit improvisierten Süßigkeiten. Und immer wieder unerwartete Hilfe, Menschen, die sich nicht kennen, sich aber dennoch beistehen im großen Kriegschaos. Gerade die Gegensätze sind es, aus denen sich ein Bild formt.
Die Geschichten sind ganz unterschiedlich geschrieben, niemand soll hier literarische Bearbeitung erwarten. Aber darin besteht auch die Stärke des Buches.
Fazit: Geschichten wie Puzzleteile, die zusammen dem Leser ein Bild vermitteln, was es hieß, als Kind im zweiten Weltkrieg aufzuwachsen.
H. P. Roentgen "Textkraft-Moderator" / aus amazon.de


Getäuscht und verraten - mehr zum Buch

"Wenn du nichts bist und ich nichts und wir alle nichts, dann sind wir ja alle nur Nullen. Das ganze Volk bestände nur aus Nullen! Ich sage dir eines als dein wohlmeinender Lehrmeister: Strebe immer weiter aus eigener Kraft, aber nicht für Hitler, sondern für dich selbst, und tue nur das, was du vor dir verantworten kannst!"
So ein Oberingenieur in einem kleinen Betrieb in Oldenburg knapp vor Kriegsausbruch 1939: Sätze, die sich die damals 16jährige Marianne Diepen ein Leben lang merken wird.
"Getäuscht und verraten": der Titel sagt eigentlich schon alles. Es geht in diesem Buch um Menschen, die zwischen 1933 und 1939 in Deutschland ihre Jugend erlebten (sagen wir lieber: denen ihre Jugend gestohlen wurde!) Die meisten Autorinnen und Autoren sind um 1920 geboren und haben später ihre Eindrücke niedergeschrieben. Und diese Zeitzeugen-Berichte sind hochinteressant bis erschütternd/erhellend.
Meist geht es gar nicht um irgendwelche Sensationen, aber man kann sehr schnell ein bestimmtes "Strickmuster" erkennen: Die Mädchen wurden durch den Nationalsozialismus gezielt auf ihre spätere Rolle als Hausfrau und Mutter "hingetrimmt" (was allerdings der Denkweise vieler Eltern entgegenkam); Buben hatten bereits in Schule und Lehre entsprechend Gehorsam zu üben und nichts zu hinterfragen (was gut für ihre spätere Militärlaufbahn war!)
Die Autorinnen und Autoren der 38 Beiträge stammen aus den verschiedensten Milieus (in der Mehrzahl allerdings Unter- und untere Mittelschicht); körperliche Arbeit galt ihren Eltern meist als edel (wobei die Behandlung durch die Lehrherren oft jeder Beschreibung spottet); Schulbesuch (über die Pflichtschule hinaus) war eher nicht erwünscht.
Man erfährt viel von der Auflösung diverser (zum Beispiel katholischer) Vereine; viel von den Mechanismen der Nazis, Unbotmäßige zur Räson zu bringen (Entfernung von der Schule; Entlassung der Eltern im Betrieb auf Druck der Partei) - und sehr viel allgemein davon, wie diese Jugend - auch wenn manche begeistert mitmachten - mißbraucht wurde.
Summa summarum: Ein hochinteressantes Buch mit vielen Stimmen von Zeitzeugen von damals, das möglichst viele "Heutige" lesen sollten. Nebenbei bemerkt: Dieser Band ist einer von 20 Bänden, die Zeitzeugen zu Wort kommen lassen, die 75 Jahre deutsche Geschichte (von 1914 bis 1989) erlebt haben!
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" / aus amazon.de


Halbstark und tüchtig - mehr zum Buch

Ein interessantes Lehrbuch. So viele Dinge, die ich vorher nicht wußte, sind mir jetzt bekannt. Sehr interessant zu erfahren, wie das Leben früher war. Diese Reihe ist Bildung.
Franziska Maar, Petersberg

Petticoat, Ballerinenschuhe, Ringelsöckchen und Hochwasserhosen, zum Entenpopo mit Pomade gestylte Frisuren der Jungens und Elvis "The King"; aber auch ein brennendes Aufklärungslokal der Nationalen Front - Ausnahmezustand in Leipzig - .
Wichtig die Berufsfindung, nicht immer das, was einem am meisten Spaß machte und dennoch ... sich durchzuboxen, oft gegen Vorurteile der "Alten" die eigene Kraft zu entwickeln und zu spüren, machte tüchtig.
Dabei werden wir uns der unterschiedlich geprägten Berichte von Zeitzeugen aus dem Ost- und dem Westteil unseres Landes bewußt, damals ein Land voller Brüche und Widersprüche. Der Bevölkerungsdurchschnitt war jung, jünger als irgendwann einmal wieder in der Nachkriegszeit. Und diese Jugend war lebenssüchtig und lebenstüchtig, eben "halbstark", wie sie von den Älteren ungerechtfertigter weise oft abfällig tituliert wurde.
48 spannende Berichte und Geschichten der damals "Halbstarken", ihre Empfindungen und Erlebnisse, eingebunden in die gesellschaftlichen Ereignisse, beobachtet und analysiert fünfzig Jahre später.
"doertewehner" / aus amazon.de


Hätten wir doch Flügel - mehr zum Buch

Der erste flüchtige Blick: Ein Briefwechsel eines ganz gewöhnlichen Ehepaars unter ungewöhnlichen Bedingungen. Nach dem zweiten Blick die Frage: Was ist eigentlich "gewöhnlich", oder anders gefragt: Was macht diesen Briefwechsel außergewöhnlich und damit auch die, die er verbindet, und damit wiederum dieses Buch?
Es geht um Martha und Werner Döring - 1940 haben sie geheiratet, und 1946 schreibt Walter aus der Gefangenschaft, dass sie in ihrer nun sechsjährigen Ehe noch keinen Alltag zusammen erlebt haben. Hinter lapidaren Feststellungen wie dieser verbirgt sich das Außergewöhnliche, das Bücher wie dieses lesenswert macht.
Walter Döring war im Frühjahr 1945 in französische Gefangenschaft geraten; es geht ihm dort vergleichsweise gut, wie man aus heutiger Sicht sagen kann -"vergleichsweise gut", nicht "gut". Seine Frau kommt im Sommer 1945 nach mehrwöchigem Fußmarsch mit zwei kleinen Kindern aus dem tschechischen Maršov (Marschendorf) zurück nach Berlin. Was sie unterwegs erlebt hat, kommt in den Briefen nicht zur Sprache, man muß es sich aus dem Allgemeinwissen zusammenreimen und das Beste hoffen.
Aber immerhin, man lebt - und weiß noch wochenlang nicht, ob auch der Partner den Krieg überlebt hat. An regelmäßigen Postverkehr ist nicht zu denken, und den ersten Briefen merkt man an, dass sie mit einer Mischung aus Hoffnung und Angst losgeschickt wurden - ins Blaue hinein. Es dauert Monate, bis man weiß, wo der andere ist, und wie es ihm geht.
Nun beginnt ein Briefwechsel, wie es sicher viele gegeben hat, und von denen jeder auf seine Art ebenso bemerkenswert war wie das Leben der Schreibenden.
Was den hier abgedruckten Briefwechsel außergewöhnlich macht, steht meist zwischen den Zeilen: Die Briefe wurden zensiert, das wußte man, und sie mußten auf Vordrucken verfasst werden, durften also eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Wenn allerdings der Schriftsetzer Döring kalligraphisch gestaltete Gedichte für seine Frau oder Zeichnungen für seine Kinder beilegte (eine ganze Reihe davon sind im Buch abgedruckt), drückte der Zensor offenbar ein Auge zu. Dass in diesen Beigaben viele unzensierte Mitteilungen versteckt waren, liegt nahe, aber als Uneingeweihter errät man sie erst, wenn Martha in ihrer Antwort auf einen Brief Bezug nimmt auf etwas, das im "offiziellen" Brief nicht erwähnt wurde.
Aber auch die Inhalte der "offiziellen" Briefe, schätzungsweise 300 aus zwei Jahren, sind das Lesen wert. Und auch hier steht das Wichtige oft zwischen den Zeilen - eine Konsequenz der Zensur, aber auch der Situation: Man wollte den anderen nicht mit Sorgen belasten, an denen er nichts ändern konnte. Nur manchmal bricht die Verzweifung durch, vor allem bei Werner, der fürchtet, dass das Leben seiner Frau an ihm vorbeizugehen droht - Sätze wie "Was soll ich Dir sagen? Zum Antworten hab ich nichts, im Lager geschieht auch nichts", können Bände sprechen.
Aus Marthas Briefen spricht eine andere, handfestere Art von Not, auch wenn sie das Schlimmste offenbar nicht schreibt. Was sie schreibt, ist allerdings auch schon starker Tobak: Ein kaputter Ofen bei 20 Grad unter Null zum Beispiel, oder eine Lungenentzündung des kleinen Sohnes. Oder die Freude, die ein Päckchen mit Brot bereiten kann oder das Eintreffen von Küchengeräten. Oder auch die wochenlange generalstabsmäßige Planung, die dem Aufenthalt eines Kindes bei Bekannten auf dem Land vorangeht. Man bewundert diese Frau, wie sie unter diesen Bedingungen ihren Alltag bewältigt und zwei kleine Kinder durchbringt.
Beiden Briefeschreibern ist klar, dass ihnen vieles von dem verborgen bleiben muß, das den anderen bewegt, bei aller Einfühlung und aller Phantasie. Grotesk etwa der gutgemeinte Rat des Vaters, das erkrankte Kind mit Penicillin zu behandeln (1946 in Berlin!) - und rührend seine Erkenntnis, dass es doch "so viel Kleinigkeiten [gibt], die ich gar nicht ahnen und erkennen kann".
"Uns blieben Briefe, in die fremde Augen noch hineinschauen", schreibt Werner einmal bitter. Irgendwie bekommt man ein schlechtes Gewissen, wenn man das liest, auch wenn man nicht gemeint ist. Aber die Veröffentlichung der Briefe ist sinnvoll: Sie vermitteln auf eine ganz eigene Art etwas von dem, was die Generation unserer Eltern und Großeltern durchlebte, und sie tun das auf eine sehr unmittelbare Weise, ganz anders als dies Erinnerungen tun, die ja immer erst durch einen bewußten oder unbewußten Filter gelaufen sind.
"Bescheidene Dokumente eines großen, katastrophischen Jahrhunderts, [...] Tropfen aus einem Meer von Texten, in denen sich die Zeitgenossen ihrer selbst versicherten", schreiben die Herausgeber von "Mitten ins Menschliche", einer Sammlung von Briefen des 20. Jahrhunderts aus prominenten Federn. Sie könnten mit diesen Sätzen auch diesen Briefwechsel gemeint haben.
weiser111
/ aus amazon.de


Heil Hitler, Herr Lehrer - mehr zum Buch

Man hört nur über die Großen einer Epoche, aber nicht über die Bevölkerung. Jetzt habe ich einen Eindruck bekommen, der mich sehr zum Nachdenken bringt.
Melanie Schönhoff (Schülerin), Lauschgrün

Das Buch, in dem die unterschiedlichsten Sichtweisen und Aspekte der Kinder unter Hitlers Führerschaft beleuchtet wurde, hat mir sehr gut gefallen! Interessant - aufwühlend - nachdenklich machend - berührend!
Kathrin B., Korschenbroich

Lässt sich auch im Geschichtsunterricht einsetzten, um Zugang zu neuen Themen mit persönlicher Sicht zu schaffen. Gut verständlich geschrieben.
Barbara Kötter

Manches davon habe ich selbst in meiner Kindheit erlebt. Insofern haben mich die Beiträge dieses Buches unmittelbar berührt. Wenn die anderen Bücher auch so gut sind, kann ich Ihren Verlag nur loben!
Karl-Heinz Krocker, Naumburg

Das Buch ist sehr gut. Kann mich selbst gut an diese schlimme Zeit erinnern. Die hier im Buch enthaltenen 50 Erinnerungen gehen wirklich auf das Leben, die Entbehrungen, die Ereignisse dieser Zeit mit wahrheitsgetreuen Berichten ein.
Dr. Dieter Philippi, Cape Coral - Florida USA


Hungern und hoffen - mehr zum Buch

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eigene Erinnerungen wurden wach. Hat mich dazu inspiriert, eigene Erlebnisse niederzuschreiben...
Heinz Ziegenbein, Gelnhausen

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es Geschichte lebendig macht. Ich halte es für einen kleinen Schatz.
Jeanette Kaltenhauser, Alzenau

Ich habe gefunden, was ich gesucht habe in diesem Buch.
Elfriede Kettler

Ich bin immer wieder begeistert und gefesselt von diesen Büchern. Ich lese sie nicht nur gerne selber, ich benutze sie ständig bei meiner Arbeit im Seniorenheim.
Constanze Schneider, Glinde

Es hat mir mehrfach bestätigt, daß wir durch die Propaganda geblendet wurden und wie verhältnismäßig gut diese Zeit an mir vorüberging.
Hartmut Buhre, Petershagen

Mir gefällt an diesem Buch, dass es Menschen, trotz schwerer Not, Entbehrungen und Schicksalsschlägen gelungen ist, ein normales Leben zu führen und zu finden.
Lars Schuldt, Dannenberg


Kinder des Jahrhunderts - mehr zum Buch

Habe eben, während meine Kinder Hausaufgaben machen, in "Kinder des Jahrhunderts" quer gelesen. Es ist nicht trockene Geschichte, einige Sachen werde ich meinen Kindern vorlesen (7 + 9 J.)
Ulrike Berretz, Drensteinfurt

Es ist mein 5. Buch vom Zeitgut Verlag. Ich setze die Bücher in meiner beruflichen Tätigkeit ein und lese Senioren daraus vor. Danach habe ich eine prima Gesprächsrunde.
Delia Thiede, Dannewerk

Hoch interessant. War gefesselt und gerührt beim Lesen, habe aber auch gelacht. Die Erzählweise gefällt mir gut.
Antje Moritz, Neuenhagen

Sammelbände von Kurzgeschichten sind für mich die ideale Lektüre für lange Zugfahrten. "Kinder des Jahrhunderts" begleitete mich auf dem Weg zu einem Referat über "Storytelling". Und als ich im Frankenland ankam, war auch mein Vortrag leicht umgeschrieben, weil sich einige der 35 biographischen Erinnerungssplitter so tief in mein Gedächtnis bohrten, dass ich sie in nochmals gekürzter Form gleich weitergeben mußte. Was will man bei Lesern mehr erreichen?
Dieser Sammelband ist eine Art Starterkit für Geschichtenliebhaber. Denn die Originalbeiträge finden sich in anderen thematisch gegliederten Sammelbänden des Verlags Zeitgut wieder. Wie der Herausgeber auf dem Klappentext schreibt, nimmt uns dieses Einstiegsbuch auf eine Wanderung durch unsere eigene Vergangenheit mit, weckt Verständnis für das Verhalten unserer Eltern, unsere eigene Geschichte.
Es sind Geschichten vom ersten Mal, vom Überleben, von plötzlichen Freundschaften und bleibenden Begegnungen, von Ankunft und Abschied, Liebe und Tod, Einsamkeit und Aufgehobensein. Geschichten, deren Ausgang Hoffnung geben, indem sie bleibende Werte vermitteln und erzählend an das Wesentliche erinnern.
Mein Fazit: Dank unschlagbarem Schnupperpreis und behutsamer Auswahl gehört dieser Sammelband zu den verführerischen Büchern, deren Kauf man gar nicht bereuen kann. Selbst Suchtgefährdete dürfen das Wagnis eingehen, gibt es doch weit Sinnloseres, als nach den Wurzeln der eigenen Geschichte zu graben. Gestehen muss ich allerdings, dass mich Inhalt und Idee weit mehr begeisterten als die Verpackung.
Fuchs Werner Dr. / aus amazon.de

Bei diesem ausgesprochen preisgünstigen Paperback der Reihe "Zeitgut" handelt es sich um eine Art "Schnupperband" mit ausgewählten Beiträgen aus den anderen Bänden der Reihe. Für Zeitgut-"Neulinge" bietet dieses Buch daher eine großartige Möglichkeit, herauszufinden, welcher Einzelband sie interessieren könnte. Die kleinen, ganz natürlich erzählten Episoden aus den Jahren 1916-1960 präsentieren sich so vielgestaltig wie das Leben selbst. Manche von ihnen sind auf nostalgische Weise heiter-unterhaltsam, andere - besonders einige aus der Zeit des 2. Weltkriegs und der Nachkriegszeit - wiederum derart erschütternd und dramatisch, dass der Leser noch tagelang darüber nachsinnt.
Dank der Gliederung der Episoden in chronologischer Reihenfolge liest sich das Buch fast wie ein Abriss der deutschen Geschichte jener Epoche(n), allerdings aus der Sicht der "kleinen Leute".
Alle Beiträge zeichnen sich dadurch aus, dass die Erzähler, sämtlich "Menschen wie du und ich", ihre persönliche Geschichte je nach Charakter humorvoll oder sachlich, nie aber mit Selbstmitleid oder Verbitterung vortragen. Damit handelt es sich um ganz einzigartige geschichtliche Dokumente.
Die Reihe "Zeitgut" ist meiner Ansicht nach die beste Möglichkeit, das 20. Jahrhundert in unserem Land als erlebte Geschichte, als Sammlung von Individualschicksalen, zu begreifen - eine Aufgabe, der klassischer schulischer Geschichtsunterricht nicht gerecht wird. Und diesen Band kann man, wenn man bereits Zeitgut-Bücher gelesen hat, getrost wie ich dazu verwenden, herauszufinden, welche Bände der Reihe man sich zu Weihnachten schenken lassen möchte.
Vielleicht gibt es ja auch einen engagierten Geschichtslehrer, der das Buch verwenden möchte, um seinen Unterricht plastischer zu gestalten; der Preis wäre sicher kein Hindernis!
Das Lektorat kann ich übrigens nur loben: Alle Beiträge sind sprachlich korrekt, doch der individuelle Stil der Erzähler blieb erhalten mitsamt manchem liebenswertem Dialektwort, so dass dem Leser nicht nur durch die vielen Originalfotos, sondern auch Satz für Satz der jeweilige Autor regelrecht greifbar erscheint.
Fazit: Ich habe kaum je ein Buch lieber empfohlen.
Regina Karolyi / aus amazon.de


Kindheit unterm Kirschenbaum - mehr zum Buch

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, habe es bei einer Fahrt durchs Alte Land gekauft. Dadurch sind mir Land und Leute sehr nahe gekommen. Es war einfach wunderbar!,
Hannelore Schenkel, Crailsheim

Wollen Sie interessant und anschaulich geschilderte Szenen aus dem alltäglichen Leben im Alten Land an der Elbe lesen, dann ist diese Erzählung von Gertrude Schrauber genau die passende Lektüre für Sie. Schrauber schreibt über ihre Kindheit auf einem Obstbauernhof in Königreich bei Jork und schwelgt in Erinnerungen an besondere Ereignisse aus ihrer Kindheit wie dem Schlachtfest vor Weihnachten, das damals auf jedem Hof stattfand oder den Skatabenden im Winter. Sie macht mit ihren Lesern einen bunten Streifzug durch das Kirschenland an der Elbe, wohin alle Jahre zur Baumblüte ganz Hamburg einen Ausflug machte.
Auch an keineswegs erfreulichen Ereignissen wie Fliegeralarm und anderen Schrecken läßt uns die Autorin teilhaben. So erzählt sie vom hell erleuchteten Himmel über dem brennenden Hamburg im Juli 1943 nach schweren Bombenangriffen.
Den größten Wert ihrer Erzählungen legt die Verfasserin allerdings auf die Beschreibung des Alltags hinter dem Estedeich, den sie mit wenigen Worten anschaulich und leicht verständlich schildert.
Besonders sind die zahlreichen Abbildungen und Dokumente aus Schraubers Privatbesitz, die typische Gebäude der Umgebung des Alten Landes sowie ihre Familienmitglieder zeigen.
K. Gümbel / aus amazon.de


Lebertran und Chewing Gum - mehr zum Buch

Die Bücher machen eine Zeitreise möglich in eine Zeit, die man sich heute kaum noch vorstellen kann. Sehr fesselnd!
Bianca Kruppe, Duingen

Das Buch ist Zeitgeschichte, d.h. immer aktuell. Die beschriebene Generation ist bewundernswert. Als Ausländer bekommt man mit, wie sehr das einfache deutsche Volk gelitten hat.
Maria Wachs-Genken

"Lebertran und Chewing Gum" war das erste von mittlerweile vier Büchern aus der Zeitgut-Reihe, das ich gelesen habe, und es werden sich mit Sicherheit noch viele anschließen.
Zu dieser Reihe geriet ich nach der Lektüre etlicher Sachbücher, die die ersten zwei Drittel des vergangenen Jahrhunderts zum Inhalt hatten. Ich wollte nun nicht mehr nur die politisch-geschichtlichen Fakten verstehen - sofern das überhaupt möglich ist -, sondern die Lebensumstände und den Alltag der ganz "normalen" Menschen dieser Epochen kennenlernen. Und meiner Ansicht nach gelingt dies mittels der anthologieartig aufgebauten Zeitgut-Bände hervorragend. Es sind Menschen aus den verschiedensten Regionen des damaligen Deutschland, die besondere Ereignisse ihres Lebens skizzieren, welche symptomatisch für ihre Zeit waren, oder in ihrer schlichten und daher umso treffenderen Sprache schildern, wie ihre Kindheit oder Jugend aussah. Verschiedenste Zeitzeugen vermitteln ein vielseitiges und gut verständliches Bild der dargestellten Epoche. Die Verfasser der Texte haben zudem privates Fotomaterial eingebracht, das den Lebensbildern zusätzliche Facetten verleiht.
Diese Rezension gilt im Grunde also der gesamten Reihe, doch wozu sollte ich sie mehrfach schreiben? Wer den Mut hat, sich von Individualschicksalen berühren zu lassen (denn die Zahlen aus den Sachbüchern gehen wesentlich weniger ans Gemüt), sollte sich das eine oder andere Buch aus dieser ausgezeichneten Reihe zulegen.
Regina Karolyi / aus amazon.de


Letzte Bilder von der Mauer - mehr zum Buch

Spannend, interessant, informativ. Einfach das Treffende aufgezeigt. Einfach Geschichte wiedergegeben - unsere Geschichte.
Walter Pabst, Königslutter

Eine spannende, fundierte Lektüre. Man meinte selbst mit der Kamera von Kai von Westerman zu sehen.
Karola Hof, Reichshof-Sinspert

Sehr gut, gute Geschichte. Mal eine andere Perspektive auf die Wende in der DDR 1989.
Heiko Barfuß, Regensburg

Letzte Bilder von der Mauer ist sehr interessant. Da ich bis 1998 in Berlin lebte, traf ich im Buch sehr viel Bekanntes, Vertrautes und genau so Erlebtes.
Regina Berg, Köthen


Mauer-Passagen - mehr zum Buch

Ich bin tief berührt und bewundere die Autoren für ihr detailliertes Erinnerungsvermögen. Ich wußte, wovon die Rede ist!
Hannelore Wenke, Koblenz

Selbsterlebte Zeitgeschichte - hervorragend erzählt!
Hans Böhme, Hoyerswerda

"Mauer-Passagen"! Genauso war es! Seit 1975 sind wir jährlich zweimal in die ehemalige DDR gefahren. Man fühlt sich beim Lesen dieses Buches in diese Zeit zurückversetzt. Es war schlimm. Groß war die Freude bei der Grenzöffnung.
Helga Becker, Steinheim

Sehr interessant, Geschichte gut aufbereitet, Historie bekommt "ein Gesicht".
Helmut Finzel, Schweinfurt

Ich habe erstmalig ein Buch aus ihrem Verlag kennengelernt. Es ist hervorragend. Die Texte sind nachvollziehbar und wühlen auf. Empfehlenswert für den Geschichtsunterricht an Gymnasien!
Siegfried Oessenich, Hamm

Das Buch über die deutsche Teilung hat mir sehr gut gefallen, weil hier (Zeit-) Geschichte durch die persönlichen Schilderungen ganz normaler Personen/Zeitzeugen vorgenommen wurden. Dadurch wird diese Phase wesentlich interessanter, weil die nüchternen Zahlen, Daten und Fakten ein menschliches Antlitz bekommen.
Martin Reder, München

Es hat mich an meine Jugend und Studentenzeit in Berlin/West erinnert. Die kurzen Kapitel sind gut abends im Bett zu lesen. Viele Autoren schreiben witzig.
Andrea Ackermann, Nerac, Frankreich

Es hat mich sehr berührt. Es müßten nur etwas mehr Berichte von Fluchten oder Fluchtplanungen beschrieben sein.
Andrea Benate, Rimpar

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und hat mich berührt. Es erinnerte mich an die selbst erlebten DDR-Grenzkontrollen und brachte die Bedenken, die man dabei hatte, gut auf den Punkt.
Claudia Niethammer, Esslingen

Für mich als "Betroffene" dienen diese Bücher der Vergangenheitsbewältigung. Es ist mir ein Bedürfnis mehr darüber zu erfahren.
Gerda Hann, Waldkraiburg

Außerordentlich interessant, weil es den grauen Alltag im geteilten Deutschland wiedergibt und vieles an Selbsterlebtes erinnert.
Helmut Ludwig, Nidda

Da ich diese Zeit miterlebte, war das Buch sehr ansprechend und vor allem spannend. Für Leser, die diese Zeit nicht kennen, ist es wichtig zu erfahren, wie es damals war. Durch das Buch bekommen sie einen realistischen Einblick. Ja, so war es wirklich. Ein alles in allem gelungenes Buch!!
Rolf Chreszinski, Finsterwalde

Der 9. November 1989, der Tag, an dem die Berliner Mauer fiel, liegt erst 16 Jahre zurück. Und doch lesen sich die Berichte in den "Mauer-Passagen" wie Berichte aus einer anderen Welt. Deshalb ist es gut, daß sie in diesem Buch bewahrt werden. Berichte aus dem absurden Alltag der deutschen Teilung. Etwa über den Schmuggel von Geld in ausgehöhlten Leberwurstbrötchen oder über einen regelmäßigen Besucher Ostberlins, der als vermeintlicher Kurier eines Fluchthelferrings von der Stasi observiert wird. Oder darüber, daß allein der Umstand, daß man keine Lust hat, einen Thälmann-Film zum zweiten Mal anzusehen, den Weg an die Uni versperren kann. Oder über Kleinbürger, die als Grenzkontrollen an der innerdeutschen Grenze ihre lächerliche Macht ausspielen. Natürlich sind nicht alle 46 Berichte Volltreffer und bei dem einen oder anderen hat wohl der Drang nach Selbstdarstellung den Umstand überwogen, daß eigentlich nichts Bedeutendes zu berichten ist. Die große Mehrzahl der Berichte ist jedoch zur privaten Lektüre und Erinnerung genauso gut geeignet wie zur Verwendung als Quelle im Geschichtsunterricht an Schule und Universität. Fazit: Ein gelungenes Projekt!
Martin Loehnig / aus amazon.de

Für den, der wie der Rezensent in West-Berlin den Mauerbau 1961 erlebt hat, dem Passierscheine und Grenzübergänge, Transitverkehr und Einreisen in die ehemalige DDR 28 Jahre lang vertraut gewesen sind, für den ist dieses Buch eine Rückkehr in die Vergangenheit. 46 Zeitzeugen berichten von ihren Erfahrungen bei Fluchten "in den Westen", bei Besuchen im jeweils anderen Teil Deutschlands, bei einer freiwilligen Rückkehr in die DDR oder bei der Ausweisung in die Bundesrepublik. Treffend werden Gefühle und Emotionen geschildert wie etwa das innere Aufatmen, wenn man die Grenzkontrollen wieder einmal hinter sich hatte und sich im "freien" Teil Deutschlands wiederfand. Wie gesagt: Für den einen ist dieses Buch eine Rückkehr in die Vergangenheit. Allen anderen, die all dies nicht (mehr) erlebt haben, möchte ich das Buch dennoch um so wärmer ans Herz legen: Nur wer diese Erfahrungen zumindest aus der Lektüre kennt, wird unterschiedliche Emotionen bei "Wessis" und "Ossis" heute verstehen und nachvollziehen können.
Dr. Karl-Heinz Hecke / aus amazon.de


Mein Bonn - mehr zum Buch

Mir gefällt gut, dass es nicht der "normale" geschichtliche Abriss ist, sondern die vielen unterschiedlichen, persönlichen Erlebnisse. Man erhält dadurch vielleicht die ein oder andere Sichtweise der Dinge
Verena Freiboth, Bonn

Ausgezeichnet - Spannend! - Informativ - Ich kann es gar nicht aus der Hand legen!
Ingeborg Schneidewin, Swisttal-Heimerzheim

Die meisten Geschichten haben mir gut gefallen - die Stimmungslage der Kinder im Krieg/zum Kriegsende wurde sehr gut transportiert und mir haben sich neue unbekannte Aspekte eröffnet. Gut auch die Kurzinfos über die Autoren.
Kerstin Schneider, Bad Münstereifel

Sehr gut! Ich habe diese wunderbaren Geschichten meiner 87-jährigen Mutter vorgelesen. Sie hatte viel Freude, weil ihr vieles sehr bekannt war. Mir als Tochter hat das Vorlesen Spaß gemacht.
Marga Piecha, Bonn

Sehr, sehr gut! Erzählungen aus einer Zeit, die eigene Erinnerungen wachrufen.
Alois Herdler, Bonn


Mein Herz blieb in Russland - mehr zum Buch

Sehr gut - sehr gefühlvoll geschrieben
Eva-Marie Brunzlow, Neuenhaus

Hervorragende Informationen zum Schicksal der Deutschen im Osten. Nun habe ich eine Ahnung, was es heißt in einer Kohlengrube in Sibirien arbeiten zu müssen.
Josef Turba, Konstanz

Texte und Bilder gut! Sehr gut, dass Chronologie, Begriffslexikon und Kartenmaterial beigefügt sind. Das Verhältnis von Text und Bild ist sehr gut.
Manfred Korte, Maasholm

Es war für mich sehr wichtig, etwas mehr über die Leiden, Verschleppungen und Schicksale der Russland-Deutschen zu erfahren.
Friedrich Hoefer, Weener

Ideal für Geschichtskollegen, Schulbüchereien, Schulen allgemein. Viele Aspekte werden angesprochen; große Bandbreite an Erfahrungen; nachvollziehbare Lebenszeugnisse, die Zugang und Verständnis ermöglichen.
Margret Merz-Weber, Bad Bol
l

Sehr gut! Seit ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich die Russlanddeutschen mit ganz anderen Augen.
Martin Ahrens, Kisdorf

Sehr informativ - die Einleitung sehr hilfreich - Zeitzeugen überliefern authentisch
Birgit Kloss, Solms


Meine Jugend in Sowjetlagern - mehr zum Buch

Peter Bannert hat die Zeit sehr gut geschildert. Da ich selbst die "Festungszeit in Breslau" erlebt habe und nur ein halbes Jahr jünger bin, konnte ich seine Gedanken gut verstehen.
Eleonore Angermüller, Leichlingen

Sehr gutes Buch, ergreifendes Schicksal.
Käte Weiser, Hamburg

Ich habe das Kriegsende in Berlin erlebt und kann daher beurteilen, wie treffend die damalige Situation geschildert ist.
Sabine Woticky, Wiesbaden


Mit Staunen und Dank - mehr zum Buch

Außerordentlich! Stilistisch erfreulich, sehr gut lesbar
Walter Schacht, Hambühren


Morgen wird alles besser - mehr zum Buch

Eine gute Mischung der Beiträge, interessant und aufschlußreich, guter Geschichtsunterrricht. Für junge Leute ein Lerneffekt und für Menschen ab 75 ein Wiedererkennen.
Christel Lüder, Seeretal

Sehr interessant. Wir erwarten den zweiten Band. Über den Inhalt wurde viel im Bekanntenkreis gesprochen.
Wolfgang Werner, Rostock

Das Buch ist super. Ich werde jetzt statt Blumen so ein schönes Buch verschenken. Blumen verwelken, die Erinnerung nie. Es ist sehr gut geschrieben. Auch für meine Kinder ist das Buch eine Bereicherung.
Lucie Lemke, Wolfsburg

Ich begegnete meiner eigenen Vergangenheit. Die Berichte sind zum größten Teil sehr lebendig geschrieben und vermitteln ein gutes Bild jener Zeit. Die kurzen Angaben zu den Verfassern lassen darüber staunen, was aus denen, die so viel Elend tapfer überstanden haben, schließlich geworden ist.
Renate Baller, Göttingen


Nachkriegs-Kinder - mehr zum Buch

Es war einfach fantastisch. In vielen Erzählungen habe ich mich "wiedergesehen". Durch die Fotos "Mädchen mit Zöpfen" sah ich mich. Durch Erzählungen meiner Mutter und durch Selbsterlebtes, war ich mittendrinDanke, nochmals danke.
Barbara Bedek, Berlin

Dieses Buch hat mich total in meine Kindheit zurückversetzt. Wir waren 4 Kinder, haben unseren Vater im Krieg verloren und trotz allem eine wundervolle Kindheit verlebt. Das Buch ist für mich sehr wertvoll.
Rose Stark, Weghäusel

Viele Umstände dieser Zeit waren mir nicht bewußt. Die Erzählungen vermitteln Wissen auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise.
Elisabeth Kreiße, Zahna

Ich habe schon einige Bücher Ihres Programms gelesen. Die vielen ganz persönlichen Erzählungen liefern immer wieder Stoff für Gespräche mit meinen Töchtern.
Brigitte Droß, Wetzlar


Nichts führt zurück - mehr zum Buch

Ein außerordenlich notwendiges Buch, das vor allem der Jugend als Pflichtlektüre verordnet werden müßte und in jede Schulbibliothek gehört! Es hilft, das Geschichtsbewußtsein der jungen Generation zu fördern.
Rudolf Dietl, Postmünster

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist heute nur noch schwer vorstellbar, was diese Menschen erleben mußten während des Krieges. Allen Autoren ein herzliches Dankeschön für dieses interessante Buch der Zeitgeschichte.
Hartmut Schulze, Hildesheim

Ich bin Jahrgang 1934 und kann ein wenig mitreden. Die Zeitzeugen haben nicht übertreiben. So war es! Auch die Anfänge in Westdeutschland sind korrekt beschrieben. So habe ich es auch erlebt.
Marion Baier, Netphen

Sehr wichtige Zeitgeschichte über Unrecht. Nichts gelogen, nichts dazu gedichtet!
Wolf-Rüdiger Nowak, Schloss-Holte-St.

Ich bin zutiefst ergriffen über das Buch "Nichts führt zurück". Ich bin gläubige Christin und kann nur sagen, wie gut es uns heute geht. Viele unzufriedene Menschen unserer Zeit sollten dieses Buch lesen. Schlimm finde ich immer, daß die Zeugen des Erlebten ja bald nicht mehr unter uns sind und die jungen Leute ja gar keine Vorstellungen davon haben (können sie ja auch nicht), wie diese Menschen gelitten haben. Die geliebte Heimat verloren und das körperliche und seelische Leid, die entsetzliche Armut.
Käthe Zergiebel, Bad Köstritz

Bin betroffen - niemand hat je geredet. Jetzt ist es weit weg und nicht mehr nachvollziehbar. Erst damit wird mir klar, wie geschützt mein Vater mich auf einem Gutshof (zur Arbeit) unterbrachte.
Susanne Eich, Northeim

Schade, dass das Buch nicht schon vor 50 oder mehr Jahren erschienen ist. Die einheimische Bevölkerung hätte den leidgeprüften Menschen dann vielleicht mehr Verständnis und Hilfe entgegengebracht.
Irene Frank, Kulmbach

Erschütternde, nahe gehende Berichte! Lebendige Geschichte! Sollte in den höheren Klassen in der Schule berücksichtigt werden.
Gisela Hirschmann, Amberg


Pimpfe, Mädels & andere Kinder - mehr zum Buch

Da ich Jahrgang 1929 bin, fesselte mich das Buch sehr. Ich werde es später in die Bibliothek der Deutschen Schule Pretoria stellen lassen. Heinrich Voges, Pretoria South Africa

Dieser Band enthält 56 Kindheitserlebnisse in Deutschland während der Jahre 1933 bis 1939. Keine Aufsätze von Kindern, sondern Rückblicke von Erwachsenen, die sich erinnern möchten oder müssen. Der Herausgeber wählte glücklicherweise nicht nur Geschichten aus, die in direktem Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Machtergreifung stehen. Das würde dem Anliegen der Reihe nicht gerecht, einen Zeitraum in all seinen Facetten zu beleuchten. Und besonders schön finde ich, dass Kleindienst das Wort auch denen erteilt, die weniger geschliffen schreiben können als Akademiker. Mich interessierte vor allem, woran sich Menschen nach vielen Jahren erinnern, welche Kleinigkeiten, Gesten, Freuden und Verletzungen Gedächtnisspuren hinterliessen. Der Band ist nicht nur für Lehrer und politische Bildungsarbeit eine Fundgrube, sondern auch für die, welche sich mit Storytelling beschäftigen. Mein Fazit: Dem Herausgeber der Reihe Zeitgut gelang es, auch zu diesem Thema eine Auswahl zu treffen, die dem Leser ein lebhaftes Panoptikum einer Periode bietet. Ob er sie nun selber erlebte und nur vom Hörensagen her kennt.
Fuchs Werner Dr. / aus amazon.de


Pommersche Erinnerungen - mehr zum Buch
In der kleinen Form der thematischen Kurztexte und in der schlichten Sprache liegt die Qualität. Markante Einzelheiten beeindrucken durch genaue und knappe Schilderung. Es ist erstaunlich, wie gerade die sachliche Darstellung und die Beschränkung auf das Wesentliche überzeugen! Zeitzeugenbericht als Kunst!
Wolfgang Völzke, Sindelfingen

Das Buch hat mir sehr gefallen, da ich alle dargestellten Begebenheiten selbst auch so erlebt habe, als 10jähriger im Kreis Bütow. Am 15. März 1945 (einen Tag vor dem Autor) kam ich auch durch das menschenleere Dorf Jassen. Daher kann ich die dargestellten Ereignisse und Stimmungen sehr gut beurteilen! Ein echtes Zeitzeugnis!
K.-H. Radde, Dresden

Ich fand es hochinteressant, da der Autor seinen Fluchtweg mit Skizze wiedergibt, denn in Zewitz ist meine Frau 1937 geboren und von dort 1947 geflohen, nachdem sie 2 Jahre unter den Polen lebte. Wir waren bereits 4 mal in Zewitz, die neuen Besitzer des Elternhauses besuchen, es sind ganz liebe Leute, wir schreiben uns 2 mal im Jahr.
Hans-Joachim Wadewitz, Gifhorn

Norbert Schwuchow schildert sehr gut die Atmosphäre in unserer pommerschen Heimat.
Margarete Eick, Alsfeld


Schäfers Tochter - mehr zum Buch

Das Buch ist wunderbar. Ich war auch im Einsatz mit Frau Summ, wir sind Kriegskameradinnen. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Gerda Berg, Stutgart-Huffeld

Ich bin dankbar, dass ich doch ziemlich unbesorgt leben kann. Dieses Buch werde ich vielen zum Lesen weitergeben. Man bekommt doch einen anderen Blick, was die Menschen in dieser Zeit mitgemacht haben.
Hanna Schmidt, Stuttgart

Sehr interessante, gut zu lesende Lebensgeschichte. Besonders der Bericht über das Erlernen des Berufs ist sehr gut - werde ich in den Unterricht mit einflechten!
Claudia Weidner, Bietigheim

Das Zeitgut-Programm ist eine sehr gute Idee. Da ich selbst 4 Jahre Dienst als Krankengymnasitun im Heimat-Lazarett und im amerik. Gefangenlazarett gemacht habe, weiß ich diese echte und schlichte Darstellung zu schätzen.
Anneliese Härtelt, Murnau

Erika Summ verlebt eine scheinbar idyllische Kindheit als 1921 geborene Tochter eines Schäfers. Als der Vater mit seinem Bruder ein Hofgut erwirbt, das aufgrund schlechter Böden unerwartet wenig Gewinn abwirft, beginnen die Schwierigkeiten. Die Nazis schließlich teilen das Gut unter mehreren Familien auf. Erika muss, nicht einmal vierzehnjährig, nach dem Schulabschluss als Landdienst-Magd arbeiten. Die Jahre im Landdienst machen ihr bewusst, dass sie keine Magd bleiben möchte. Zunächst wird sie Pfarrersköchin, dann macht sie eine Ausbildung zur Rotkreuzschwester - eine harte und entbehrungsreiche Zeit für das junge Mädchen, die 1942 mit dem Notexamen endet. Sofort muss Erika für eine schwer erkrankte Frontschwester einspringen; auf abenteuerlichen, lebensgefährlichen Wegen gelangt sie zu ihrem Einsatzort Shitomir in der Ukraine. Dort erlebt sie passiv die Hölle der Front, indem sie im Dauereinsatz - und ohne die Möglichkeit, ihre eigenen gelegentlichen Krankheiten auszukurieren - verwundete und verstümmelte junge Frontsoldaten pflegt und die Sterbenden begleitet, von denen es allzu viele gibt. Es kommt aber auch immer wieder zu kleinen Glücksmomenten der Menschlichkeit und zu spontaner Hilfeleistung über die starren Grenzen hinweg.
Nach dem Fall von Stalingrad beginnt der Rückzug. Gelegentlich droht das Lazarett hinter die Front zu geraten. Auch auf dem verworrenen Weg Richtung Westen gibt es viel und schwere, belastende Arbeit. Die amerikanische Kriegsgefangenschaft, ein bisschen provoziert angesichts des drohenden russischen Einmarsches, ist schließlich auch kein Zuckerschlecken, nicht einmal für eine Rotkreuzschwester.
Ein paar Monate nach Kriegsende darf Erika nach Hause. Aber dort warten neue Herausforderungen, denn nichts ist mehr, wie es war, die Orte sind zerstört, und im Haus wohnen Fremde ...
Anrührend schlicht und sachlich, packend, mit hervorragender Beobachtungs- und Erinnerungsgabe und großem Einfühlungsvermögen, dabei ohne jegliche Sentimentalität und ohne Selbstmitleid beschreibt Erika Summ ihre Kindheit und Jugend und vor allem ihren Alltag als Frontschwester mit den wenigen Höhen und vielen Tiefen. Heute gibt es viele autobiografische Veröffentlichungen, mittels derer man sich ein Bild vom Leben im Zweiten Weltkrieg machen kann. Der sowohl physisch als auch psychisch extrem harte Einsatz der Frontschwestern wird jedoch selten thematisiert, obwohl seine Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte. Daher füllen die Erinnerungen der sympathisch erscheinenden Autorin eine Lücke.
Spannende Lektüre, die anrührt und einen unmittelbaren Eindruck von den Opfern und der Sinnlosigkeit des großen Menschenschlachtens in der damaligen UdSSR vermittelt.
Regina Karolyi / aus amazon.de


Schlüssel-Kinder - mehr zum Buch

Ich bin glücklich, meine Kindheit und Jugend noch einmal zu erleben. Ich schenke meinen Bekannten zu jeder sich bietenden Gelegenheit ein Buch der Zeitgut-Reihe.
Hiltrud Rüthen, Hagen

Auch unter meinen Spielkameraden gab es Schlüsselkinder. Aber das war in der Schweiz. Und wie wenig vergleichbar das mit den Nachkriegsjahren in Deutschland ist, wurde mir bei der Lektüre der 46 Geschichten bewusst. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten, die wesentlich sind. Mein bester Freund fand die Wohnung nach Schulschluss ebenso leer wie sein unbekannter Leidensgenosse im Norden. Und er musste sich ebenfalls temporäre Ersatzeltern suchen, gute Geschichten zurechtlegen, in Selbstdisziplin und Verzicht üben. Zudem ist Armut immer relativ. Wenn alle ein Fahrrad haben, ist ein Tretroller eben wie ein fahrendes Nichts. Wenn mehr Waren da sind, ist wenig Taschengeld noch weniger. Sich an Kleinigkeiten erfreuen können, gehört zu den Künsten, die überall schwer zu erlernen sind. Und wie wir heute von der Glücksforschung wissen, hat Lebensstandard nur bedingt mir Lebensqualität zu tun.
Erzählt werden in diesem Band Geschichten von Altlasten und vom Neubeginn, von Trauer und Hoffnung, von Freundschaften und Verletzungen. Auf Materielles können Kinder ganz offensichtlich viel besser verzichten, als viele Erwachsenen meinen. Vielleicht müssten die Verursacher moderner Schlüsselkinder diesen Band lesen, um zu merken, wie wichtig Gespräche am Küchentisch und ein Hallo beim Nachhausekommen für die kindliche Seele ist. Wer gibt den Band Schlüssel-Kinder 1970-1990 heraus?
Mein Fazit: Ein bewegender Einblick in Kinderseelen, die ersetzen müssen, was nicht ersetzbar ist. Mich störte nur, dass der Herausgeber Autoren wiederholt zu Worte kommen lässt, die ich bereits unter die professionellen Geschichtenerzähler einreihe. Denn in ihren Texten verdrängt das gestaltende Moment oft das Authentische.
Fuchs Werner Dr. / aus amazon.de


Sei tausendmal gegrüßt - mehr zum Buch

Hatte noch nie von ihrem Verlag gehört und bin begeistert. Ich interessiere mich sehr für den Alltag vergangener Zeiten, besonders während des Dritten Reiches, und wer kann davon besser erzählen als Zeitzeugen? Bin sehr berührt von dem Buch, insbesondere von dem letzten Brief von Irene an ihren Mann. Danke für die Brücke in die Vergangenheit!
Dr. Maren Kaiser, Burgrieden


Spasibo Iwan - Danke Soldat - mehr zum Buch

Eine fesselnde Erzählung von der Ostfront und der russischen Kriegsgefangenschaft wie ich sie noch nie gelesen oder gehört habe. Dieses Buch trägt zur Versöhnung bei. Mein Bild von den "bösen" Russen hat sich verändert.
Ulrich Mühlberger, Frankfurt/M.

Sehr gut, authentisch geschrieben, sachlich fair und spannend.
Joachim Wortmann, Wallerfangen

Ein tolles Buch. Elfriede Rosar, Riegelsberg

Ein bewegendes und aufschlussreiches Buch, ohne die bekannten Vorurteile. Russische Menschen, wie man sie aus der Literatur des 19. Jahrhunderts kennt.
Heinz Westphal, Berlin


Spurensuche in Moskau und Twer - mehr zum Buch

Eine hervorragende, eindrucksvolle und informative Verbindung von persönlicher Erinnerung (Kriegsgefangenschaft) und Gegenwart. Ein kluges, anregendes Buch.
Prof. Dr. M. Jessen-Klingenberg

Der Autor hat die Angst als junger Soldat und den Hunger in der Gefangenschaft sehr realistisch beschrieben. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, wir hätten von einander abgeschrieben.
Rudi Scheid, Tholey

Gut ist die Verbindung der beiden Zeitebenen - Zeit der Gefangenschaft - Zeit im heutigen Rußland.
Helmut Quack, Husum

Ein klarer Bericht, der auch der Völkerverständigung dient.
Prof. Dr. Klaus Meyer


Sterne über Ost und West - mehr zum Buch

Wie wird man ausgerechnet Astronom? - Und dann auch noch in einer Zeit der Entbehrungen, in der es am Notwendigsten fehlt, geschweige denn, dass man Komponten eines Teleskops käuflich erwerben könnte ...
Heinz Neckel beschreibt den Beginn seines Werdegangs als Astronom: Zunächst erlebte der 1930 geborene Autor seine Kindheit wie viele seiner Zeitgenossen. In Rostock geht der Nationalsozialismus im Großen und Ganzen an dem Jungen und seiner Familie vorbei. Kinderlandverschickung, Ernteeinsätze, Bombennächte im Keller, der vergebliche Versuch, der russischen Besatzung zu entgehen, und schließlich im Haus einquartierte russische Offiziere; die Dramatik der Kriegsjahre gehört zu solchen Biografien.
Über ein Fernrohr, das sein kleiner Bruder geschenkt bekommt, gelangt Heinz Neckel zu seinem Interesse an der Astronomie, das ihn nie mehr loslassen wird. Auf abenteuerlichstem Wege, teils in einem alten Luftwaffen-Zeuglager, besorgt er sich die Bauteile für ein Teleskop, das dann auch in seiner Schule eingesetzt wird.
Dort gelingt es Heinz, mit seinem entsprechend umgerüsteten Fernrohr scharfe Fotos der partiellen Sonnenfinsternis von 1949 zu erzeugen.
Da Heinz nicht in die FDJ eingetreten ist, bekommt er nur mit Glück einen Studienplatz in Rostock und anschließend in Jena. Auf Dauer kann er sich mit dem politischen System nicht anfreunden. Deshalb flieht er in den Westen, nach Heidelberg. Dort trifft er völlig mittellos ein, aber immerhin hat er einen Studienplatz. Zunächst muss er sich mühsam mit schlecht bezahlten Jobs durchschlagen, aber er geht seinen Weg, auf dem ihn der Leser bis zur Promotion begleitet.
Für Neckels Altersgenossen ist es bewundernswert, für Jüngere unvorstellbar, mit welcher Beharrlichkeit der junge Mann allen Widrigkeiten zum Trotz - Mangel der Nachkriegszeit, ein ungeliebtes, keineswegs ungefährliches politisches System, im Westen schließlich totale Armut - sein Steckenpferd zum Beruf macht. Der Autor schildert diesen Ausschnitt seiner Biografie ohne "altkluge" Sentimentalität, dafür jedoch sehr unterhaltsam und mit einem Schuss charmanten Humors - es macht ganz einfach Spaß, das Buch zu lesen. Sachkenntnisse braucht man nicht, man erfährt jedoch nebenbei eine ganze Menge über Astronomie und natürlich über den Abschnitt der deutschen Geschichte, in dem das Buch spielt.
Wirklich lesenswert!
Regina Karolyi / aus amazon.de


Stöckchen-Hiebe - mehr zum Buch

Besser als durch diese Zeitzeugenberichte kann man kaum über die Kinder- und Jugendzeit der Eltern und Großeltern unterrichtet und informiert werden. Man merkt hier wieder, dass Geschichte die Summe von unzähligen Einzelschicksalen ist.
Patrick Zinder, Bremerhaven

Ich fand das Buch sehr interessant. Durch dieses Buch habe ich mehr über diese Zeit erfahren als im Geschichtsunterricht. Die Geschichten halten uns vor Augen, wie gut es uns geht, auch wenn wir bisher dachten, es geht uns schlecht.
Maren Mielke, Strausberg

Lese fast jeden Tag Berichte und Geschichten ihres Verlages und bin mehr als gerührt über all die Ereignisse und Erlebnisse dieser Zeitzeugen. Die Augen bleiben nicht trocken. Danke sagt Ihnen
Klaus Gottschalk, Friedeburg

Das Buch war für mich sehr hilfreich. Ich arbeite im Dresdner Schulmuseum und kann nun den Kindern viel interessante Geschichten erzählen.
Heidemarie Zeidler, Dresden

Etwa 40 Zeitzeugen berichten hier aus ihrer Kindheit. Erzählt werden der Alltag, aber auch besondere Erlebnisse aus Deutschland zwischen den Weltkriegen. Diese Zeit war durch Reparationszahlungen, Inflation, Deflation und Arbeitslosigkeit sehr schwer und für viele durch Armut und Hunger geprägt. Elektrizität und das Auto hielten gerade erst Einzug.
Der Leser erfährt, wie diese Zeit aus der Sicht der Kinder empfunden wurde. Es sind einfache, ehrliche Berichte aus den Familien, über das Leben auf dem Lande und in der Stadt, einen Waschtag, Besuch bei den Großeltern, Schulstreiche oder einen schönen Sonntagsspaziergang. Es entsteht ein sehr persönlicher, gefühlvoller Eindruck aus einem Deutschland, das gar nicht so lange her ist - und doch so völlig anders. Die Politik stellt nur den Hintergrund, zeigt sich aber in den Sorgen der Eltern, den Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten und der verzweifelten Suche nach einem Ausweg aus dem politischen Chaos - 23 Mal wechselte die Regierung in jenen beiden Jahrzehnten.
Christian von Montfort / aus amazon.de

Endlich mal eine Buchreihe, die aus dem Leben kommt, sehr gut, weiter so!
Rolf Otto, Balve


Täglich Krieg - mehr zum Buch

1000 Erinnerungen wurden wieder wach, der Bombenkrieg in Berlin, aber auch ein ungeheures Glücksgefühl, all das überlebt zu haben. Anne Woll, Duisburg

Was bedeutet eigentlich Krieg? Sind es lediglich nackte Zahlen, Daten und Fakten der Geschichtsschreibung, welche den Inhalt dieser Worthülse mit Namen KRIEG beschreiben können?
Nein!
Es sind die hier gesammelten Berichte von Zeitzeugen (Soldaten, Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern, Flüchtlingen und Zivilisten), die mehr als nur erahnen lassen, was sich in der Zeit zwischen 1939 und 1945 millionenfach in Europa abgespielt hat. Die hier beschriebenen Einzelschicksale geben Zeile um Zeile Einblick in das düsterste Kapitel Menschheitsgeschichte, welches man sich überhaupt nur vorstellen kann...
Publikationen zum Thema Krieg, besonders zum Zweiten Weltkrieg, sind bereits in großer Zahl erschienen, einige davon habe ich inzwischen gelesen - aber nur wenige haben mich so gefesselt, so aufgeklärt, so ernüchtert wie diese hier...
Die Berichte geben den Menschen dieser Zeit eine Stimme - die abgedruckten Fotos verleihen den Autoren ein Gesicht - Krieg wird plötzlich greifbar - rückt näher...
Nach manchem Zeitzeugenbericht mochte ich das Buch einfach nur noch zur Seite legen - mit meinen Gedanken zum Text pausieren, dieses Buch ist kein Roman, keine Fiktion - aber genau dies wünschte man sich an vielen Stellen, man wünschte einfach nur, dass eben diese beschriebenen Erlebnisse nicht stattfanden. - Unvorstellbar, welch alptraumhaften Szenarien hier oft beschrieben werden.
Von der Ost- bis zur Westfront - von Dänemark bis Italien wird verdeutlicht, was für eine unwirkliche und unmenschliche Zeit die Jahre 1939 bis 1945 gewesen sind. - Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus wird dem Leser die Möglichkeit gegeben diese Jahre und die damit in Verbindung stehenden, historischen, Ereignisse näher zu betrachten...
Über manchen Zeitzeugen wünschte man sich mehr in Erfahrung bringen zu können - würde man gerne wissen wie es für diese Frau, oder jenen Mann nach der Kapitulation weiterging...
Einen schnellen Überblick über die wichtigsten militärischen und politischen Ereignisse der Kriegsjahre 39/45 gibt die einführende Chronologie. Ein Ortsregister zeigt auf, zu welchen Städten und Regionen man auf welchen Seiten fündig werden kann...
5 Sterne - jeder Stern weniger würde den Zeitzeugen, die es sicherlich einige Überwindung gekostet haben mag hier zu berichten, um die Ereignisse dieser schwierigen Zeit festzuhalten, nicht gerecht werden!
Stephan Seither / aus amazon.de

Die Dokumentation dieser Zeit gelingt Ihnen in vorbildlicher Weise.
Hermann Kösjan, Lohmar


Treiben gegen den Strom - mehr zum Buch

Der Autor berichtet in dem Buch über seine Erlebnisse als Schüler, Luftwaffenhelfer und Soldat. Was er erlebt, läßt ihn schon frühzeitig auf Distanz zu der Herrenmenschenideologie der Nationalsozialisten gehen. Seine Einstellung zu Krieg und Gewalt bringt ihn bereits als Schüler in Konflikt mit den Herrschenden, ohne dass er sein Handeln oder Nichthandeln als Widerstand heroisiert. Er schildert vielmehr seine misslingenden Versuche sich anzupassen und seine Ängste. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches, den er in Dresden erlebt, beteiligt er sich von Anfang an am Aufbau eines demokratischen und friedlichen Deutschlands. Er verhehlt nicht seine anfängliche Sympathie für die Kommunisten, die er wegen ihres Widerstandes im 3. Reich bewunderte. Sehr schnell aber erkennt er, dass gerade von den Kommunisten die Gefahr einer erneuten Diktatur ausgeht. Aus dem anfänglichen Widerstehen wird schon bald bewusster Widerstand. 1952 wird er vom Staatssicherheitsdienst der DDR verhaftet und landet im Zuchthaus Bautzen. Eindringlich, jedoch ohne Hass und ohne zu lamentieren beschreibt er die Zeit in der Stasi-Untersuchungshaft, den Prozess und die Tücken in der Urteilsbegründung, die Haft im Zuchthaus Bautzen II und im Arbeitslager. Nach seiner Entlassung aus der Haftanstalt Bautzen II siedelt er in die Bundesrepublik über. Auch hier wird er wieder sehr schnell politisch aktiv. Seine berufliche Tätigkeiten als Journalist, Filmemacher und Referent der politischen Bildung werden von seinem Streben nach Toleranz und Verständigung bestimmt. Immer wieder sucht er die Auseinandersetzung mit radikalen und extremistischen Heilsverkündern und deren Anhängern. Toleranz und Demokratie sind für ihn Herzensanliegen. Widerstand, dort wo er erforderlich wird, gilt für ihn als moralische Verpflichtung.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es vermittelt nicht nur eindrucksvolle Einblicke in die Widerstandstätigkeit des Autors, sondern auch in seine Gefühlswelt, seine Beziehungen zu seinen Eltern, seiner Partnerin und seinen Freunden, die ihm stets zur Seite gestanden haben. Besonders beeindruckt hat mich, wie der Autor auch in außerordentlich dramatischen Situationen immer wieder Kraft aus sich selbst und seiner Überzeugung schöpfen konnte. Das Buch vermittelt Einblicke in eine Zeit, die für die meisten Menschen heute schon Geschichte ist. Es läßt die Not, das Chaos und vor allem auch die Hoffnungen auf ein besseres Morgen lebendig werden. Der Autor nimmt die Leserin, den Leser mit in seine Welt. Er vermeidet jeden Anschein von moralischer Überlegenheit. Im Gegenteil, er offenbart seine Zweifel, seine Ängste, seine Schuldgefühle. Und dabei gelingt es ihm, den Widerstand gegen totalitäre Herrschaftsansprüche vom Sockel des Heldentums herunterzuholen, und ihn zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Während Teile der Politik und Gesellschaft mit dem Argument "Wir müssen nach vorn blicken" den Mantel des Vergessens über die menschenverachtende Gewalt zweier diktatorischer Systeme ausbreiten, schreibt der Autor gegen dieses Vergessen an. Eine Gemeinschaft, die ihre Vergangenheit verdrängt oder vergisst, kann aus ihr nichts lernen und ist unfähig, erneut drohenden totalitären Herrschaftsansprüchen entgegenzutreten. Bei allem Ernst, den das Thema gebietet, bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Es ist ein politisches Buch, liest sich jedoch spannend wie ein Krimi, und es ist ein authentisches Buch, in einer verständlichen, zugleich eindringlichen Sprache geschrieben. Ein wertvolles Buch, das ich vielen, vor allem auch jungen Leserinnen und Lesern, wünsche.
Alena Sarholz / aus amazon.de


Und weiter geht es doch - mehr zum Buch

Ihre Bücher sind wunderbar! Sie hätten viel früher erscheinen müssen. Ich habe diese Art von Geschichtsvermittlung jahrelang vermißt.
Gisela Hintze, Bad Bodenteich

Der Krieg ist aus, 60 Millionen Menschen sind tot. Deutschland, so wie man es kannte, existiert nicht länger. Für ein Kind der Wohlstandsgesellschaft der Bundesrepublik haben diese historischen Fakten mittlerweile etwas Irreales. Zwar spulen sich Filmaufnahmen im Gehirn ab, die von vier Besatzungszonen sprechen, in die Deutschland aufgeteilt war. Die von Entnazifizierung, Reeducation, Morgenthau- und Marshallplänen, von ersten Versuchen, Demokratie aufzubauen, von der Berlin-Blockade, der Gründung der beiden deutschen Staaten und dem Wirtschaftswunder handeln. Aber trotzdem bleibt eine unüberbrückbar scheinende Distanz zwischen den Kindern, die wie selbstverständlich mit Computern aufwachsen, von einem Rechtsstaat beschützt werden, Mangel nur aus Büchern kennen und medizinische Versorgung für ein selbstverständliches Grundrecht halten, und den Menschen, die in den Jahren 1945 bis 1950 um ihr Überleben kämpften. Man hält, obwohl man die Großeltern als vernünftige Menschen kennt, die damaligen Zeiten für endgültig erledigt, wie aus einer anderen Epoche, die damals lebenden Menschen für hilflose und unmündige Dispositionsmasse der Mächtigen.
"Und weiter geht es doch" ist der Titel eines Buches, das diese Einstellung gründlich korrigieren kann. Es finden darin 45 Erlebnisberichte von Zeitzeugen, die ihre ganz individuellen Geschichten aus dieser Zeit schildern. Sie erzählen einfach, unkompliziert, direkt und mit manchmal erstaunlicher Offenheit. Nur wenige Stilmittel verschönern die Sprache; handfeste Menschen erzählen von handfesten Ereignissen.
In den Geschichten findet sich ein breites Spektrum an Situationen und Stimmungen, Männern und Frauen, in Kriegsgefangenschaft, zu Hause und sehr häufig auf der Flucht. Sie erzählen von dem, was sie in ihrem Alltag, der eigentlich keiner war, bewegte und antrieb weiterzumachen.
Ständiger Begleiter der Menschen ist der Mangel an allem, vor allem an Wohnraum und Nahrungsmitteln, der sie zwar nicht bricht, aber doch verändert. Manchmal komisch für den heutigen Zeitgenossen, eigentlich jedoch bedrückend ist beispielsweise das kollektive Ignorieren der Gesetze, so zum Beispiel beim Hamstern. Erschreckend sind die Hilflosigkeit und die Abhängigkeit des eigenen Lebens von äußeren Umständen, mit denen man konfrontiert wird; es gibt nun einmal keinen Supermarkt, in dem sich Überfluß genießen ließe. Und ob man im Krankenhaus als hochschwangere Frau ein Bett findet, und wenn, ob man von Ungeziefer unbehelligt bleibt, steht in den Sternen. Jeder Tag bedeutet einen neuen Tag des Kampfes um das Allernötigste.
Die Schilderungen der Armut und des Mangels sind deprimierend. Furchtbar sind jedoch die Beschreibungen der Mißhandlungen Kriegsgefangener und illegaler Grenzgänger durch die Rote Armee. Aber auch die westlichen Besatzer kommen nicht so gut weg, wie man das erwarten könnte: Bürokratische Hemmnisse und teilweise kleinkariertes Verhalten zeigen, dass es nicht empfehlenswert ist, einem Volk anzugehören, das einen Krieg verloren hat.
Aber das Buch ist keine Sammlung von Katzenjammer. Man findet Zeit, ebenso die Schönheit und die Freude zu genießen, die auch in Nachkriegszeiten nicht wirklich tot zu kriegen sind. Anekdoten hindern uns daran, die Menschen der Nachkriegsjahre als verbitterte Überlebenskämpfer zu sehen, die ihre Menschlichkeit auf dem Altar der Realität geopfert haben. Die Kultur wird wiederbelebt, und auch hungrige Zuschauer genießen Varietés, Theateraufführungen und Orgelkonzerte. Die Faszination des universitären Wissens erfaßt auch den Studenten, der in einer Bude ohne Heizung sein Dasein fristet. Die aus Ostpreußen geflohene und praktisch ohne Besitz dastehende Musikerin freut sich über die unglaubliche Schönheit des Frühlings im Bayerischen Wald und der Kriegsgefangene in Frankreich schenkt einem armen Franzosen zu Weihnachten eine kostbare Zigarette und Nahrungsmittel.
Charakterlosigkeit aber auch heutzutage selten gewordene, zu Tränen rührende Menschlichkeit auf Seiten der Besetzten und auf Seiten der Besatzer kennzeichnen diese Zeit, die in ihrer Vielschichtigkeit und Komplexität in kein historisches Schema, das man im Geschichtsunterricht aufgebaut hat, so richtig hinein passt. Es sind Geschichten von Menschen wie du und ich, die leiden, lachen, lieben und kämpfen, mit sich selbst und der Realität, die ihnen nichts schenkt.
Was uns, den Leser des 21. Jahrhunderts, zusätzlich belastet, sind die Trauer und die Wut über das Geschehene. Interessant ist, dass die Frage des Warum, die seit dreißig Jahren die deutsche Gesellschaft immer wieder vor Rätsel stellt, in diesem Buch praktisch keine Rolle spielt. Zum einen sind die meisten Erzähler zu jung, als dass sie ihr Kreuz einst bei einer bestimmten Partei hätten machen können. Zum anderen begreift man, dass diese und andere Fragen damals einfach nicht relevant waren. Man hatte keine Zeit, über die Vergangenheit nachzudenken, da die Gegenwart die volle Aufmerksamkeit erforderte.
Zwei Sachen kann uns dieses Buch lehren. Zum einen verändert sich für die Kinder der Windows95-Generation das Geschichtsbild. Die Menschen der Nachkriegszeit sind plötzlich keine naiven Objekte der Geschichte mehr, die sich geistlos und des Mitleids bedürftig durch die Jahre quälen. Gereift durch Entbehrungen und grausame Erfahrungen sind sie uns heutigen Menschen ebenbürtig, wenn nicht überlegen in ihrem Anspruch auf eine realistische Sichtweise der Dinge. Sie sind Kinder des 20. Jahrhunderts, voll des Schreckens, aber auch voll der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die wir alle, trotz unseres Wohlstandes, im Grunde ebenfalls teilen.
Auch früher gab es Menschen, die bewußt lebten, und einst werden auch uns Menschen aus der Retrospektive kritisch betrachten. Und ob wir oder die Menschen der Nachkriegszeit als naiver und schuldiger an ihrer Umwelt betrachtet werden, ist ungewiss.
Das zweite, was uns dieses Buch zeigt, ist eine von jeglicher Ideologie befreite, ganz einfache und doch eine der bisher überzeugendsten Antworten auf die Frage, warum nie wieder Krieg sein darf.
Michael Jack / aus amazon.de


Unvergessene Ferienzeit - mehr zum Buch

Das weite, breite Spektrum der Autoren und ihrer Texte hat mir besonders gefallen.
Hans Werner Krafft, Schieder-Schwalenberg

Die einzelnen Erlebnisse sind so lebendig geschrieben, dass man glaubt, dabeigewesen zu sein.
Elisabeth Wagner, Uelzen

Ich arbeite beruflich mit Demenzkranken im Pflegeheim. Da sind ihre Bücher für mich eine Fundgrube für meine Biografiearbeit! Ich werde sie für eigene Informationen nutzen aber auch zum Vorlesen. Ich bin froh, ihre Buchreihe der Zeitzeugenberichte gefunden zu haben. Karola Wohld, Rieseby

Die Augenzeugenberichte und -geschichten sind lebendige Geschichte des 20. Jahrhunderts. Klasse!!
Rudolf Laux, Pfofeld


Unvergessene Schulzeit - mehr zum Buch

Sehr gute Erinnerungen, die viele Schreiber sehr lebendig geschildert haben. Ich sah meine eigene Kindheit und Jugendzeit.
Dr. Käthe Weischenberg, Lünen

Besser als jeder Geschichtsunterricht.
Monika Brandhorst, Schwalmtal

Wie immer SUPER. Eine kleine Kritik: Meine Nachtruhe war dahin, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Rebecca Oruc, Recklinghausen

Ich habe mit großem Interesse und vielen bewegenden Erinnerungen gelesen. Vielen Dank für die kleinen persönlichen Zeitdokumente!
Erika Bernsen, Oberhausen

Ich habe schon mehrere Bände Ihrer Reihe gelesen und bin von dieser Art, Geschichte lebendig zu machen, begeistert.
Michaela Gröning, Kirchzarten

Die Geschichten der sog. "kleinen Leute" sind viel interessanter als die offiziellen Geschichtsbücher.
Elisabeth Wenzel, Karlsruhe

Das Buch war ganz toll, es ist Geschichte pur! Nur schade, dass es so schnell ausgelesen war!!!
Margot Krems, Wiesbaden


Unvergessene Weihnachten - mehr zum Buch

Ein sehr schönes Buch voller Erinnerungen.
Gisela Dienst, Elkershausen

Eines der besten Weihnachtsbücher, das ich seit langem gelesen habe. Die Geschichten sind warmherzig und haben genau die richtige Länge.
Joachim Schmidbauer, Nerchau

Durch Zufall fiel mir bei Weihnachtseinkäufen der Doppelband 2-4 „Unvergessene Weihnachten“ in die Hand. Total fasziniert konnte ich das Buch nicht wieder aus der Hand legen und las es in 2 Tagen von vorn bis hinten durch. Die schönsten und kuriosesten Kindheitserinnerungen wurden wieder in mir wach. In kürzester Zeit erwarb ich die fehlenden Bände und nun schwelge ich weiter in Erinnerungen. Besonders die Zeit vor 1950 interessiert mich sehr. Danke für diese schöne Sammlung an Weihnachtserinnerungen.
Veronika Heina

Ich finde das Buch (Doppelband 1 und 3) großartig. Ich bin Jahrgang 1924. Beim Lesen bin ich wieder Kind geworden.
Margarete Hergert, Frankfurt

Jede Geschichte beschreibt andere Weihnachten. Sie sind fröhlich, ernst, auch nachdenklich und besinnlich. Manche auch etwas traurig und wehmütig. Sehr interessant und geschichtlich sehr wertvoll.
So erfahre ich, was meine Groß- und Urgroßeltern erlebt haben.
Daniela Grimm, Meiningen

Die Bände "Unvergessene Weihnachten" sind jeder für sich ein Erlebnis. So auch der Band 4. Genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit.
Christina Telker, Bernau

Ich finde Ihre Reihe ausgezeichnet. Geschichte wird anschaulich. Mir gefällt die Mischung verschiedener sozialer Milieus, auch dass Lustiges und Trauriges vermischt wird. Das ist Realität. Ich werde weiterhin Bücher aus dieser Reihe kaufen.
Ricarda Mafille

Ich arbeite schon seit längerem mit ihren Büchern in der Altenpflege. Die Geschichten wecken Erinnerungen bei alten Menschen und regen zum Gespräch an. Danke!!!
Ellen Peter, Springe

Besonders gut fand ich die ausführlichen Quellenangaben (Autoren, Orte...)
Rosemarie Schlitt, Runkel

Eines der besten Weihnachtsbücher (Band 3), das ich seit langem gelesen habe. Die Geschichten sind warmherzig erzählt und haben genau die richtige Länge.
Sabine Peetz, Hof

Bin Jahrgang 1937. Beim Lesen: lachen und weinen, und immer wieder die Gedanken: Ja, so wars! Schwere Zeiten; aber schön waren der Einfallsreichtum und das Sich-Freuen-Können!
Brigitte Kuhn, Hannover

Das Buch war für mich das allerschönste Weihnachtsgeschenk. So viel Kindheitserinnerungen wurden wach. Herrlich geschrieben; vieles macht traurig, meistens jedoch musste ich schmunzeln und lachen. Eine tolle Idee, Erinnerungen unterschiedlicher Generationen aufschreiben zu lassen, damit viele Menschen daran teilhaben können!
Margitta Arnecke, Blankenburg

Noch niemals hat mich ein Buch so gefreut, ich fühlte mich oft in meine Kindheit versetzt, habe vieles genauso erlebt.
Eva Zeising, Leipzig

Phantastisch! Ich bin erstaunt, wie diese Geschichten meine neunjährige Enkelin immer wieder faszinieren. So wird Geschichte ein wenig weitergegeben.
Juliane Müller, Zweibrücken

Mittlerweile habe ich schon mehrere Zeitgut-Taschenbücher. Angefangen hat alles in der vergangenen Adventszeit, wo ich durch einen Zeitungsartikel auf "Unvergessene Weihnachten Band 1" stieß und seitdem fast "süchtig" nach neuen Zeitgut-Bänden bin. Besonders gefällt mir, dass es sich um authentische Berichte handelt, die die damalige Zeit anschaulich machen. Das erinnert mich an Berichte meiner Eltern und Großeltern aus jenen Zeiten.
Manuela Christiansen, Aldenhoven

Die Geschichten sind einfach prima zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest. In dieser Preisklasse eignen sich die Bücher auch herrlich als kleines Geschenk.
Sandra Wiegand, Schwalmstadt

Ich liebe diese Zeitdokumente und möchte noch mehr von Unvergessene Weihnachten lesen.
Annemie Pesch, Erftstadt

Sehr interessant und wichtig. Es zeigt was Menschen alles aushalten können und trotzdem hoffen, helfen und nicht verzagen. Die Nachkriegszeit darf nicht vergessen werden, als Mahnung für die nächsten Generationen, aber auch nicht die Schilderung von Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft, Glaube und Hoffnung. Die Fotos ergänzen wunderbar das geschilderte Zeitgeschehen.
Ortrud Barros, Moers


Vergebliches Exil - mehr zum Buch

Ein kleines Büchlein von 80 Seiten, das auf beeindruckende Weise das Schicksal einer jüdischen Berliner Familie zwischen den Jahren 1936 und 1948 beleuchtet. Auf diesen wenigen Seiten, die sehr viele Reproduktionen von Zeitdokumenten (Fotos, amtliche Dokumente, Briefe) enthalten, wird an einem Einzelschicksal deutlich, was historische Werke, die die Hitlerzeit insgesamt beleuchten, oft nicht zu zeigen vermögen: Das Schicksal der in Deutschland verfolgten jüdischen Familien, die nicht einmal durch rechtzeitige Flucht ins Ausland dauerhaft der Verfolgung entkommen konnten. Der Autor ist 1926 in Berlin geboren und mit seinen Eltern 1936 nach Italien ausgewandert. Bis 1943 besuchte er ein jüdisches Gymnasium in Mailand; die Familie sah sich zwar Repressionen ausgesetzt, war aber nicht an Leib und Leben bedroht. Als jedoch nach dem Sturz Mussolinis 1943 deutsche Truppen Oberitalien erobern, beginnt auch dort eine gandenlose Verfolgung. Der Vater des Autors wird bei einer Razzia der Wehrmacht festgenommen, deportiert und ermordet. Mutter und Sohn gelangen mit Hilfe von Schleusern nach mehreren vergeblichen Versuchen in die Schweiz, wo sie die Hitlerzeit überleben. Doch das Buch endet nicht 1945, sondern dokumentiert auch die verzweifelte und vergebliche Suche des Autors nach seinem Vater in den folgenden Jahren, bis schließlich die letzte Hoffnung auf ein Überleben des Vaters erlischt. Der Bericht Jakubowskis ist für jeden Leser, der sich für die Hitlerzeit interessiert, uneingeschränkt lesenswert. Er erscheint gerade für Unterrichtszwecke besonders gut geeignet.
Martin Loehnig / aus amazon.de

Kurz vor seinem Tod rekonstruiert der Berliner Beamte Hans Jakubowski das Exil seines Vaters Isidor. Hans wurde 1936, wegen seiner jüdischen Herkunft immer mehr schikaniert, nach Italien geschickt, die Eltern folgten 1938, als der Vater im "Stürmer" denunziert wurde. Die Lage für die Juden verschlechterte sich auch in Italien. Alle nach 1918 eingewanderten Juden sollten binnen eines halben Jahres das Land verlassen, sonst drohe die Ausweisung. Eine Auswanderung nach Übersee scheiterte an den Bedingungen der einzelnen Staaten. 1943 konnte Jakubowski mit seiner Mutter in die Schweiz fliehen, der Vater blieb in einem italienischen Lager interniert. Eine Flucht erschien ihm zu riskant. 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert und starb 1945 auf einem Marsch von dem Nebenlager nach Mauthausen oder Mauthausen selbst.
Dieses Buch enthält eine Reihe von Unterlagen, betreffend das Exil der Familie von 1936 - 1948 in chronologischer Reihenfolge, verbunden durch die Autobiographie Hans Jakubowskis, die bis zu seiner Rückkehr nach Berlin 1958 reicht. Diese einst auf Anraten seiner Frau aufgeschrieben, wurden von seiner Witwe Rita herausgegeben. Der Band ist auf fast jeder Seite bebildert (Aufnahmen von Dokumenten). Abgerundet wird er durch eine Einleitung und ein Nachwort des Historikers Dr. Klaus Voigt.
Unterlagen über das Exil einer deutsch-jüdischen Familie in Italien gibt es nur selten in diesem Umfang. Daher ist dieser Band von sehr großem historischen Interesse. Er stellt daher eine wichtige Quellensammlung dar und ist damit ein wichtiges Hilfsmittel für den Geschichtsunterricht und einschlägige Studien. Deshalb ist diesem Band die größtmögliche Verbreitung vor allem in Schulen und Universitäten sowie anderen Forschungseinrichtungen zu wünschen.
cand. phil. Brigitte Ecker "cand. phil. Brigi.../ aus amazon.de


Vermißt in Stalingrad - mehr zum Buch

Alle Vorstellungskraft reicht nicht aus, um nachvollziehen zu können, was die Soldaten an der Front und in der Gefangenschaft durchlebt haben. Ich verneige mich vor diesen Menchen!!!
Bernd Mäder, Düsseldorf

Ein kleines, aber wohl gerade deshalb so spannendes Buch, von der ersten bis zur letzten Seite. Ehrlich und überzeugend wiedergegeben, haben wir mitgelitten und mitgefroren. Ein mitreissender Beitrag gegen den Krieg!
Yutaka Wada, Sawagun, Japan

Diese realistische Geschichte über einen jungen Soldaten hat mich besonders gefesselt und tief bewegt. Dieser Bestseller ihrer Zeitgut-Reihe sollte zur Pflichtlektüre in den Schulen werden.
Trude Alterhoff, Düsseldorf

Das Buch gehört zu meinen allerbesten Büchern und hat einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek. Auch historisch gesehen äusserst wertvoll!!
Bruno Hafner, Häggenschwil, Schweiz

Die bewegende Geschichte eines jungen Soldaten wird ergreifend erzählt. Ich habe mich gefragt: Wie kann ein Mensch das alles aushalten? Dank an Autor und Verlag für den Mut diesen spannenden Tatsachenbericht aufzuschreiben und zu veröffentlichen.
Eric D. Johnson, New York, USA

Nur durch solche Bücher können wir ja erfahren, was damals geschehen ist...
Hans Kretschmar, Korntal

Das Buch hat mich sehr berührt. Die Hölle 1942/43 in Stalingrad wurde vom Autor sehr bewegend aber schon fast zu schlicht erzählt. Trotzdem hat er mich dazu gebracht, über die Sinnlosigkeit des Krieges nachzudenken.
Semjon Langhammer, Issum

Schonungslos-Erschütternd! Brachte mir das Schicksal meines bei Stalingrad vermissten Bruders nahe.
Marianne Albrecht

Ein fesselndes Soldatenschicksal mit gewaltiger Ausstrahlung. Erzählt wird ohne Pathos und Selbstverherrlichung in einer verständlichen Sprache; dabei ohne Hass auf den Gegner. Ich liebe dieses Buch -über das man lange nachdenken muss - weil es mich auch an meinen vermissten Vater erinnert.
Mitsuo Horiuchi, Tokyo, Japan

Solche Erlebnisberichte sind für die kommende Generation von enormer Bedeutung, weil sie den Schrecken der Kriege im Bewusstsein halten.
Michael Tann, Heringen

Erfreulich: Hier hat kein Schriftsteller eine nach Hörensagen verfaßte Geschichte erfunden. Ein Zeitzeuge berichtet über seine Erlebnisse als junger Soldat in Stalingrad. Das ist authentisch, ehrlich, sehr ergreifend und manchmal auch sehr hart! Respekt dem Verlag für die Veröffentlichung dieses kleinen Werkes gegen Diktatur und Krieg!
Hideki Nagasawa, Kobe, Japan


Vom Ostseestrand in fernes Land - mehr zum Buch

Sehr gut! Schön, dass es derartige Zeugnisse der Vergangenheit gibt, aus denen die Menschen sprechen!
Heidi Paech, Münster

Ein aufregendes Leben, spannend geschildert.
Wilma Bauser, Ellmendingen

Das Buch ist auch jüngeren Leuten zu empfehlen.
Helga Hellmich, Berlin

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich bin selbst Heimatvertriebene aus Pommern. Wir hatten ähnliche Erlebnisse wie in diesem Buch beschrieben!
Gisela Brazio, Neumünster

Ein fantastisches Buch, so spannend und gut geschrieben. Für mich als Australierin war es faszinierend, Margitta Ackers erstaunliche Lebensgeschichte ein bisschen kennenzulernen. Bravo!
Lyn Willson, Chifley Act 2606, Australien


Von Gummibriketts und Heidjern - zum Buch

Mit großer Freude habe ich das o.a. Buch gelesen. Gerade Menschen meiner Generation werden in vielen geschilderten Situationen eigene Erlebnisse wiederfinden. Mir persönlich ging es so, da ich jedes Jahr die Ferien bei meinen Großeltern in Farven bei Bremervörde verbrachte und mit den Jungen des Dorfes manche gleichen oder ähnliche Erlebnisse hatte.
Gerhard Arndt Schäfer, Wingst

Sehr gut, zumal mir Hermannsburg, Schneverdingen und die erwähnten Orte bekannt sind. Für mich persönlich ein wertvolles Zeitdokument.
Anne Peit, Hermannsburg

Eine interessante Lebensgeschichte eines Kriegskindes. Amüsante und interessante Erlebnisse aus der Heide. Eine schöne Lektüre für lange Winterabende.
Ulrich Mühlberger, Frankfurt


Von hier nach drüben - mehr zum Buch

Sehr gut! In der Tat sehr berührend, da Berichte aus dieser Zeit in der BRD jahrzehntelang unterdrückt wurden und so total unbekannt geblieben waren. Weiter so, und noch mehr in die Öffentlichkeit drängen.
Burkhard Steinmetz, Göttingen

Die Tatsachen konnte ich so besser verarbeiten.
Irmgard Jaeger, Hamburg

Trotz der thematisch und sprachlich recht heterogenen Beiträge vermittelt das Buch Einblicke in für die Zeit charakteristische Lebenssituationen. Aus eigenen Erfahrungen kann ich vieles bestätigen.
Prof. Dr. Claus Haebler


Wir sollten Helden sein - mehr zum Buch

Zum Verständnis von Generationslagen sehr wichtig, z.B. - meine Verwendung - in der Ausbildung von Altenpflegern, Sozialpädagogen etc.
Uwe Blank, Gera

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil man sich die Lebensumstände von damals viel besser vorstellen kann, wenn man, anders als im Geschichtsunterricht, die Ängste, Sorgen und Freuden von einzelnen Zeitzeugen aus erster Hand erfährt.
Theresa Hoffmann, Zirndorf

Die Berichte der Zeitzeugen haben mich tief beeindruckt und stark beschäftigt. - Nur wo bleiben die 98 Prozent der Deutschen, die Adolf Hitler legal an die Macht brachten?
Carlo Schultheis, Bad Rodach

Es ist erschütternd, oft erschreckend und aus heutiger Sicht unverständlich, wie dieser Jugend all das geschehen konnte. Doch es ist sehr gut, uns heute darüber zu berichten. Unter diesen traumatischen Erinnerungen leidet auch meine Generation bis heute.
Monika Hüsch, Bochum

Es ist unglaublich beeindruckend, erschreckend und total faszinierend!!! Es kommt selten vor, dass ich mir ein Buch, dass ich mir ausgeliehen habe (Bücherei), anschließend kaufe. Die Geschichten sind unglaublich berührend. Ich bin 18 und das Buch hätte mich sowieso interessiert. Ich arbeite momentan jedoch mit einer Gruppe an einem Theaterstück über das Dritte Reich (in Bezug auf Göttingen). Daher ist mir dieses Buch besonders hilfreich!!! KOMPLIMENT!!!
Otte Mieke, Northeim


Wir wollten leben - mehr zum Buch

Habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen, weil ich selbst ähnliches erlebte. Ein Zeitdokument welches genau das wiederspiegelt, was wir damals als junge Menschen empfunden haben.
Eberhardt Gerlitz, Ajax, Ontario (Canada)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein interessanter Rückblick auf das Leben damals.
Johannes Lai, Wieselburg (Österreich)

... sehr bewegend und erschütternd
Ulrich Zelle, Renscheid


Wo ist Gandhi? - mehr zum Buch

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr unterhaltsam, leicht zu lesen und behandelt dieses schwierige Thema nüchtern und wertfrei. Ein echter Geheimtip.
Stephanie Lenz, Heppenheim

Das Buch hat uns sehr gut gefallen, obwohl es eine sehr traurige Zeit war. Eigentlich sollte jede Generation dieses Buch lesen, damit solch eine Zeit nie wieder kommt. Gerhard Pordzik ist unser Cousin - das es so schlimm war, was Geri mit 13 Jahren erlebt hat, hätte ich nicht geglaubt.
Adolf und Bärbel Westphal, Vlotho

Spannend, ergreifend, aufwühlend; so packend, dass man meint, dabei zu sein. Solche Bücher sollten in der Schule gelesen werden; einen besseren Geschichtsunterricht über den 2. Weltkrieg gibt es nicht!
Wolfgang Siedschlag, Meckenheim


Wo morgens der Hahn kräht - mehr zum Buch

Habe meine Kindheit gespürt. Bin glücklich, traurig und nachdenklich zugleich. Sie haben einen dankbaren Leser mehr.
Teo Kruse, Krempe

Es ist mein erstes Buch von Ihrem Verlag und es wird nicht das letzte sein!
Dieter Winkler, Mühlau

Bemerkenswerte Eindrücke in Deutschlands Vergangenheit, vieles aus der ersten Hälte des 20 Jh., aber auch noch 50er und 60er Jahre. Bemerkenswert, da Arbeitsverhalten und Wohnverhältnisse doch recht anders waren als heute und weil offensichtlich das Leben weniger durch große Politik als durch die Erfordernisse der Arbeitswelt bestimmt wurde.
Dr. Friedhilde Meyer, Frankenthal

Das Buch war für mich eine schöne Reise in die Vergangenheit.
Agnieszka Kubik, Regis-Breitingen

Eignet sich gut zum Vorlesen im Altenheim; Erinnerungen werden geweckt, Anregung für Gespräche und Austausch unter den Bewohnern gegeben; gerade wegen oft "einfacher Sprache aus dem Herzen". Werde Zeitgut gerne an Kollegen weiterempfehlen!
Elke Schäfer, Siegburg

Ich habe als Kind die 50er Jahre auf dem Lande erlebt. Ich hatte immer Hunger, "mitwachsende" Kleidung, aber eine wunderbare Kindheit. Dieses Buch hat mir das Herz geöffnet.
Hans Steffen Raithel

Manches erinnert mich an Dinge, welche unsere Mutter meinen Geschwistern und mir in unserer Kindheit erzählte. Beim Kartoffelnlesen, Rübenernten oder beim Obstauflesen verging die Zeit und wir Kinder arbeiteten gerne, wenn unsere Mutter von früher erzählte.
Heide Schulz, Kupferzell-Feßbach

Eine gelungene Auswahl erlebter Zeitgeschichte.
Charlotte Sommer, Bomlitz

"Kleine Geschichten, die das Leben schrieb", so könnte der Titel ebenfalls lauten. Menschen "wie Du und ich" haben kleine und große Ereignisse ihrer Kindheit zwischen 1912 und 1968 aufgeschrieben und damit für uns alle festgehalten. Und das ist es, was es auch aus meiner Sicht so wichtig macht! Das, was diese Menschen zu erzählen haben (ob die Tochter eines Schäfers oder die eines Gutsbesitzers und damit quer durch alle Gesellschaftsschichten) ist nicht nur angenehm und manchmal auch spannend zu lesen, sondern irgendwie ja auch ein Teil unserer Geschichte! Nicht die "große" Geschichte, wie sie uns in der Schule und in Fernsehdokumentationen präsentiert wird, sondern der Alltag einer vergangenen Zeit. Hier werden ganz persönliche Erfahrungen und Erinnerungen erzählt, mal schön, mal traurig. Ganz so, wie man es damals als Kind erlebt hat.
Dieses Buch sei vor allem all' jenen ans Herz gelegt, die (so wie ich selbst) niemanden mehr in der Familie haben, der noch erzählen könnte, wie es in der "guten alten Zeit" so war!
Einen Stern habe ich deshalb in der Bewertung "abgezogen", weil ich mir ein bißchen mehr chronologische Sortierung gewünscht hätte. Oft war ich gedanklich noch bei der vorherigen Geschichte von 1912 und fand mich bei der nächsten schon mitten in den vierziger Jahren wieder. Ansonsten aber: Absolut lesenswert!
Britta Bärenike "Das Lektorat" / aus amazon.de


Zwei Brüder allein - mehr zum Buch

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in das Geschehen hineinversetzten - mein Opa war auch Flüchtling, deshalb hat mich das Schicksal sehr berührt. Werde mir auf jeden Fall mehr Ihrer Bücher kaufen!
Johannes Papke, Fürth

Sehr interessant und lebendig geschrieben.
Martina Tramm, Kirchwalsede

Das Buch hat mir gut gefallen. Es wurden viele Erinnerungen wach. Wurde selbst mit 20 jahren Vollwaise.
Wolfgang Degen, Harsefeld


Zwischen Kaiser und Hitler - mehr zum Buch

Das Buch gibt einen guten Einblick in die Zeit und erinnert an die Erzählungen der Eltern. Ideal für junge Menschen, um ihnen Geschichte näherzubringen, nicht so trocken wie ein Schulgeschichtsbuch.
Karen Schröder, München

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es an meine Kindheit erinnert, weil es die Erlebnisse aus den verschiedenen Gebieten Deutschlands festhält, weil mir die Zeit von 1914-1929 näher gebracht wurde, die ich nicht erlebt habe, die aber meine Erziehung stark beeinflusste. Gut, das die Autoren aus verschiedenen Gesellschaftsschichten zu Wort kommen.
Herma Kampmann, Hürtgenwald


Zwischen Kreuz und Hakenkreuz - mehr zum Buch

Es heißt, Erinnerungen seien die Wirklichkeit im Sonntagsanzug. Möglich.
Jürgen Boeckh erinnnert sich an seine Jugend zwischen 1933 und 1945 und zeigt uns, daß es auch anders geht. Hier wirkt nichts glattgebügelt.
Als Hitler an die Macht kam, war Boeckh zwölf Jahre alt - am Ende des Krieges dreiundzwanzig und in Kriegsgefangenschaft. Über die Zeit dazwischen schreibt er; darüber, wie es war jung zu sein im Dritten Reich und darüber, was es hieß als junger Christ Farbe zu bekennen, in einer Zeit, in der zuerst die Jugend den Nazis hinterher marschierte. Unbedingt lesen!
flunder
/ aus amazon.de